Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen – sagt der Volksmund.

Durch zunehmenden Stress und immer stärkere Hektik in unserer Berufswelt nehmen nervöse Störungen wie Burn-Out, Stress Symptome, depressive Verstimmungen, innere Unruhe, Angst und Schlafstörungen auch immer mehr zu. Mit Heilpflanzen lassen sich die Symptome und manchmal auch die Ursache sanft, aber wirksam lindern.
Wichtig: Starke oder lang anhaltende Beschwerden über mehrere Wochen können Anzeichen einer krankhaften Depression oder Angststörung sein. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen.

Lavendel regeneriert angegriffene Nervenzellen, ohne aufzuputschen. Es kann eingesetzt werden bei , nervösen Störungen, Asthma oder Verdauungsstörungen. Lavendelspiritus kann zum Einreiben bei Nervenschmerzen (sog. Neuralgien) benutzt werden.
Man unterscheidet zwischen der wild wachsenden (Lavandula officinalis) und der kultivierten (Lavandula angustifolia) Art. Das Öl aus der Wildsammlung ist das heilkräftigste. Verwendet werden Tees, das ätherische Öl oder Badezusätze.
Bei Nervosität, Unruhe und Erschöpfung kann man täglich 2 bis 3 Tassen Lavendel-Tee trinken. Hierfür 1 TL getrocknete Lavendelblüten mit einer Tasse heißem Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Schlafstörungen am besten abends zwei Tassen Tee mit Honig trinken.

Auch gut: Ein Kräutersäckchen mit Lavendelblüten neben das Kopfkissen legen.

Rezept

Hier ein Nervenberuhigungstee und für Gestresste:
Angelikawurzel 20 g
Rosmarinblätter 10 g
Melissenblätter 30 g
Lavendelblüten 10 g
Hopfenzapfen 20 g
Schafgarbenblätter 10 g
Zubereitung:
1 – 2 Teelöffel auf eine Tasse Wasser,
20 min ziehen lassen,
abends 1 – 2 Tassen vor dem Schlafengehen

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