Der Reishi kann nicht nur das Immunsystem unterstützen, sondern hilft auch bei Ängsten und Angststörungen. (@-Deerphoto-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Der Reishi kann nicht nur das Immunsystem unterstützen, sondern hilft auch bei Ängsten und Angststörungen. (@-Deerphoto-Depositphotos)

Medizinalpilze sind seit jahrtausenden im Einsatz und werden auch in der Forschung immer stärker unter die Lupe genommen. Die Bandbreite der Medizinal- oder ist nahezu grenzenlos. Sie reicht – je nach Pilz – von einer Stärkung des Immunsystems, über Leberregeneration hin zu Krebsbehandlung und psychischen Störungen.

In der vorliegenden aktuellen Studie Ende 2016 untersuchten Forscher im Tierversuch die Wirkung von Reishi (Ganoderma lucidum) auf Angststörungen[1]. Sie verglich die Gabe des klassisch angstlösenden Mittel Diazepam mit Extrakten des Reishi. Dabei stellten Sie fest, dass 200 mg Reishi pro kg Körpergewichts dieselbe Wirkung hatten wie 2 mg pro kg Körpergewicht Diazepam.

Ein interessantes Ergebnis. Denn bei einem 80 kg Menschen wären das ca. 16 g Reishi. Und der Reishi hat darüber hinaus noch ganz andere Wirkungen als lediglich angstlösend zu sein.

Tipps bei Ängsten

Also wenn Sie an leichten Angststörungen leiden, dann versuchen doch mal Reishipulver oder Reishikapseln einzuschleichen. Fangen Sie langsam an. Reishi kann sehr intensive Entgiftungssymptome und evtl. auch Entzugssymptome verursachen.

Man kann sowas zwar immer alleine machen, doch gerade wenn Sie entsprechende schulmedizinische Mittel bekommen sollten Sie versuchen Ihren Arzt ins Boot zu holen! (Bezugsquelle Reishi oder Reishi bei Amazon)

Die richtige Ernährung hilft auch bei Ängsten und Angststörungen (©-unpict-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Die richtige Ernährung hilft auch bei Ängsten und Angststörungen (©-unpict-Fotolia.com)

Und neben der Einnahme des Reishi denken Sie bitte auch an typische Massnahmen wie die Ernährung anzupassen. Fast Food ist da zum Beispiel keine Hilfe. Ergänzen Sie mit dem LaVita Vitalstoffkonzentrat, welche aus bis zu 70 verschiedenen Obst- und Gemüsearten und Kräutern besteht.

Beschäftigen Sie sich mit so sanften Methoden wie MFT (Meridianklopftechnik). Das kann man sehr schön zu Hause machen und es ist sehr wirksam. Es wurde sogar seinerzeit von einem Psychiater entwickelt…

Reishi (Ganoderma lucidum): ein wirkungsvoller Heilpilz

Der Reishi oder Lingzhi (Ganoderma lucidum) kann bereits auf eine lange Tradition in China als Heilpilz, um die Gesundheit  und die Langlebigkeit zu fördern, zurückblicken. Der Name Lingzhi repräsentiert eine Kombination aus spiritueller Kraft und der Essenz der Unsterblichkeit.

Reishi (Ganoderma lucidum) reich an Mineralien Polysacchariden

Der Reishi enthält zahlreiche Vitamine (Vitamin A, B2, B3, B6, Biotin, Folsäure) und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Calcium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium[2]. Polysaccharide, über 100 verschiedene Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe wie Ganodermiksäuren, Ganolucidsäuren, Lucidemiksäuren) und Glycane scheinen die drei hauptsächlich aktiven Inhaltsstoffe zu sein.

Die aus dem Reishi isolierten Polysaccharide wirkten entzündungshemmend, blutzuckersenkende und gegen Geschwüre; sie hatten immunstimulatorischen Effekte und wirkten der Krebsentstehung entgegen. Sie wirken leberschützend und antibakteriell[3].

Reishi (Ganoderma lucidum) hat eine breite Wirkpalette

Reishi oder Lingzhi (Ganoderma lucidum) wirkt insgesamt immunmodulatorisch und das Immunsystem anregend, antiallergisch (z. B. bei Heuschnupfen), antiviral, hepatoprotektiv (=leberschützend) und antibakteriell. Auch schützt Reishi gegen Hautalterung durch UV Strahlung (Sonnenschutz von innen). Er steigert der Leukozytenzahl und dadurch werden z. B. Chemotherapien besser vertragen. Der Reishi schützt die Leber, regt die Entgiftung an und dient als Krebsprophylaxe[4].  Es gibt Einzelfälle, in denen Betroffene durch hohe Gaben vom Reishi in Kombination mit Vitamin C Ihren Krebs ausheilen konnten.

