Fastfood, Cola, Pommes, Burger sind sehr fett- und zuckerlastig und führen zu Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder auch Alzheimer! ( ©dar19.30-Depositphotos)

Fastfood, Cola, Pommes, Burger sind sehr fett- und zuckerlastig und führen zu Stoffwechselstörungen wie oder auch ! ( ©dar19.30-Depositphotos)

Eine ungesunde fördert mit zunehmenden Alter das Entstehen von Stoffwechselstörungen und Störungen der Gehirnfunktion. Hauptproblem hierbei sind vor allen Dingen sehr fetthaltige Ernährungen (allen voran tierische Fette) und sehr zuckerlastige Ernährungsformen (Fastfood, Softdrinks, Süßigkeiten). In jungen Jahren merkt man davon noch nichts. Der Körper kann diese und andere Fehltritte sehr gut ausgleichen. Je älter wir werden, je mehr Stress wir haben, je geringer unser „Puffer“ ist, um so schneller kann es dann zu Problemen kommen.

Extrakt aus grünem Tee bei Übergewicht, Alzheimer und Demenz?

Forscher haben nun im Tierversuch herausgefunden, dass ein Extrakt aus grünem Tee diverse positive Effekte hat und die Stoffwechselstörungen abschwächt[1]. Zudem haben Extrakte aus grünem Tee eine neuroprotektive (das Gehirn schützende) Wirkung im Tierversuch gezeigt; allerdings ist man sich über die genaue Wirkungsweise noch nicht klar.

Eine sehr fett lastige Ernährung führte zu einer Abnahme des Erinnerungsvermögens so wie zu einer Zunahme der Amyloidplaques, welche dann nach bestehender Auffassung zu Alzheimer führen können.

Fastfood - der sichere Weg ins Verderben! (@-yoka66-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Fastfood – der sichere Weg ins Verderben! (@-yoka66-Depositphotos)

Ferner wiesen die Tiere, denen eine fetthaltige Ernährung zuteil wurde, erhöhten oxidativen Stress und einen verminderten BDNF (brain-derived neurotrophic factor), welcher für die synaptische Plastizität, also die Fähigkeit, neue Verknüpfungen im Gehirn auszubilden, steht.

Den Tiere der Kontrollgruppe, denen 0,5% des Grüntee-Extraktes verabreicht wurde, zeigten diese negativen Veränderungen nicht!

Man könnte also annehmen, dass der Extrakt aus grünem Tee oder generell als Tee eine hilfreiche und risikofreie Unterstützung von Alzheimerpatienten oder dementen Menschen sein könnte.

Was hat eine schlechte Ernährung, Stoffwechselstörungen und Störungen der Gehirnfunktionen mit ihnen zu tun?

Eine berechtigte Frage…

In den nächsten Jahrzehnten erwartet uns eine regelrechte Flut an dementen, pflegebedürftigen Menschen und / oder Alzheimer Patienten. Dies kommt nicht von ungefähr, wie die Forscher in ihrer Studie am Tiermodell zumindest andeuten konnten.

Leider ist es immer noch so, dass für die meisten Menschen das Fleisch der Hauptaspekt des Essens ist und das Gemüse eine mitunter überflüssige Dekoration. Doch im Grunde ist (sollte) es genau andersherum (sein).

Und die nächsten Jahrzehnten wird sich dieses vermutlich auch noch ändern, rein aufgrund ökonomischer Gegebenheiten, heißt: Fleisch wird immer teurer und teurer werden. Dies hat zum einen natürlich mit der wachsenden Weltbevölkerung zu tun und den beschränkten Ressourcen; auf der anderen Seite liegt der Grund aber auch in den Klimaveränderungen bedingt durch die Sonne (Sonnenminimum, Global Solar Minimum GSM)!

Vielleicht wird sich dadurch das Problem, welches auf uns zu rollt noch etwas abschwächen. Doch klüger wäre es für jeden einzelnen, vorzusorgen, ähnlich wie man sich eine Lebensversicherung oder eine Haftpflichtversicherung zulegt. Nur kann keine dieser Versicherungen einen vor dem Altersheim, Alzheimer oder der Demenz im allgemeinen bewahren – dies können wir nur alleine versuchen!

