Der Reishi reguliert das Immunsystem und hilft sich schneller zu regenerieren. (@-Deerphoto-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Der Reishi reguliert das Immunsystem und hilft sich schneller zu regenerieren. (@-Deerphoto-Depositphotos)

Reishi (Ganoderma lucidum) ist ein Pilz, der schon seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin verwendet wird. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen wir immer stärker untersucht, von der westlichen Medizin wie der asiatischen.

In einer recht aktuellen Studie vom Ende 2016 untersuchten Forscher die Wirkung von Reishi auf Krebszellen in vitro und in vivo, also im Reagenzglas und am Tier. Sie untersuchten Leukämiezellen („“) und zwar die akute und die chronische Form (AML, CML) sowie Magenkrebs, Sarkomzellen (Krebs des Bindegewebes) und Leberkrebs.

Im Tierversuch war der Ablauf dabei wie folgt:

  • Die Tiere wurden in einer weitestgehend sterilen Umgebung gehalten
  • Sie wurden einen 12 Stunden Rhythmus ausgesetzt
  • Dann wurden Sie mit den entsprechenden Krebszellen „Geimpft“
  • Nach nur 24 Stunden wurde ihnen, je ein Versuchsgruppe, unterschiedlich hohe Dosen an Reishi Extrakt in den Bauchraum injiziert, täglich einmal für die folgenden 10 Tage
  • Dann wurden die Tumore in den Mäusen analysiert.

Das spannende an dem in vivo Ergebnis ist, dass es scheinbar eine mengenabhängige und konzentrationsabhängige Wirkung gab[1]. Die Abnahme der Tumorgröße war etwa doppelt so stark bei doppelter Menge!

Ich muss allerdings erwähnen, dass zum einen die Dosen mit 1 – 4 g pro kg Körpergewicht unrealistisch hoch sind, um sie unmittelbar auf den Menschen zu übertragen. Zum anderen ist die Art der Anwendung nicht gerade als Anwendung für zu Hause geeignet…

Reishi kann bei , Lungenkrebs, Brustkrebs und anderen helfen

Interessanterweise deckt sich dies jedoch mit Erfahrungs- / Einzellfallberichten wie ich sie hier gefunden habe, in denen recht hohe Dosen Reishi verwendet wurde (Übersetzung und Zusammenfassung):

  • Verminderung eines Hirntumor von 6 cm auf 1 cm binnen ca. 6 Monaten, Dosis: 6 g pro Tag
  • Rückgang eines Lungenkrebses binnen 6 Monaten, Dosis: 6 g pro Tag
  • Brustkrebs geheilt binnen 2 Monaten, Dosis: 9 g pro Tag
  • und so weiter

Weitere Tipps bei Krebs wie Leukämie, Hautkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs u.ä.

Auf der anderen Seite wurden die Tiere nur mit dem Reishi behandelt. Das macht bei Menschen mit Krebs wenig Sinn. Hier gilt es, verschiedene Ansätze parallel zu fahren wie zum Beispiel:

  • Vitamin C: gängig und recht erfolgversprechend ist die Hochdosis- Therapie, bei der bis zu 100 g infundiert werden. Dies scheint im Grunde wie eine Chemotherapie auf die Krebszellen zu wirken, nur ohne die ganzen Komplikationen. Parallel oder unter Umständen auch eigenständig sollte man den Saft von mehreren Bio-Zitronen pro Tag zu sich nehmne; man kann auch Smoothies aus den ganzen Zitronen machen, was meist noch wertvoller ist und recht gut schmeckt. Aber Bio!
  • Curcumin: Dies ist der Hauptwirkstoff im (Curcuma longa, Gelbwurz). Dies ist eigentlich ein Gewürz, dass in Currys sehr stark vorkommt, jedoch weit mehr als ein duzend medizinische Anwendungen hat. Das Problem am Curcumin ist, dass es nur schlecht ins Blut gelangt. Deswegen empfehlen sich eine speziell aufbereitete Form wie das Dr. Loges curcumin-Loges® (Apotheke) und als Curcumin Infusion
  • Probiotika: Probiotika wirken über den Darm auf das Immunsystem. Immerhin beherbergt der Darm ca. 70–80% des Immunsystems. Sehr empfehlenswert ist hier das Pro EmSan (Tisso) oder Colibiogen (hier). In jedem Fall sollten Sie es höher dosieren als empfohlen.
  • Fermentierte Lebensmittel täglich, zum Beispiel Sauerkraut, Miso, Tempeh Schafsjoghurt. Die Logik ist dieselbe wie die für Probiotika.
  • Entsaften, vor allem Karotten, aber auch soviel Zwiebeln, Knoblauch und Kohl wie möglich: bei einer Krebserkrankung wie Leukämie, Hautkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und andere benötigt unser Organismus Mikronährstoffe, Vitamine, Mineralien und vor sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe en masse. Entsaften ist die intensivste Form. Und das ganze dann noch um LaVita ergänzt…
  • LaVita Vitalstoffkonzentrat mit bis zu 70 verschiedenen Obstarten, Gemüsesorten, Kräutern und Gewürzen
  • Vitamin D3, vermutlich eher 10.000 IE pro Tag oder noch mehr je nach D3 Spiegel im Blut (tolles Öl (Tisso))
  • Ozontherapie: eigenständig / DIY über eine rektale Begasung mit einem Ozongerät mit externe Sauerstoffflasche.
  • Sport treiben – Krafttraining und Intervalltraining falls möglich: Sport hält nicht nur den Verstand wach, sondern unterstützt die Heilung oder die Vorsorge. Es verbessert sogar das Endergebnis, also die Heilung positiv![2]
  • Untersuchung auf Herde – Zähne, Mandeln, Darm, Narben (Narbenentstörung): Aus naturheilkundlicher Sicht können Herde viele Krankheiten auslösen oder zumindest begünstigen. Schulmedizinisch liegt leider nicht vor (soweit mir bekannt ist). Die Naturheilkunde ist jedoch voll von Erfahrungswerten aus Einzelfällen. Ich würde empfehlen eine DVT (digitale Volumentomographie) vom Kiefer machen zu lassen und nach versteckte Herden suchen. Des Weiteren würde ich mir (vorsorglich) meine Mandeln sowie meine Narben unterspritzen lassen.
  • Schwarzkümmeöl: Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist als Gewürz vor allem im Nahen Osten bekannt. Auch hier geht die Wirkung weit über die eines Gewürzes hinaus. Schwarzkümmel reguliert das Immunsystem /Allergien), kann antibakteriell und antiviral wirken wie es auch gegen Tumore wirken kann. (Schwarzkümmeöl (Quelle))
  • Weitere Pilze können helfen: Hericium (Quelle), Maitake (hier), Cordyceps (Amazon) – alle diese Pilze regulieren das Immunsystem und/oder wirken direkt gegen Krebszellen.
    (Bezugsquelle Reishikapseln, Reishipulver bei Amazon)

