Pflanze des Monats: Der Mantel der Frau: der Frauenmantel

Der Frauenmantel (lat. Alchemilla vulgaris / A. xanthochlora, engl. Ladys Mantle) steht für Umhüllung, Behütung, Hervorbringung: Dies sind die Wesenseigenschaften des Frauenmantel. Alchemilla steht für die Bejahung der weiblichen Rhytmen und des Frauseins.
Der Frauenmantel ist eine Pflanze, der man seit langer Zeit eine hervorragende bei der Behandlung von “Frauenleiden” zuschreibt.

Für ‚Frauenleiden‘

Generell sagt man dem “Frauenkraut” nach, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Dadurch soll es zu einer Straffung des Gewebes im Unterleib kommen. Auch eine bruststraffende wird ihm zugeschrieben, wenn mit Frauenmantelsaft getränkte Umschläge auf die Brust aufgebracht werden. Des weiteren wird der Tee zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und äußerlich wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes zur Wundpflege empfohlen (letzteres oft auch in Kombination mit Salbei). Von Hebammen wird er zur Vorbereitung auf das Wochenbett vor der Geburt empfohlen, jedoch wird in den meisten Publikationen darauf hingewiesen, dass die Anwendung in der Schwangerschaft unterbleiben sollte.

Als „Liebespflanze“ ist der Frauenmantel heute noch nützlich, weil aus ihm zubereiteter Tee die Unterleibskrämpfe lindert, die ein erfülltes Liebesleben verhindern. Im Alpenraum verzehren die Alten das Kraut heute noch, weil es keineswegs nur die weiblichen Organe stärkt, sondern auch (aufgrund der enthaltenen Phytosterine) die Potenz erhält.

Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch gibt es auch folgende interessante Überlieferungen und Anwendungsgebiete:

  • Wecheljahresbeschwerden
  • Entzündungen im Urogenitalbereich, Blasenentzündung
  • Weissfluss
  • unregelmäßiger Zyklus Speziell Behandlung von Zyklusstörungen im Zusammenhang mit Übergewicht
  • Speziell bei Kinderwunsch-Behandlungen zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut

Generell wirkt der Frauenmantel zusammenziehend (adstringierend), entzündungshemmend (antiphlogistisch), blutstillend, wundheilend und beruhigend.
Frauenmantel mischt sich zum Räuchern gut mit Primula, Malve, Mariendistel, Goldrute, Ringelblume..
Der Frauenmantel gehört zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae). Es ist eine mehrjährig, ca. 10-30cm hohe Pflanze 7-11 lappige Blätter, die im Umriss fast kreisrund sind und unten silbrig behaart. Sie hat kleine Blüten, die gelbgrünliche sind und knäuelförmig angeordnet sind. Sie bildet oft Samen ohne Befruchtung.

Viele Namen des Frauenmantels

Dem Frauenmantel wurden früher viele verschiedene Namen zuteil: Alchemistenkraut, Aller Heil, Frauenhut, Frauenhaarmantel, Frauenkraut, Frauenrock, Frauentrost,  Frauenwurzel, Gänsefuß, Gewittergras, Hergottsmäntelein, Himmelstau, Löwenfußkraut, Mantelkraut, Marienblümli, Marienkraut, Marienmantel, Muttergottesmantel, Perlkraut, Regendachl, Regendächle, Sintau, Synnaw, Sonnenthau,Taubecher, Taublatt, Taufänger, Taumantel, Taurosenkraut, Tauschüsserl, Tränenschön, Unser Frowen Mantel, Wasserträger,Weiberkittel, Wiesensinau
Der botanische Name des Frauenmantels leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab. Die Alchemisten versuchten, „Gold“ aus seinen „Tautropfen“ zu gewinnen…
Der Frauenmantel scheidet das Wasser durch feine Poren am Blattrand aus. Diese „Gutatationstropfen“ an den Blättern, aktiv von der Pflanze ausgeschiedenes Wasser, wurde auch „Tau“ genannt und wahrscheinlich kommt daher der Ausdruck. Schon die Druiden begehrten dieses  „Pflanzenwasser“, denn es diente ihnen zur rituellen Reinigung bei kultischen Handlungen.Viele seiner Volksnamen beziehen sich auf diesen Tropfen auf den Blättern, die die Pflanze so reizvoll machen.
Der Name „Gewittergras“ kommt von der Annahme, daß Frauenmantelkränze, an Fenstern, Türen oder auf dem Dachfirst angebracht, vor Blitzschlag schützen sollten. Sich ankündigenden Regen  erkennen Sie, wenn der Frauenmantel „schwitzt“ – also ist er eine Wetterpflanze…

