Üblicherweise denke ich bei Schilddrüsenproblemen an , leider tun das viele Ärzte nicht. Und dies, wo doch die Bedeutung von bei Schilddrüsenproblemen hinreichend erwiesen ist.

Doch nun werde ich noch an ein weiteres Mineral denken: . Hierzu gab es in der „Biogena inside – Journal für Nährstoffmedizin“ (Ausgabe Juni 2012) einige interessante Fachartikel.

Eisen ist ein Co-Faktor für den eisenhaltigen Katalysator TPO (Thyreoperoxidase). Und dieser ist an der Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 (Thyroxin) und T4 (Trijodthyronin) beteiligt. Ein Eisenmangel vermindert die TPO Aktivität. Und die negativen Effekte auf die und deren Funktion vervielfachen sich bei einem Jodmangel.
Auf der anderen Seite weiß man, dass eine Eisen-Ergänzung die Behandlung einer Jodmangel-Struma (Kropf, Vergrößerung der Schilddrüse) sehr günstig beeinflußt.

Das Problem bei allen Eisen-Nahrungsergänzungen mit Eisenpräparaten ist die relativ schlechte Aufnahme und oxidativen Prozesse, die durch das Eisen ausgelöst werden. Eisen kann wie ein frei Radikal wirken.

Hier scheint die Firma Biogena ein interessantes Produkt zu haben: MoFerritin® 21 mit Vitamin C und Curryblatt-Eisen. Dies scheint wesentlich besser aufgenommen, auch bei gleichzeitiger Einnahme von Magensäure-Hemmern (Antiazida).

Ich werde das mal in Zukunft testen und beobachten.

Alternativ sollte man unsere heimische Brennessel nicht vergessen: sie hat relativ viel Eisen und die regelmäßige Einnahme von Brennesselsaft oder Brennesseltee kann einen leichten Eisenmangel kompensieren.

Haben Sie Schilddrüsenprobleme?
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