(Reishi-Kapseln (hier) oder Reishipulver bei Amazon)

Ängste und Angststörungen

Normale (Realangst) hat für uns eine Alarmfunktion und soll Aktivitäten zur Beseitigung einer Gefahr auslösen und unsere Aufmerksamkeit steigern. Sie schützt uns vor Gefahren und bewahrt uns vor Schaden. Angst im Normalbereich ist eine enorme Stütze für unser Leben. Sie mahnt uns zu Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit. Begründete Furcht verschafft uns die nötigen Energien, um entschlossen zu handeln. Sie hilft uns, Schutzmaßnahmen zu ergreifen oder Herausforderungen anzunehmen. Sie mobilisiert unsere Kräfte.

Viele Dinge können in uns Ängste auslösen, manchmal nennen wir es auch nur „Sorgen“ oder Sorgen machen. Dies kann sein: Sorgen um uns liebe Menschen, Geld und Geldverlust, Arbeitsplatzverlust, Krankheiten, Prüfungen, Gespräche mit Vorgesetzten, Flugreisen, Zahnarzttermine, Spinne, Autofahren.

Pathologische Angst lähmt dagegen die körperlichen und geistigen Funktionen. Krankheitswert hat das grundlose, übermäßige oder auch das fehlende Auftreten von Angst.[5]

Bei den Angststörungen kann man folgende Arten unterscheiden[5]:

  • Phobien
    • Agoraphobie (Platzangst)
    • Soziale Phobien
    • Isolierte, spezifische Phobien zum Beispiel vor Spinnen, Schlangen, Fliegen etc.
  • Panikstörung (phasenweise Angstattacken)[6]
  • Generalisierte (=Angstneurose, ist nicht auf bestimmte Situationen oder Objekte begrenzt)

Die Angst äußert sich insbesondere in Anzeichen wie

  • motorischer Spannung (Zittern, Muskelanspannung, Ruhelosigkeit),
  • in Zeichen vegetativer Übererregbarkeit (Atemnot, Beklemmungsgefühle, Schwitzen, Mundtrockenheit, Schwindel) sowie
  • in Übererregbarkeit und erhöhter Aufmerksamkeit (Gefühl der Anspannung, übermäßige Schreckhaftigkeit, Ein- oder Durchschlafstörung, Reizbarkeit)

 

Haben Sie den Reishi schon ausprobiert und welche Erfahrungen haben Sie gewonnen?
Welche Tipps haben Sie noch?
Schreiben Sie mir!

 


Ängste und Reishi: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Singh, R., Dhingra, G. S., & Shri, R. (2016). Evaluation of Antianxiety Potential of Four Ganoderma (Agaricomycetes) Species from India in Mice. Int J Med Mushrooms, 18(11), 991–998. doi:10.1615/IntJMedMushrooms.v18.i11.40 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28008811
  2. Sliva, D. (2004). Cellular and physiological effects of Ganoderma lucidum (Reishi). Mini Rev Med Chem, 4(8), 873–879.  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15544548
  3. Wachtel-Galor, S., Yuen, J., Buswell, J. A., & Benzie, I. F. F. (2011). Ganoderma lucidum (Lingzhi or Reishi): A Medicinal Mushroom. In I. F. F. Benzie & S. Wachtel-Galor (Eds.), Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects (2nd ed.). Boca Raton (FL).  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22593926
  4. Chen, C., Li, P., Li, Y., Yao, G., & Xu, J. H. (2016). Antitumor effects and mechanisms of Ganoderma extracts and spores oil. Oncol Lett, 12(5), 3571–3578. doi:10.3892/ol.2016.5059  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27900038
  5. Möller, H.-J., Laux, G., Deister, A., Schulte-Körne, G., & Braun-Scharm, H. (2015). Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (6., aktualisierte Aufl. ed.). [s.l.]: Georg Thieme Verlag KG.  http://amzn.to/2fLIgHI
  6. Panikstörungen gehen in der Regel mit einer oder mehreren der folgenden Beschwerden einher: Herzrasen, Hitzewallungen, Beklemmungsgefühle, Zittern, Beben, Benommenheit, Schwitzen, Schmerzen in der Brust, Atemnot, Angst zu sterben, Angst vor Kontrollverlust, Unterleibsbeschwerden, Ohnmachtsgefühle, Parästhesien  ?

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