Vitamin C, am besten in natürlicher Form eingenommen, hat eine beinahe universelle Anwendung bei fast allen Erkrankungen(@-Subbotina-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

, am besten in natürlicher Form eingenommen, hat eine beinahe universelle Anwendung bei fast allen Erkrankungen(@-Subbotina-Depositphotos)

Eine interessante neue Studie kam zu Vitamin C heraus. G. Wang & Kollegen untersuchten die Wirkung von sehr hohen Vitamin C Gaben an Mäusen[1]. Man untersuchte die Wirkung von Vitamin C in vitro[2] und in vivo[3] und direkt am (intratumoral).

Sie stellten fest, dass (in vitro) hoch dosiertes Vitamin C, das Wachstum von Brustkrebs- und Darmkrebszellen hemmt und die Apoptose (Zell-Selbstmord) der Krebszellen auslöste. Ferner stellten Sie fest, dass Vitamin C die Wirkung von Cisplatin, einem gängigen Chemotherapeutikum verstärkte.

Vitamin C: günstig und sehr gut verträglich!

Sie stellen ferner fest, dass Vitamin C sehr kostengünstig und nebenwirkungsarm ist. Es müssen allerdings Dosen von 10 Gramm pro Tag angewendet werden, was in der Regel eine intravenöse Verabreichung, als Infusion, impliziert. Nach Aussagen der Autoren werden Dosen von bis zu 1,5 g/kg von Patienten mit gesunden Nieren und einer G6PD Enzymaktivität[4] vertragen. Das entspräche also bei einem 50 kg Menschen 75g Vitamin C.

Vitamin C als Ant-Tumor Mittel: Wirkungsweise unklar

Die Wirkungsweise von Vitamin C ist jedoch noch unklar. Es existieren verschiedenen Thesen, wie zum Beispiel jene, dass es über diverse biochemische Wege pro-oxidativ (ähnlich einem Chemotherapeutikum, nur ohne die Nebenwirkungen) wirke oder dass es die Kollagenstruktur (Bindegewebe) stärkt und so eine Krebsausbreitung verhindert.

Vitamin C – ein beinahe universelles Heilmittel

ist ein wesentlicher Metabolit (Stoffwechselprodukt) für eine Vielzahl von Organismen. Es ist in mehreren Früchten und im Gemüse vorhanden. Viele Säugetierarten können sie auch auch aus Glukose (Einfach-Zucker) in der Leber synthetisieren. Menschen und anderen höheren Primaten fehlt jedoch das funktionelle Enzym für den letzten Syntheseschritt. Somit sind wir auf externe Quellen von abhängig.

Vielfältige zelluläre Funktionen des Vitamin C

Sehr gute (natürliche) Vitamin C Lieferanten sind Sanddornfrüchte, aber auch Amla, Camu Camu, Hagbutten, Alflfa Sprossen und so weiter (@-avevstaf-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Sehr gute (natürliche) Vitamin C Lieferanten sind Sanddornfrüchte, aber auch Amla, Camu Camu, Hagbutten, Alfalfa Sprossen und so weiter (@-avevstaf-Depositphotos)

Die reduzierte Form des Vitamin C, die Ascorbinsäure, ist ein wichtiges Antioxidans mit vielfältigen zellulären Funktionen. Sie spielt eine Rolle bei Entgiftungsprozessen, beteiligt sich als enzymatischer Co-Faktor und moduliert unter anderem die Aktivität der Synapsen und den neuronalen Stoffwechsel. Sie wird auch zum Aufbau von Kollagen, welches für Haut, Knorpel, Sehnen, Bänder und Blutgefäße genutzt wird, benötigt und es verbessert die Eisenaufnahme. Vitamin C wird für die Heilung von Wunden und für die Reparatur und Aufrechterhaltung von Knochen und Zähne benötigt.

Die Konzentrationen von Vitamin C im Körpergewebe und in den Flüssigkeiten werden durch Wechselwirkungen der Aufnahme im Darm, des zellularen Transportes und der Ausscheidung geregelt.  Personen mit hohen Vitamin C-Konzentrationen im Blut weisen meist ein geringeres Risiko[5], an einer Reihe chronischer Erkrankungen zu erkranken, auf wie zum Beispiel Herzerkrankungen, , Augenerkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen.

Vitamin C wird auch stark vom Gehirn benötigt

Ascorbinsäure wird unter anderem im Gehirn konzentriert. Das Gehirn hat einen Anteil von 25% an der Gesamtglukoseverwertung. Eine solch erhöhte Aktivität geht einher mit einem hohen oxidativen Stoffwechsel. Das Gehirn muss sich durch Antioxidantien gegen pathologische (krankhafte) Zustände schützen[6], vor allem während des Alterns und bei neuro-degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (Abbauerkrankung des Gehirns mit zunehmender Demenz), Parkinson („Schüttellähmung“, fortschreitende, degenerative Erkrankung bestimmter Teile des Nervensystem), Huntington-Krankheit (HD, erbliche Erkrankung des Gehirns) und Amyotropher Lateralsklerose (ALS)[7].

