Ich selbst trinke gerne Cocktails – alkoholfreie versteht sich. Deswegen liegt es für mich nahe, Ihnen einige Rezepte hierzu zu präsentieren.Dieser Cocktail ist recht würzig, wie sie sehen:

-Cocktail

3 kleine Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
30
2 Äpfel
5 Eßlöffel gutes Salatöl
Es wird alles entsaftet und 3 mal täglich getrunken. Wenn Ihr Stuhlgang eher weich ist, so trinken insgesamt weniger davon.

Zwiebeln als Universalmittel

Die Küchenzwiebel, lat. Allium cepa, gehört wie der Spargel zu den Liliengewächsen. Dieser Gruppe gehören auch: Knoblauch, Porree, Schnittlauch oder Bärlauch. Sie alle enthalten ein Lauch- und Senföl mit organisch gebundenem Schwefel und schwefelhaltige Aminosäuren.
Werden dies zerkleinert, entstehen hieraus unter Enzymeinwirkung Bakterien hemmende Stoffe. Darüber hinaus enthalten Zwiebeln Rhodanverbindungen, Phosphor, Fluor, Kalium, Kieselsäure, Glukokinine und die Vitamine B und C.
Zwiebel haben eine hohe medizinische Wirkungskraft, z. B. als Hustensyrup oder als Ohrumschläge bei Mittelohrentzündung. Darüber hinaus haben Zwiebeln folgende Wirkungen:

  • sie beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor
  • sie senken den Cholesterinspiegel und den Blutdruck
  • sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend
  • sie stärken das Immunsystem
  • sie reinigen das Blut
  • sie wirken verdauungsfördernd

Karotten für die Augen?

Karotten gehören zu den Wurzelgemüsen wie auch Kartoffeln. Sie enthalten sehr viel Carotin; daneben Biotin, Eisen, Calcium, Eiweiß, Folsäure, Fruchtsäure, Glutamin, Kalium, Lezithin, Magnesium, Natrium, Pektin und verschiedene Vitamine.
Möhren werden gerne gegessen um einen Eigenschutz der Haut gegen Sonneneinstrahlung zu erzeugen – außerdem reinigt sie die Haut; diese Wirkungen beruhen auf dem hohen Karotingehalt. Beta- ist ein Antioxidans, dass freie Radikale bekämpft. Dies sind zellschädigende Sauertoffmoleküle, die Krankheiten von Herzleiden über Krebs bis zu Makuladegeneration verursachen können.  Es verwundert wenig, dass ein niedriger Beta- Spiegel das Risiko für Krebs erhöht.
Die Karotte wirkt des weiteren harntreibend, verdauungsfördernd und senkt die Blutfettwerte. Diabetikern ist sogar (trotz des recht hohen Eigenzuckergehaltes) angeraten regelmäßig Karotten zu verzehren, da sie auch zuckerausscheidend wirken.
Wenn Sie unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden, so kauen Sie doch einmal eine rohe Karotte, sie hilft auch dabei, da sie die Durchblutung fördert. Die karotte fördert auch die Abwehrkräfte und vermindet den Cholesterinspiegel.

Knoblauch  – das Wundermittel

Knoblauch ist ein höchst potentes Heilmittel, das leider unangenehm richt. Dies rührt von den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen.Die Knoblauchzwiebel enthält neben Speicherkohlenhydraten (insbesondere Fructane) viele schwefelhaltige Verbindungen wie z. B. das geruchlose Alliin. Diese Enzyme gelangen erst durch Verletzung der Zellen (z. B. beim Zerkleinern) in Kontakt mit Alliin, wobei die Verbindung abgebaut und die eigentlichen Wirkstoffe, Thiosulfinate, Allicin und weitere Folgeprodukte, erst gebildet werden und durch den roten Blutfarbstoff zu Schwefelwasserstoff umgewandelt wird.
Knoblauch reduziert die Gefahr bzw. das Ausmaß von arteriossklerotischen Veränderungen und er hat eine positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Es gibt sogar Anzeichen, dass Knoblauch arteriossklerotische Veränderungen umkehren kann. Außerdem stehen sie im Verdacht, die Blutfettwerte zu senken. Des weiteren sollen sie die Auflösung zusammengelagerter Blutplättchen fördern und dadurch die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Somit senkt regelmäßiger Knoblauchgenuß die Gefahr von Schlaganfällen oder Herzinfarkten.Eine Senkung des LDL-Cholesterins konnte in einer Doppelblind-Studie mit frischem Knoblauch, Knoblauchpulver, Knoblauchextrakt und Placebos an 192 Patienten mit leicht erhöhten Cholesterinwerten nicht nachgewiesen werden.
Knoblauch reduziert den oxidativen Stress freier Radikale. Außerdem wirkt Knoblauch vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten sowie bestimmte Krebsarten (Magen-, Darm-, Speiseröhrenkrebs) und hat einen stimulierenden Einfluss auf die Reparatur geschädigter DNA. Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs wirken antimikrobiell und blähungstreibend. Bei einigen Menschen ruft Knoblauch Verdauungsstörungen hervor.
Knoblauch wirkt insgesamt also: antibakteriell, desinfizierend, entspannend, cholesterinsenkend, sekretionssteigernd. Es hilft bei einer Vielzahl von Errankungen wie z. B. Herzschwäche, , Arteriosklerose, Asthma, Bronchitis, Husten, Magen-Darmstörungen, Infektionen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Magenschwäche, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden, Steigerung der Abwehrkräfte usw.

Der Hypertonie-Cocktail hilft jedoch nicht nur gegen Bluthochdruck; es ist auch eine exzellente Mischung, um Erkältungen vorzubeugen und das Immunsystem zu stabilisieren.

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