Am 1. März nahm ich an einer sehr interessanten Fachfortbildung zum Thema der Firma teil. Nicht nur das Thema war interessant, sondern auch die Örtlichkeit Walsrode und vor allem der Referent überzeugten.

Da ich ein sehr gründlicher Mensch bin, sammle ich gerne Informationen. Ich habe lieber zuviel Informationen als zu wenig. Neben der Anamnese, der Dunkelfelduntersuchung, der klassische Labordiagnostik und der Irisuntersuchung stellt die Urinfunktionsdiagnostik für mich eine weitere Möglichkeit dar, Informationen über meinen Patienten zu gewinnen, um so eine zielgerichtete Therapie einzuleiten.

Früher war diese Art der Untersuchung ein Teil der Harnschau. Es handelt sich also um eine qualitative Urinuntersuchung. D. h., man erhält keine Zahlenwerte. Früher wurde nicht nur beschaut, sondern auch noch probiert. Naja…

Wie wird nun bei der heutigen naturheilkundlichen Harnschau vorgegangen?
Man füllt den Urin des Patienten in 6 Reagenzgläser um. Das erste Reagenzglas dient nur dem Vergleich. Dann werden dem Urin verschiedene Mittel (Nylander- und Ehrlich Reagenz, Natronlauge und Schwefelsäure) zugesetzt und man beobachtet die Reaktionen des Urins auf diese Substanzen. Diese werden notiert und am besten auch fotografiert.
Im zweiten Schritt werden Reagenzgläser mit dem Urin im Wasserbad auf ca. 80 – 100 °C erwärmt. Nun werden die Veränderungen beobachtet und ebenfalls dokumentiert.

Der Urin kann dem Therapeuten Hinweise auf Störungen der grossen wie den Darm, die Nieren, /Galle, Herz-Kreislauf und Bauchspeicheldrüse geben.

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