Eine Behandlung mit Akupunktur kann von Therapeut zu Therapeut sehr unterschiedlich verlaufen (© Matthias Enter - Fotolia.com)

Eine Behandlung mit kann von Therapeut zu Therapeut sehr unterschiedlich verlaufen (© Matthias Enter – Fotolia.com)

Erst neulich sprach mich eine Freundin an, was denn Akupunktur sei und wie eine Behandlung ablaufe. „Ich kenne es nicht. Also bin ich unsicher und habe etwas Angst davor. Schreib‘ doch mal was dazu…“ waren Ihre Worte.

Tja, und das nehme ich gerne auf. Die Grundidee der Akupunktur habe ich versucht in einfachen hier zu beschreiben.

Der Beginn einer Behandlung mit Akupunktur

So viele Therapeuten es gibt, so viele Ansätze gibt es sicher. Ich beschreibe Ihnen, wie ich es als Heilpraktiker in meiner Naturheilpraxis in Hannover mache und warum.

Am Anfang jeder Akupunkturbehandlung steht eine ausführliche Anamnese. Generell lasse ich meine Patienten erst einmal frei erzählen, wo es zwickt. Erst wenn ihnen nichts mehr einfällt, fange ich an, gezielte Fragen zu stellen und meine Checkliste abzuarbeiten. Meist kommen da noch ganz viele Details hoch. Ich habe aber auch immer mal wieder Patienten, bei denen diese Erstbefragung (Anamnese) maximal 20 Minuten dauert – trotz gründlicher Nachfrage.

An die Anamnese schließt sich eine Pulsdiagnose an. Man könnte sagen, dass in der traditionellen chinesischen Medizin () die Pulsdiagnose in etwa die Bedeutung wie die Laboruntersuchung für die Schulmedizin hat. Das ganze dauert einige Minuten und ist völlig schmerzfrei.

Nach der Pulsdiagnose kommt die Zungendiagnose. Auch die Zunge ist ein Spiegelbild für den Zustand des Körpers. Man kann an der Zunge sehen, ob der Patient ein Problem mit einem Zuviel oder einem Zuwenig hat. Dies alles ergänzt die Befragung dahingehend, die grundlegende Ursache der Störung und der Symptome herauszufinden.

Danach kann sich eine körperliche Untersuchung anschließen. Dies hängt davon ab, über welche Beschwerden meine Patienten klagen. Befragung, Pulsdiagnose und Pulsdiagnose sind eigentlich das absolute Minimum, bevor eine Behandlung anfängt.

Und das sage ich meinen Pateinten vor der Behandlung mit Akupunktur

Nun ist es soweit. Die erste Behandlung mit Akupunktur nähert sich. Und dann sage fast jedem Patienten in meiner Naturheilpraxis in Hannover folgendes:

„Sie wissen ja, ich nehme Nadeln für die Behandlung. Und jeder Picks tut weh. Meine Nadeln haben jedoch nur etwa 1/4 der Dicke der Nadeln bei einer Blutentnahme. Es tut also nur minimal weh.

Nach dem ersten Einstich bewege ich die Nadel meist tiefer, drehe sie, klopfe dagegen oder mache sonstwas.

Das Bewegen der Nadel ist schmerzfrei bis… bis sich eine Veränderung einstellt. Diese kann ein dumpfes Gefühl sein, es kann brennen, ziehen, ausstrahlen oder irgendwas anderes. ABER dieses Gefühl verschwindet meist innerhalb von wenigen Sekunden. Das Einzige, das eventuell übrig bleiben kann, ist ein Gefühl im Sinne von … ‚da ist was. Und ich sollte diese Körperregion nicht allzu sehr bewegen…‘

Sobald sie mir ein diesbezügliches Signal geben, höre ich auf an der Nadel zu spielen.

Während der ganzen Behandlung sollten Sie keine Schwerzen haben. Wenn da doch etwas schmerzt, dann melden Sie sich. Das ist hier kein Sado-Maso-Studio!“

Die Behandlung mit Akupunktur: Ruhe und wirken lassen

Mit Akupunktur soll in Ruhe wirken können (©-hjschneider-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Mit Akupunktur soll in Ruhe wirken können (©-hjschneider-Fotolia.com)

Dann beginne ich die Nadeln zu setzen und zu erklären, was ich mir dabei denke – falls es meine Patienten hören wollen. So (also mit den Nadeln) bleiben Sie dann ca. 20 – 30 Minuten liegen.

Bei schwierigen Fällen kann es immer sein, dass ich zwischendurch noch einmal an den Nadeln spiele, um den Reiz zu wiederholen. Oder aber ich rege die Nadeln elektrisch an, so ähnlich wie bei TENS Geräten.

Und jetzt können sich auch – immer nach Absprache – weitere Behandlungen anschließen: Massage, Ohrnadeln, Injektion, Infusion usw.

In meiner Naturheilpraxis in Hannover finden die nachfolgenden Behandlungstermine meist in einem Abstand von einigen Tagen bis ein oder zwei Wochen statt. Dies kommt stark auf Symptome an. Je akuter je öfter, so die grobe Regel.

Ich hoffe, dass dieser Artikel auch Ihnen etwas die Ungewißheit, Unsicherheit und Angst nehmen konnte.

Haben Sie noch Fragen?
Welche Erfahrungen haben Sie vielleicht selbst gehabt?

Ich beantworte Fragen gerne, sehr gern. Als Heilpraktiker darf ich jedoch von gesetzeswegen keine konkreten Fragen zur Behandlung von Krankheiten direkt beantworten. Dies fällt unter das Fernbehandlungsverbot. Gerne erstelle ich daraus aber einen neuen Artikel…. 😉

Danke für Ihr Verständnis.

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