Tipps bei Arthrose (© underdogstudios - Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Tipps bei (© underdogstudios – Fotolia.com)

Dieser Artikel entstand aus zwei Gründen:

  1. zum einen hatte meine Spanisch-Lehrerin in Guatemala Arthrose und fragte mich immer, was man dagegen tun kann
  2. Und zum zweiten fand ich eine interessante Diskussion auf Facebook zu diesem Thema und fing an zu recherchieren

Man wirft hier gerne mal und Arthrose durcheinander, das stelle ich als Heilpraktiker in meiner Naturheilpraxis in Hannover immer wieder fest. Eine ist eine Gelenksentzündung welchen Ursprungs auch immer. Arthrose hingegen beschreibt die degenerative Abnutzung der Gelenke. Dies ist per se normal und passiert mit zunehmendem Alter. Normal ist dies jedoch nicht in jungen Jahren.

Oft kommen Arthrosen in den Knie- und den Wirbelgelenken. Da eine solche Arthrose jedoch beliebigen Ursprungs sein kann und eben nicht nur altersbedingt sein muss, kann eine Arthrose natürlich absolut überall auftreten!

Wenn eine Arthrose auf einer Entzündung beruht, muß man natürlich vorrangig die Entzündung in den Griff bekommen.

Hier nun gesammelte Tipps zur Behandlung von Arthrose (Symptomen):

  • Johanniskrautöl ist ein hervorragendes Öl bei allen Arten vor Schmerzen. Es wird durch einen Auszug von Johannisblüten in (meist) Olivenöl gewonnen. Wenn man es als Basis nutzt und mit Arnika, Malve, Beinwell und Ringelblume anreichert, kann man es wunderbar für Einreibungen nutzen.
  • Blutegel sind eine weitere tolle Therapieform, die ich dringend in meiner Praxis verstärkt einsetzen muß.
    Ganz genau kennt man die Ursache für die Wirkung der kleinen Tierchen nicht. Man weiß zwar, dass verschiedene Stoffe in den Sekreten, die Blutegel beim Biß abgeben, enthalten sind. Doch damit hat es sich weitestgehend. Als Heilpraktiker hindert einen das zum Glück nicht daran, diese bewährte Therapie einzusetzen!
  • Die Baunscheidttherapie ist eine weitere alte Therapieform, Dinge auszuleiten. D.h. es eher geeignet, um eine dahintersteckende Entzündung auszuleiten. Sie wirkt zu meinem eigenen Erstaunen immer wieder extrem gut!
  • Natürlich kann die chinesische Medizin hier wertvolle Unterstützung leisten. Denn oft sind es auch Energien, die bei Arthrose ins Stocken kommen und Akupunktur kann diese Energie wieder fließen lassen und die Schmerzen nehmen. Oft sind die Meridiane blockiert, was zu Schmerzen führt. Erfahrungsgemäß reichen einige örtliche Nadeln in Kombination mit einigen sog. Fernpunkten aus. Die bisherigen Ergebnisse hier sind für mich als Hielpraktiker in meiner Naturheilpraxis in Hannover sehr vielversprechend!
  • Es gibt in der Apotheke des Heilpraktikers noch(!) viele gute Mittel für Injektionen an das Kniegelenk, subkutan oder in den Muskel (intramuskulär). Hier kann man als Heilpraktiker z. B. das Mittel Steirocall nutzen. Doch es gibt noch weitere.
  • Die von mir sehr geschätzte Firma Phylak Sachsen bietet einen spagyrischen Mischungsvorschlag an, der sehr gut wirken soll: PS821.3. Sagt Ihnen nichts? – Das liegt daran, dass Sie sich hierfür einen Fachmann vor Ort suchen sollten, der Sie bei der Behandlung begleitet.
  • Bestrahlung kann auch enorm helfen, indem es die Muskeln entspannt, die oft die Ursache für Schmerzen sind. Wie oft konnte ich in meiner Naturheilpraxis meinen Patienten durch Bestrahlung helfen (und mir selbst auch, allerdings bei anderen Beschwerden…)
  • Wenn es um die Beseitigung der Schmerzen geht, kann auch Hypnose helfen. Auch wenn ein weit hergeholt scheint, so können organische Beschwerden durchaus psychischen Ursprungs sein, auch wenn der Knorpel objektiv abgenutzt. Und auch wenn dies nicht zutrifft, kann Hypnose als nebenwirkungsfreies Schmerzmittel wirken.
  • Bei Problemen, vor allem einseitigen, in der Wirbelsäule, dem Becken oder den Knien sollte man/frau, die gesamte Wirbelsäule auf Haltungsstörungen prüfen lassen. Z. B. über eine Röngtenaufnahme. Liegt eine Haltungsstörung vor, würde ich eine Behandlung mit Osteopathie und Chiropraktik anstreben.
  • Ein schönes und bewährtes Mittel sind sog. Retterspitz-.
  • Selbiges gilt für Quarkwickel. Beide ziehen auch Entzündungen aus betroffenen Stellen.
  • Ozontherapie ist eine weitere Option bei Schmerzzuständen wie bei der Arthrose.
  • Die Mittelgruppe der Regeneresen ist eine ebenfalls hervorragende, aber auch kostspielige Alternative. Sie kann dazu dienen einen Knorpelwiederaufbau in Gang zu setzen.
  • Natürlich kann man sich auch einspritzen lassen in die arthrotischen Gelenke, doch hat das sicher Grenzen. Z. B. An Wirbelgelenken oder Fingergelenke. Auch wenn ich es noch nicht probiert habe, berichten mir in meiner Naturheilpraxis in Hannover Patienten davon, dass sich ihre Beschwerden durch Hyalurontabletten gebessert haben. Allerdings habe ich das noch nicht weiter verfolgt.
  • Ein einfaches Hausmittel gegen Arthrose und die Schmerzen ist unser Kohl, in diesem Fall eher Wirsingkohl, doch jeder andere Kohl dürfte seinen Zweck erfüllen. Dazu überbrüht man die Blätter, walzt sie und legt sie zur Nacht dachziegelartig übereinander and lässt sie wirken.
  •  In einem Forum für andere Kollegen habe ich noch weitere Ideen finden dürfen:
  • Eigenbluttherapie, z. B. Nach Harald Krebs, soll recht wirksam sein.
    Dabei wird mehrmals die Woche Blut des Patienten entnommen, mit Mitteln vermischt und zurück injiziert. Dabei kann man in Pomuskel injizieren oder durchaus auch um das arthrotische Gelenk.
  • Neuraltherapeutisch kann man um das Gelenk quaddeln. Wie konnte ich das nur vergessen. Das hat in meiner Praxis oft sehr gut gewirkt. Allerdings kann es für den Patienten recht schmerzhaft sein…
  • Dann haben wir noch das Tapen. Hierbei wird ein Klebeband entlang Muskelverläufen angesetzt. Dies entlastet Muskel und Haltestrukturen.
  • Aufbaumuskeltraining und Dehnungsübungen, da auch chronisch verkürzte Muskeln langfristig den Druck und damit die Abnutzung der Gelenke fördert.

 

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Quellen:
Facebook.com
www.Heilpraktiker-foren.de
 
Aktualisiert: 13.04.2017

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