Schmerzende Hände bei Rheuma (© Astrid Gast - Fotolia.com)

Schmerzende Hände bei Rheuma (© Astrid Gast – Fotolia.com)

Welche Naturheilkundlichen Alternativen gibt in der Behandlung der Chronischen (cP)?

Die behandelt immer den ganzen Menschen. Deswegen läßt sich hier auch keine pauschale Aussage treffen, welche Therapien passen.
Oftmals leiden langjährige cP-Patienten zusätzlich an den Folgen der schulmedizinischen Medikation. Hier kann es vorrangig darum gehen, diese Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen, bevor ich das primäre Leiden in Angriff nehme. Und es kann auch darum gehen, die Medikamentendosis zu reduzieren.

Zweifach-Therapie

Die Therapierichtung ist also oft zweifach: Entgiftung und Immun-Umstimmung.
Die Entgiftung läßt sich über Infusionen oder bestimmte Medikamente erreichen. Dies setzt immer voraus, dass der Patient sehr viel trinkt und seine Ernährung anpasst. Ich habe hier z. B. gute Erfahrungen mit den Mitteln der Firma Sanum, , Pflüger, , Wala und ISO gemacht. Darüberhinaus können einige heimische Heilpflanzen oder ein gezieltes homöopathisches Mittel wahre Wunder bewirken.

Immun-Umstimmung

Die Immunumstimmung ist der schwierigste Part. Es gibt kein klassisches Mittel, dass dem Immunsystem wieder beibringt, was richtig und was falsch ist. Dies ist deswegen kein kurzer Weg, den die Patienten gehen müssen.
Letztlich wende ich auch hier die o. g. Präparate an sowie . Nach der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) wird die chronische Polyarthritis LONG BI genannt. Ein pathogener Faktor dringt in den Körper ein und verkriecht sich. Im Kriegsjargon gesprochen: er gräbt sich ein. Immer wieder kommt er heraus, was zu akuten Entzündungen und Schüben führt. Danach ruht er wieder im Körper. Auch wenn

Eine Behandlung mit Eigenblut kan bei Polyarthritis helfen. (©Thorsten-Ahlf-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Eine Behandlung mit Eigenblut kan bei Polyarthritis helfen. (©Thorsten-Ahlf-Fotolia.com)

Akupunktur hier vielleicht nicht heilen sollte, wird die Erleichterung und Schmerzstillung ziemlich wahrscheinlich erheblich sein.
Auch eine Eigenblut-Stufen-Therapie kann hier hilfreich sein. Auf der feinstofflichen  Ebene schätze ich sehr die spagyrischen Mittel der Firma Phylak Sachsen.
Feichtinger und Co empfehlen in ihrem  ‚Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüssler‘ unter anderem die Schüsslersalze Nr. 3 (Ferr. Phosp.), Nr. 5 (Kalium Phosph.) und Nr. 9 (Natrium Phoph.). (Bezugsquellen: sie am Ende)
Bei Schmerzen kann man die Stellen gut Johanniskrautöl  einreiben. (Bezugsquelle Johanniskrautöl)

Mögliche Ursachen

Immer im Hinterkopf behalten sollte man natürlich auch Schwermetallbelastungen oder Narben.  Schwermetalle sind bekannt dafür, dass Immunsystem zu beeinflussen und zu verwirren. Ein erster Schritt sollte daher auch die korrekte (!) Amalgamentfernung sein.
Ferner wird in der Literatur auf geopathologische Störfelder (einfach gesprochen: Erdstrahlen) hingewiesen. Man vermutet, dass Menschen, die über längere Zeit Erdstrahlen ausgesetzt sind, eine Neigung zu Krebsentstehung entwickeln. Ein Kollege hatte mir hierzu mal berichtet, dass er den Schlafplatz aller seiner Krebs-Patienten überprüfen ließ und bei allen Erdstrahlen festgestellt wurden… Leider kommt es bei wiederholten Untersuchungen nicht immer zu den gleichen Ergebnissen.

Daneben könnten dem Körper Mineralstoffe fehlen, die eine Autoimmunerkrankung fördern. Hier könnten eine umfangreiches Blutlabor und eine Haarmineralanalyse erste Ansätze liefern.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Welches naturheilkundliche Verfahren hat Ihnen am besten geholfen?

Schreiben Sie mir!

Bezugsquellen

Bezugsquelle Johanniskrautöl

Bezugsquelle Schüsslersalz Nr. 3

Bezugsquelle Schüsslersalz Nr. 5

Bezugsquelle Schüsslersalz Nr. 9

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