Wann haben Sie zuletzt Tee getrunken? – Vielleicht trinken Sie gerade. Sofern dort mehr als nur heisses Wasser drin ist, wenden Sie Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) bei sich an. Diese uralte Heilkunst ist allseits bekannt.

Und sagt Ihnen etwas? – Wenn Sie Chemiker sind, werden Sie sich vermutlich die Haare raufen und sich denken: ‚noch so ein Dummkopf, der an diesen Aberglauben glaubt‘.

Die Alchemie basiert auf einem ureigenen, beinahe mystischen Gedankengebäude. Die leitidee ist, dass alles Leben aus drei Anteilen besteht. Die Alchimisten nannten Sie :

Sal: das Feste; der körperliche Aspekt

Merkur: das verbindende Element

Sulfur: das Luftige, der -seelische Aspekt

Man nahm an, dass alles, absolut alles (also auch unbelebte Materie), aus diesen drei Anteilen zusammengesetzt war. Ziel war es, die drei Einzelbestandteile getrennt zu reinigen. Danach wurden die gereinigten Bestandteile wieder zusammengeführt. Hierdurch erhielt man eine höherwertiger, sprich wirksamere Essenz.

Die Alchemie ist eine hohe und komplexe Kunst und auch ein Handwerk. Heutige Firmen können aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht alle Methoden einsetzen. Deswegen wird ein Grundset an Verfahren eingesetzt. Diese Basisverfahren der Reinigung sind die folgenden:

  • Vergären
  • Destillieren, meist bei Unterdruck und niedrigen Temepraturen
  • Veraschen des Destillationsrestes

Am Ende wird alles zusammengeschüttet. Was am Anfang giftig gewesen sein mag, ist es am Ende nicht mehr. Die fertige Mischung wirkt auf allen Ebenen: , Geist und Seele.

Kennen Sie Paracelsus? – Er war der letzte wirklich bekannte Heiler, der die anwandte. Heutzutage ist sie eine Mischung aus der Pflanzenheilkunde und der Alchemie.

Sind Sie schon mal mit spagyrischen Mitteln behandelt worden?
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