Kurkuma (Curcuma longa, Gelbwurz) hat unglaubliche viele Anwendungsmöglichkeiten (@-sommaill-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Kurkuma (Curcuma longa, Gelbwurz) hat unglaubliche viele Anwendungsmöglichkeiten auch als Bestandteil einer ! (@-sommaill-Depositphotos)

Vor einiger Zeit hatte ich einmal ein Zahnpulver vorgestellt, dass Sie als Ersatz für Ihre Zahnpasta nehmen können. Es war vollkommen frei von Konservierungsstoffen, leicht herzustellen und gut zu lagern.

Aufgrund meines Interesses an Pflanzen und meines Artikel über das Verhindern von Plaques und an den Zähnen (18 Tipps für ein strahlendes Lächeln ohne Zahnstein (Plaques), Zahnstein, Karies und Zahnfleischentzündung) stelle ich Ihnen hier mein Zahnpulver 2.0 vor:

Chili und das Capsaicin darin haben diverse interessante Eigenschaften. ( ©Andreas Kallmeyer - Kallmeyer-Naturheilpraxis.de)

und das Capsaicin darin haben diverse interessante Eigenschaften. ( ©Andreas Kallmeyer – Kallmeyer-Naturheilpraxis.de)

Je 1 Esslöffel von

  • Kurkumapulver (hier)
  • Himlayasalz
  • Basenpulver (Natriumhydrogencarbonat)
  • Propolispulver (Amazon)
  • ½ Teelöffel Pfeffer, gemahlen

Optional:
* 1 Teelöffel Kakaopulver (Fertigpulver oder ganze Kakaobohnen (hier))
* 1 Teelöffel Zimtpulver (Amazon)
* 1 Messerspitze Chilipulver

Warum dieses Upgrade?

Meine Idee dahinter ist es, die Bildung von Plaque-bildenden Bakterien zu minimieren und Plaques wieder abzubauen. Natürlich soll das Zahnpulver auch antientzündlich wirken:

  • Gelbwurz (Kurkuma) wirkt schon mal antientzündlich, antioxidativ und antibakteriell gegen zahlreiche Erreger. (Bezugsquelle Kurkuma)
  • Das Basenpulver soll das saure Milieu, dass sich bei Entzündungen bildet, kompensieren und darüber auch Entzündungsprozesse bremsen. (Bezugsquelle Basenpulver)
  • Kakao ist reich an Polyphenolen und hilft gegen Kariesbildung (©-hiphoto39-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

    Kakao ist reich an Polyphenolen und hilft gegen Kariesbildung (©-hiphoto39-Fotolia.com)

    , der Bienenkitt, ist ein Antibiotikum erster Güte und wurde schon seit der Antike bei Wunden und Entzündungen genutzt.[1] [2] (Propolis (Amazon))

  • Pfeffer oder besser das Piperin im Pfeffer ist ein Wirkverstärker.
  • Kakao wirkt mit seinen enthaltenen Polyphenolen der Plaquebildung entgegen.[3] (ganze Kakaobohnen bei Amazon)
  • Zimt wirkt antibakteriell und wirkt ebenfalls gegen die Bildung von Bakterien-Biofilmen.[4] (Zimtpulver (hier))
  • Chili mit seinem Capsaicin wirkt entzündungshemmend und regt die Durchblutung des Zahnfleisches an und wirkt damit einer Parodontose entgegen.

Also wenn Sie Probleme mit dem Zahnfleisch haben, probieren Sie das Pulver mal. Der Kostenpunkt dürfte bei einigen wenigen Euronen liegen.

Auch die Ernährung anpassen …

Logischerweise ist es mit einem solchen Zahnpulver, auch wenn es noch so wirksame Komponenten beinhaltet, nicht getan.

Finger weg vom raffinierten Zucker! (© Roman Popov - Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Finger weg vom raffinierten Zucker! (© Roman Popov – Fotolia.com)

Sie müssen natürlich sich auch Lebensumstände ansehen. Das Milieu im Mund, welche die Bildung von Plaque oder gar Pilzen fördert, hat immer etwas damit zu tun, was Sie Ihrem Körper zuführen. Also versuchen Sie bitte, (raffinierten) Zucker wegzulassen. Hier kann man wirklich sagen: „Schlimmer geht nimmer!“

Zucker erzeugt im Gehirn dieselben Suchtpotentiale wie Heroin. Jeder Zuckerliebhaber ist quasi ein Junkie. – Nichts gegen Junkies und Abhängige. Diese Menschen tun mir leid, zumal sie oft durch widrige Umstände und Fehlentscheidungen dort hinein gerutscht sind. Es soll Ihnen nur klar machen, wo Sie sich mit Ihrem Zuckerkonsum bewegen…

Die Alternativen zu Zucker?

Honig, dunkle Schokolade, getrocknete, uncandierte/ungezuckerte Früchte wie Dattel, Papaya, Ananas, Mango, Ahornsirup, Stevia, Xylit und so weiter

Haben Sie Fragen?
Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen?
Welche Tipps haben Sie noch?
Schreiben Sie mir!


Zahnpasta: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Liberio, S. A., Pereira, A. L., Araujo, M. J., Dutra, R. P., Nascimento, F. R., Monteiro-Neto, V., … Guerra, R. N. (2009). The potential use of propolis as a cariostatic agent and its actions on mutans group streptococci. J Ethnopharmacol, 125(1), 1–9. doi:10.1016/j.jep.2009.04.047 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19422903
  2. Santiago, K. B., Conti, B. J., Cardoso, E. O., Golim, M. A., & Sforcin, J. M. (2016). Immunomodulatory/anti-inflammatory effects of a propolis-containing mouthwash on human monocytes. Pathog Dis, 74(8). doi:10.1093/femspd/ftw081 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27566297
  3. Ooshima, T., Osaka, Y., Sasaki, H., Osawa, K., Yasuda, H., & Matsumoto, M. (2000). Cariostatic activity of cacao mass extract. Arch Oral Biol, 45(9), 805–808. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10869494
  4. Kim, Y. G., Lee, J. H., Kim, S. I., Baek, K. H., & Lee, J. (2015). Cinnamon bark oil and its components inhibit biofilm formation and toxin production. Int J Food Microbiol, 195, 30–39. doi:10.1016/j.ijfoodmicro.2014.11.028 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25500277

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