sind ein fortschreitender Prozess. Schulmedizinisch versucht man eine Zeitlang die Gefäße zu weiten mit Ballonkathetern oder durch körperliche Aktivität den Prozess aufzuhalten. Doch aufgrund des fortschreitenden Wesens dieser Erkrankung wirkt das nur eine – oftmals – kurze Zeit.
Die Naturheilkunde hat hier sehr gute Verfahren. Die Frage ist, inwieweit -Therapien hier geeignet sind?
Generell lassen sich 4 Sauerstoff-Verfahren unterscheiden:

  • Sauerstoffinfusion oder Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger
  • Große Eigenbluttherapie mit Ozon
  • Ozonbegasung bei schlecht heilenden Wunden
  • Sauerstoffbeatmung mit einer Maske (Mehrschritttherapie nach Ardenne)

Sauerstoffinfusion (Oxyvenierung) nach Dr. med. Regelsberger

Bei der Sauerstoffinfusion, die ich auch sehr gerne anwende, werden geringste Mengen medizinischen Sauerstoffs in die Venen geleitet (infundiert). Diese Methode wurde von Dr. Regelsberger entdeckt und wird nach ihm benannt: die Oxyvenierung nach Dr. med. Regelsberger. Sie ist eine noch recht junge Methode, doch ziemlich erfolgversprechend bei bestimmten Erkrankungen.
Zu Anfang dachte ich: „ah, ich führe Sauerstoff zu, dann könnte ich ja mit dem Atmen aufhören“.  Weit gefehlt. Die Menge Sauerstoff, die zugeführt wird, ist minimal im Vergleich dessen, was wir täglich einatmen. Ähnlich wie die Eigenbluttherapie .

  • Der Körper reagiert auf diesen Reiz, so er denn noch reagieren kann. So kommt es zu folgenden Phänomenen:
  • Bildung von gefäßerweiternden Stoffen
  • Bildung  entzündungshemmender Stoffe
  • Ausschwemmung von überflüssigem Gewebswasser (Ödeme)
  • Verklebungsfähigkeit der Blutplättchen wird gehemmt und somit einer Gefäßthrombose entgegengewirkt.
  • verbesserte Durchblutung des gesamten Körpers
  • gebesserte Immunitätslage des Körpers, da bestimmte weiße Blutkörperchen, die überwiegend der körpereigenen Abwehr dienen, vermehrt gebildet werden
  • Anregung der vermehrten Bildung körpereigener Radikalenfänger

Noch Fragen?

Leider wird diese wertvolle Therapie in der Schulmedizin in weiten Teilen abgelehnt, da ausreichend neutrale Studien zu fehlen scheinen. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Arzt Ihnen davon abrät!

Grosse Eigenblutbehandlung

Bei der großen Eigenblutbehandlung mit Ozon, genau gesagt mit einen Sauerstoff-Ozon-Gemisch, wird dem Patienten 50 – 100 ml Blut entnommen. Diese wird dann einer definierten Mengen Ozon ausgesetzt und dann wieder in den Körper zurückgeleitet. Die Ergebnisse sind je nach Dosierung ähnliche wie bei der Sauerstoffinfusion.

Ozonbegasung

Die Ozonbegasung wurde in wird bei schlecht heilenden Wunden und im ersten Weltkrieg sogar mit Erfolg bei Wundbrand eingesetzt. Dazu lässt man das Ozon-Sauerstoff-Gemisch eine Weile auf die offene Wunde einströmen. Dies kann dann durchaus auch mit leichten Schmerzen und/oder einem Kribbeln verbunden sein. Der Ozonanteil reagiert dabei mit der Gewebsoberfläche und wirkt antientzündlich.

Mehrschritttherapie nach Ardenne

Und die Mehrschritttherapie nach Ardenne basiert auf der Idee, dass der Körper nicht genug Sauerstoff abbekommt. Deswegen versorgt man ihn mit zusätzlichem Sauerstoff, um so die Sauerstoffsättigung in die Höhe zu treiben. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass bei bestimmten Krankheiten der Sauerstoff zwar vorhanden ist, aber nicht abgegeben wird.

Auswirkungen einer Durchblutungsstörung

Eine chronische, lang andauernde Durchblutungsstörungen führen zu:
•    Stark eingeschränkte Lebensqualität
•    Potenzstörungen und Impotenz
•    Schmerzen z. B. wie bei der „Schaufensterkrankheit“ ( intermittens): dies kommt zustande, da die Muskeln Sauerstoff benötigen und nach einer gewissen Zeit der Bedarf nicht mehr über die Arterien gedeckt wird.
•    Blässe der Hände und Füße: wie oben
•    Schwindel, Gedächtnisprobleme
•    Kälteempfinden und halte Hände und Füße (wie auch beim Morbus Raynaud)
•    Mißempfindungen (z. B. Gefühl von Ameisenlaufen, Kribbeln oder Hitze-Gefühl): da die Nerven nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, spielen sie – platt ausgedrückt – „verrückt“.
•    Taubheitsgefühl
•    Muskelschwäche
•   
•    Wundheilungsstörungen wie z. B. offene Beine (z. B. das Gangrän) oder Pilzerkrankungen
•    Absterbendes Gewebe (verfärbt sich zunächst dunkel bis schwarz) und evtl. Amputation des betroffenen Körperteils
Im Extremfall kann es auch zu einen Schock, Herzinfarkt oder einem Gehirnschlag kommen.

Literatur (frei zugänglich)

Hier finden Sie weiterführende Literatur zur Intravenösen Sauerstofftherapie:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16391483
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15380813
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11728174
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/13526783
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14256674
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14491060

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