Die sind eines der wichtigsten Organe in unserem Körper. Die Niere dient unter anderem dazu Giftstoffe auszuscheiden. Wenn die Blasenfunktion oder die Nierenfunktion gestört ist z. B. durch eine Entzündung, durch Grieß o. a., sollte man möglichst zuerst sanfte aber wirkungsvolle naturheilkundliche Gegenmaßnahmen ergreifen. Eine solche könnte der folgende Tee sein:
Wacholderbeeren, zerstampft 25,0
Goldrute   15,0
Petersiliensamen 10,0
10,0
Anwendung:
Mischen lassen,
1 TL – 1 EL Teemischung / Tasse mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen
3 x tgl 1 Tasse trinken

Die Nieren sind bohnenförmig und braunrot. Sie haben eine Länge von 10 bis 12 cm, eine Breite von 5 bis 6,5 cm und eine Dicke von 3 bis 5 cm (Merkwert: 12 cm × 6 cm × 3 cm). Die Masse variiert zwischen 120 und 200 g. Gewöhnlich ist die linke Niere etwas größer und schwerer. Die Niere besteht aus zahlreichen Einheiten, den Nephronen, in denen der Harn gebildet wird. Jede der menschlichen Nieren enthält 1 bis 1,4 Mio. Nephrone. Das Nephron selbst besteht aus einem Nierenkörperchen (Corpusculum renis) und einem Tubulusapparat (Tubuli).
Hierbei filtert sie durch einen komplexen und zugleich einfachen Mechanismus bis 125 ml/min Primärharn, das entspricht ca. 180 L am Tag. Aus diesem Primärharn wird dann durch einen aktiven ‚Rückhol-Mechanismus‘ all das zurück geholt, was der Körper gebrauchen kann.

Es ist daher klar, wie wichtig die Nieren für uns sind.

Die „Nieren-Pflanzen“ im einzelnen

Die Goldrute (lat. Solidago Virgaurea, engl. Goldenrod) enthält 1 – 3 % Flavonoidglykoside, Saponine, ätherische Öle und Phenylglykoside sowie Kaffesäurederivate und Gerbstoffe und diverse Mineralstoffe. Die Goldrute bewirkt eine direkte Leistungssteigerung der Nieren, wirkt flüssigkeitsausschwemmend, entzündungshemmend und krampflösend an der glatten Muskulatur. Teilweise bedingt dadurch wirkt sie auch schmerzlindernd. Die Goldrute hilft auszutreiben und wirkt gleichzeitig antibakteriell wie immunmodulatorisch sowie antimykotisch. Die pilzwidrigen Effekte der Triterpensaponine wirken speziell gegen Candidapilze. Die Saponine zeigen auch eine deutlich ödemhemmende Eigenschaft, wobei die harntreibende Wirkung sicher noch unterstützt wird durch die osmotisch wirkenden Mineralstoffe

Der (lat. Juniperus communis, engl. Juniper) enthält demgegenüber ätherische Öle, , Gerbstoffe, Zucker, Harze und Leukoanthozyanidine. Er vermehrt die Durchblutung der Nieren und die Bildung von Primärharn. Dadurch erhöht sich die Glomerulofiltration und kommt zu einer harntreibenden Wirkung. Daneben fördert Wacholder die Verdauung, den Stoffwechsel und die Durchblutung. Eine Gefahr der Nierenreizung besteht – entgegen anderslautenden Gerüchten – nicht.

Der Hauhechel (lat. Ononis spinosa, engl. Restharrrow) bietet ebensfall Flavonoide und lsoflavonoide sowie Triterpene und ätherische Öle. Er wirkt mild harntreibend, ohne die Nieren zu reizen, und schwemmt durch den vermehrten Harnfluss Keime aus. Die Flavonoide und Saponine steigern die Urinausscheidung um bis zu 20%. Auch er wirkt stoffwechselanregend.

Petersilie (lat. Petroselium crispum, engl. Parsley) hat ätherische Öle, Flavonoide, Furanocumarine und Terpene und wirkt fast ausschließlich harntreibend.

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P. S.  Eine schöne Therapie um auch die Nierenfunktion zu fördern, ist die Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger (Sauerstoffinfusionen)

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