Grüner Tee: mehr als nur ein Genussmittel

Grüner Tee kann die Folgen einer zucker- und fettreichen Ernährung abschwächen (©Subbotina-Depositphotos)

Grüner Tee kann die Folgen einer zucker- und fettreichen Ernährung abschwächen (©Subbotina-Depositphotos)

Grüner Tee wird seit Jahrtausenden vor allem im asiatischen Raum getrunken. In den Fokus der Forschung kam der grüne Tee erst vor ca 10 bis 20 Jahren und in dieser Zeit versteifte man sich auf einige wenige medizinisch wirksame Inhaltsstoffe wie z.b. das ECGC (Epigallocatechingallat) im grünen Tee. Auch einige sekundären Pflanzenstoffe, genannt Polyphenole, wurden verstärkt untersucht. Der grüne Tee enthält jedoch weit mehr als dieses.

Grüner Tee (Camellia sinensis)

Grüner Tee stammt ursprünglich aus dem Festland China, Süd- und Südostasien, ist heute jedoch in tropischen und subtropischen Regionen auf der ganzen Welt angebaut.

Es ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der normalerweise auf unter zwei Metern (sechs Fuß) beschnitten wird, wenn es für seine Blätter kultiviert wird. Die Blüten sind gelb-weiß, 2,5–4 cm im Durchmesser, mit 7 bis 8 Blütenblättern. Die Blätter sind 4–15 cm lang und 2–5 cm breit. Die jungen, hellgrünen Blätter werden vorzugsweise für die Teeproduktion geerntet; sie haben kurze weiße Haare an der Unterseite.

Grüntee Tee enthält mehrere tausend bioaktive Verbindungen (©-rolfbrecht100-Fotolia.com)

Grüntee Tee enthält mehrere tausend bioaktive Verbindungen (©-rolfbrecht100-Fotolia.com)

Man geht derzeit davon aus, dass Tee mehrere tausend bioaktive Verbindungen enthält. Ein Drittel stellen alleine die Polyphenole dar. Weitere Verbindungen sind Alkaloide (Koffein, Theophyllin und Theobromin), Aminosäuren, Kohlenhydrate, Proteine, Chlorophyll, flüchtige organische Verbindungen (Chemikalien, die leicht Dämpfe erzeugen und zum Geruch von Tee beitragen), Mineralien, Spurenelemente sowie Aminosäuren[2] wie Teanin oder 5-N-Ethylglutamin, Glutaminsäure, Tryptophan, Glycin, Serin, Asparaginsäure, Tyrosin, Valin, Leucin, Threonin, Arginin und Lysin! (Grüner Tee bei Amazon)

Den größten Anteil der Polyphenole stellen die Flavonoide. Die Polyphenole sind es auch, die für die gesundheitlichen Vorteile verantwortlich sind. Hauptaktuere sind: Epicatechin-Gallat (ECG), Epicatechin (EC), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG)[2].

Grüner Tee, speziell das das Polyphenol EGCG (Epigallocatechin–3-gallate) im grünen Tee schützt Spermien und die Spermienreifung vor gefährlichen äusseren Einflüssen[3] wie zum Beispiel durch Strahlung. Dies führt zu aktiveren Spermien (Motilität?) und besser geformten Spermien (Morphologie?).

Schwarztee ist im übrigen fermentierter Tee, „grüner Tee“ ist nicht fermentiert; und den halb fermentierten Tee nennt man Oolongtee.

Grüner Tee (Camellia sinensis) hat diverse medizinische Wirkungen und Anwendungen:

(Bezugsquelle Grüner Tee)

Übrigens: Grüner Tee ist auch ein Bestandteil im Lavita Vitalstoffkonzentrat, neben bis zu 70 anderen Pflanzen, Gemüse-, Gewürz und Heilkräuterarten (siehe unten).

Am einfachsten: eine Pille und alles ist gut?