Reishi zur Anregung des Immunsystem und der Blutbildung

Der Reishi oder Lingzhi (Ganoderma lucidum) kann bereits auf eine lange Tradition in China als Heilpilz, um die Gesundheit  und die Langlebigkeit zu fördern, zurückblicken. Der Name Lingzhi repräsentiert eine Kombination aus spiritueller Kraft und der Essenz der Unsterblichkeit.

Reishi (Ganoderma lucidum) reich an Mineralien Polysacchariden

Der Reishi enthält zahlreiche Vitamine (Vitamin A, B2, B3, B6, Biotin, Folsäure) und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Calcium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium[3]. Polysaccharide, über 100 verschiedene Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe wie Ganodermiksäuren, Ganolucidsäuren, Lucidemiksäuren) und Glycane scheinen die drei hauptsächlich aktiven Inhaltsstoffe zu sein.

Die aus dem Reishi isolierten Polysaccharide wirkten entzündungshemmend, blutzuckersenkende und gegen Geschwüre; sie hatten immunstimulatorischen Effekte und wirkten der Krebsentstehung entgegen. Sie wirken leberschützend und antibakteriell[4].
Die über 100 verschiedenen Triterpene wirken antientzündlich, senken Blutfettwerte, hemmen die Tumorentstehung und wirken antioxidativ.

Reishi (Ganoderma lucidum) hat eine breite Wirkpalette

Reishi oder Lingzhi (Ganoderma lucidum) wirkt insgesamt immunmodulatorisch und das Immunsystem anregend, antiallergisch (z. B. bei Heuschnupfen), antiviral, hepatoprotektiv (=leberschützend) und antibakteriell. Auch schützt Reishi gegen Hautalterung durch UV Strahlung[#Zeng, 2017 #11147] (Sonnenschutz von innen). Er steigert der Leukozytenzahl und dadurch werden z. B. Chemotherapien besser vertragen. Der Reishi schützt die Leber und dient als Krebsprophylaxe[1].  Es gibt Einzelfälle, in denen Betroffene durch hohe Gaben vom Reishi in Kombination mit Vitamin C Ihren Krebs ausheilen konnten.

Anwendungsmöglichkeiten des Reishi

Reishi (Ganoderma lucidum) kann eingesetzt werden oder wurde historisch eingesetzt bei:

 


  1. Chen, C., Li, P., Li, Y., Yao, G., & Xu, J. H. (2016). Antitumor effects and mechanisms of Ganoderma extracts and spores oil. Oncol Lett, 12(5), 3571–3578. doi:10.3892/ol.2016.5059  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27900038
  2. Hayes, S. C., Spence, R. R., Galvao, D. A., & Newton, R. U. (2009). Australian Association for Exercise and Sport Science position stand: optimising cancer outcomes through exercise. J Sci Med Sport, 12(4), 428–434. doi:10.1016/j.jsams.2009.03.002 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19428291
  3. Sliva, D. (2004). Cellular and physiological effects of Ganoderma lucidum (Reishi). Mini Rev Med Chem, 4(8), 873–879. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15544548
  4. Wachtel-Galor, S., Yuen, J., Buswell, J. A., & Benzie, I. F. F. (2011). Ganoderma lucidum (Lingzhi or Reishi): A Medicinal Mushroom. In I. F. F. Benzie & S. Wachtel-Galor (Eds.), Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects (2nd ed.). Boca Raton (FL). http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22593926
  5. Deepalakshmi, K., & Mirunalini, S. (2011). Therapeutic properties and current medical usage of medicinal mushroom: Ganoderma lucidum. International Journal of Pharmaceutical Sciences and Research, 2(8), 1922.  http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.437.4208&rep=rep1&type=pdf

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