„Uns Sinau“ schließlich leitet sich vom mittelhochdeutschen ab  (sintowe=Immertau), weil der Wassertropfen auch noch  stehen bleibt, wenn der Tau verdunstet ist.
Die Tropfen wurden früher auch gesammelt, um sich damit das Gesicht zu waschen – für eine schöne Haut und gegen Sommersprossen. Im Mittelalter sammelten auch die Alchimisten die Wassertröpfchen vom „Synnaw“ – waren sie doch von der Pflanze gefiltertes und verfeinertes Wasser, also eine Art natürliches Destillat. Sie verwendeten den „Sonnenthau“  zur Bereitung des „Steins der Weisen“, jener geheimnisumwobenen Substanz, die alle unedlen Metalle in Gold und jede Krankheit in Gesundheit verwandeln soll.
Später gab der Frauenmantel, der seinen Namen von der Form seiner Blätter, die früher mit dem Umhängemantel Marias verglichen wurden, bekam und traditionell bei allen möglichen „Frauenleiden“ angewendet wurde, eine ideale „Marienblume“ ab . Er „pflanzt sich, ganz im Sinne der unbefleckten Empfängnis, nur eingeschlechtlich fort“ . Und weil die Alchemilla das Wasser aus dem Boden aufnimmt, es reinigt und schließlich wieder an den Himmel abgibt, wollten die Christen im „Himmelstau“ sogar den Läuterungsprozeß der Seele erblicken.

Anwendung:
Als Tee ca. 3 Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit einem Viertelliter Wasser übergießen und ca. 10 min ziehen lassen. Es gibt auch fertige Teebeutel zu kaufen. Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte frau nicht zu sich nehmen, denn:
Auch Naturheilmittel sind Medikamente!! Also nie gemäß dem Motto “viel hilft viel” verfahren!

Zum Abschluss noch ein Gedicht über den Frauenmantel:

Frauenmantel
Das Kräutlein treibt ein rundes Blatt
Wie keines ringsherum es hat.
Mit zierlich eingekerbtem Rand
Ist für den Tau es angespannt,
Recht als ein Schälchen hingestellt,
in welches Perl`auf Perle fällt.
So hebt es auf des Himmels tau,
der niedersinkt auf Flur und Au`,
Manch Elflein gegen Morgen kommt,
das dürstet, dem zu trinken frommt,
Schöpft aus dem Schüsselchen und spricht:
Ein bessres Labsal gibt es nicht
(Johannes Trojan)

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen!

Haben Sie schon mal Schüsslersalze genutzt und was haben Sie erlebt?

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Natürliche Nähr­stoffe zuführen zwingend erforderlich!

Es mag sein sein, dass sich dies wie eine gesprungene Schallplatte
anhört. Doch es ist wichtig - für Sie!

Ein Mangel an Nährstoffen kann einen Heilungsprozessen stoppen.
Man kann die Heilung und das Gesundbleiben gleichermaßen, wie auch eine Entsäuerungskur, eine Akupunktur, eine Entgiftung und alle anderen Therapien ganz massiv fördern, indem man dem Körper ausreichend Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Enzyme, Antioxidantien, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) zuführt. Es kann wird vermutlich sogar so sein, dass der Heilungsprozeß und der Therapiefortschritt ohne die Nährstoffe stockt!

Und anders herum: ein Nährstoffdefizit, also ein Mangel an Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Antioxidantien, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffen usw., führt früher oder später unweigerlich in die Krankheit - alleine oder durch das Zuammenspiel mit anderen Faktoren!

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Unser Körper ist ein Wunderwerk der Regeneration (Erneuerung). Doch
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