Wo findet Vitamin C im Körper angewendet? – Ein Auflistung

Vitamin C wird auch für folgende Prozesse im Körper[8] benötigt und hat folgende Auswirkungen:

Vitamin C am besten in natürlicher Form zuführen

Sie können Vitamin C als künstlich hergestellte Variante erwerben. In diesem Fall kann ihr Darm Anfangs jedoch nur maximal 2 g aufnehmen. Durch kontinuierliche Erhöhung können Sie diese Grenze jedoch fast grenzenlos erhöhen. (Vitamin C bei Amazon)

Bei Infusionen kann weitaus mehr künstliches Vitamin C zugeführt werden.

CAVE: Stets vor der ersten Infusion mit mehr als 5 g das G6PD[4] messen lassen!!

Alternativ können Sie Vitamin C in pflanzlich gebundener Form erwerben, indem Sie Pulver von Pflanzen oder Beeren kaufen, die einen sehr hohen Vitamin C Gehalt haben, zum Beispiel:

Acerolakirschen sind sehr reich an natürlichem Vitamin C. (@-jantroyka-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Acerolakirschen sind sehr reich an natürlichem Vitamin C. (@-jantroyka-Depositphotos)

Pflanzliche Vitamin C Lieferanten haben gegenüber dem künstlichen Vitamin C den unschätzbaren Vorteil, dass es sehr viel besser aufgenommen wird und mit objektiv geringeren Vitamin C Dosen sehr viel mehr erreicht, ohne den Darm zu belasten oder an die o. g. Grenze zu stossen.

Ein sehr schönes Präparat ist das PRO VITA C von TISSO mit natürlichen, rein pflanzlichen Vitamin C Lieferanten. Es enthält unter anderem Sanddornfrucht-, Heidelbeerfrucht-, Acerolafrucht- und Hagebuttenfrucht-Pulver. Man kommt so auf fast 150 mg (natürliches!) Vitamin C je empfohlene Tagesdosis.

Übrigens: natürliches Vitamin C zum Beispiel in Form von Hagebutten, Petersilie, Spinat, Brennesseln, Sanddorn etc. sind auch ein Bestandteil im Lavita Vitalstoffkonzentrat, neben bis zu 70 anderen Pflanzen, Gemüse-, Gewürz- und Heilkräuterarten (siehe unten).

 

Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen bei der Krebsbehandlung mit Vitamin C?
Welche Tipps haben Sie noch?
Schreiben Sie mir!

 


Vitamin C in der Krebstherapie: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Wang, G., Yin, T., & Wang, Y. (2016). In vitro and in vivo assessment of high-dose vitamin C against murine tumors. Exp Ther Med, 12(5), 3058–3062. doi:10.3892/etm.2016.3707 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27882116
  2. „im Reagenzglas“, Untersuchung von Reaktionen außerhalb des Organismus  ?
  3. im lebenden Organismus untersucht, unter „normalen“ Bedingungen  ?
  4. glucose–6-phosphate dehydrogenase (G6PD). Unbedingt prüfen lassen (auch bei Mehrkosten)! Ansonsten droht im schlimmsten Fall Nierenversagen und der Tod! Eine solche Untersuchung kostet ca. 15 – 20 €.  ?
  5.   Johnson, L. J., Meacham, S. L., & Kruskall, L. J. (2003). The antioxidants–vitamin C,vitamin E, selenium, and carotenoids. J Agromedicine, 9(1), 65–82. doi:10.1300/J096v09n01_07   http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14563626
  6.   Jacob, R. A., & Sotoudeh, G. (2002). Vitamin C function and status in chronic disease. Nutr Clin Care, 5(2), 66–74.  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12134712
  7. Amyotropher Lateralsklerose (ALS): eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, welche für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Im späteren Verlauf kommt es zu zunehmender Muskelschwäche, die mit Muskelschwund einhergeht. Es kommt unter anderem zu Gang-, Sprech- und Schluckstörungen, eingeschränkter Koordination und Schwäche der Arm- und Handmuskulatur.  ?
  8.   Gröber, U. (2008). Orthomolekulare Medizin: Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte ; mit 75 Tabellen (3., unveränderte Aufl. ed.). Stuttgart: Wiss. Verl.-Ges.    http://amzn.to/2eeHKTC
  9. Nakamoto, T., McCroskey, M., & Mallek, H. M. (1984). The role of ascorbic acid deficiency in human gingivitis–a new hypothesis. J Theor Biol, 108(2), 163–171.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6748685
  10.   Mora-Esteves, C., & Shin, D. (2013). Nutrient supplementation: improving male fertility fourfold. Semin Reprod Med, 31(4), 293–300. doi:10.1055/s–0033–1345277    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23775385
  11.   Sinclair, S. (2000). Male infertility: nutritional and environmental considerations. Altern Med Rev, 5(1), 28–38.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10696117

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