Natürlich ist es bequem und manchmal fast gefährlich, wenn man da eine Pille bekommt, und die Welt ist wieder in Ordnung. So funktioniert es jedoch nicht.

Ist die Einsicht vorhanden ist, dass man etwas ändern muss, dann kann grüner Tee einem helfen, die zuvor angerichteten Schäden im Rahmen zu begrenzen. Doch der wichtigste Schritt wird der sein, die Ernährung entsprechend anzupassen.

Was ist eine gesunde Ernährung?

Viel Obst und Gemüse sind die Basis für eine gesunde Ernährung! (@-funix-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Viel Obst und Gemüse sind die Basis für eine gesunde Ernährung! (@-funix-Depositphotos)

Ihre Ernährung ist die Basis für Ihre Gesundheit. Hierüber können Sie größtenteils mitbestimmen, ob sie Ihre Krankheit verschlimmern oder lindern.

Es gibt Lebensmittel, die entzündungshemmend wirken (z. B. Gemüse, Obst, Omega 3 Fettsäuren) und es gibt Lebensmittel, die entzündungsfördernd wirken (z.B. Frittiertes, Fast-Food, Zucker). Es gibt Lebensmittel, die eher basisch wirken während andere jede Menge Säuren produzieren und den Organismus überlasten. Schauen Sie mal rein: Mit Lebensmitteln Entzündungen behandeln! (Youtube Video)

Auf der anderen Seite fördern faserreichen Lebensmittel wie zum Beispiel Obst und Gemüse eine gesunde Darmflora. Demhingegen tötet Fastfood diese so wichtige, gesunde Darmflora! – Fastfood steht hier als Oberbegriff für eine faserstoffarme Ernährung. Und dieser Prozess läßt nur eingeschränkt umkehren.

Die Verdauung fängt im Mund an und was dort nicht richtig vorgearbeitet wurde, kann später viel schlechter oder gar nicht verwertet werden. Das Endresultat können dann Nährstoffmängel sein oder – ebenso so ungünstig – Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm. Dies äussert sich dann in Form von Blähungen oder unverdauten Nahrungsresten in den Ausscheidungen.

Und natürlich wechselwirkt der Darm mit dem gesamten Körper und sehr stark mit dem Gehirn. Immer mehr rücken Aspekte in den Schwerpunkt der Forschung, bei denen Alzheimer, MS (Multiple Sklerose, synonym: Encephalomyelitis disseminata), Parkinson aber auch ADHS mit der Ernährung und der Darmflora in Verbindung gebracht werden.

Also machen Sie folgendes:

Entsaften oder Smoothies: die nächste Stufe der gesunden Ernährung

Zum Entsaften sollte man einen Slow Juicer nutzen! (@-starman963-Depositphotos_)

Zum Entsaften sollte man einen Slow Juicer nutzen! (@-starman963-Depositphotos)

Idealerweise fangen Sie an mit Entsaften oder mit Smoothies. Das geht ganz einfach und schnell. Und bietet Ihnen die Möglichkeit, eine hohe Nährstoffdichte zu erreichen. Ferner können Sie auf diesem Wege Lebensmittel zu sich nehmen, die Sie sonst vielleicht nicht essen wie Salate, Spinat, Kohl und so weiter.

Es setzt jedoch ein gewissen Equipment voraus. Und das kostet erstmal einiges an Geld!

Zum Entsaften sollten sie sich einen eine langsam drehenden und pressenden Entsafter kaufen. Meist ist das eine Investition fürs halbe Leben. Bei mir zu Hause steht seit 20 Jahren eine Green Star Saftpresse (https://amzn.to/2P5OQsH). Dies ist der Rolls-Royce unter den Entsaftern. Und dieser ist sehr oft im Gebrauch! Alternativ gibt es noch es noch günstige Varianten wie zum Beispiel den Bionika Entsafter (https://amzn.to/2DjX4ZN) oder ganz günstig, neu und gut bewertet den Aobosi Entsafter (https://amzn.to/2D6tW88).

Smoothies sind lecker und sehr bekömmlich - natürlich kommt es auf die Zutaten an! (©-anabgd-Depositphotos)

Smoothies sind lecker und sehr bekömmlich – natürlich kommt es auf die Zutaten an! (©-anabgd-Depositphotos)

Für Smoothies, zu deutsch Mischgetränke, können Sie natürlich jeden Billigmixer kaufen. Doch wenn Sie das ernst meinen und deswegen in Zukunft auch Freude an Ihren Experimenten haben wollen, kaufen Sie sich einen Hochleistungsmixer. Ich spreche aus Erfahrung. Ich hatte selbst jahrzehntelang einen einfachen Mixer im Einsatz, der mir dann auch noch ab und zu abgeraucht ist. Hier gilt auch wieder der Erfahrungssatz: „Wer billig, kauft zweimal“ (oder dreimal…)

Der Nachteil der Billigmixer ist der, dass sie die Sachen, die Sie in den Mixer tun, nicht smooth also cremig bekommt. Vielmehr finden sich immer wieder ganze Stücke. Und das behindert den Trinkgenuss.

Bei mir zuhause steht nun seit ca. 15 Jahren ein Vitamix Hochleistungsmixer (https://amzn.to/2OlG4Gs). Dies der Klassiker und auch der teuerste. Und er kommt mit in jeden Urlaub als Basisequipment. Eine günstigere Variante ist der JTC Omniblend (https://amzn.to/2USYLae), der ebenfalls sehr gut sein soll und halb so teuer ist.

Nährstoffzufuhr aufpeppen: LaVita Vitalstoffkonzentrat und Supernaturals®

Auch sollten Sie Ihre Vitamin- und Nährstoffzufuhr mit Vitalstoffkonzentrat LaVita (http://www.lavitakaufen.de) aufpeppen. Hier finden Sie schon 70 verschiedene Obst- und Gemüsesorten, Kräuter, Vergorenes usw. Diese zahlreichen natürlichen Nährstoffe wirken synergistisch und werden hervorragend aufgenommen. Wenn Sie dann noch einen drauf setzen und Ihren Körper noch weiter unterstützen wollen, kann ich Ihnen die „Superfood-Mischung“ Supernaturals® (https://www.supernaturals.eu/ref/7) empfehlen.

Wenn ich entsafte oder mir einen Smoothie mache, kommt IMMER beides zusätzlich mit rein!

Über die Ernährung Herz-Kreislauf-Erkrankungen lindern

Als eine weitere Anregung dazu, wozu unsere Lebensmittel und die richtige Ernährung in der Lage ist:

Dr. Dean Ornish aus den USA hat eine den Spectrum Diät entworfen und damit offenbar recht gute Erfolge bei Herz-Kreislauf-Patienten, die unter anderem deutlich an Gewicht verlieren, Risikomarker im Blut gehen zurück. Er hat dazu auch mehrere Bücher geschrieben, wie Revolution in der Herztherapie: Der Weg zur vollkommenen Gesundheit (Amazon).


  1. Onishi, S., S. Meguro, M. Pervin, H. Kitazawa, A. Yoto, M. Ishino, Y. Shimba, Y. Mochizuki, S. Miura, I. Tokimitsu and K. Unno (2019). “Green Tea Extracts Attenuate Brain Dysfunction in High-Fat-Diet-Fed SAMP8 Mice.” Nutrients 1 – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30979047
  2. Cabrera, C., Artacho, R., & Gimenez, R. (2006). Beneficial effects of green tea–a review. J Am Coll Nutr, 25(2), 79–99 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16582024
  3. Ding, J., Wang, H., Wu, Z. B., Zhao, J., Zhang, S., & Li, W. (2015). Protection of murine spermatogenesis against ionizing radiation-induced testicular injury by a green tea polyphenol. Biol Reprod, 92(1), 6. doi:10.1095/biolreprod.114.122333 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25395675
  4. Braun, L. (2007). Herbs and Natural Supplements: An Evidence Based Guide (2nd ed.): Elsevier. http://amzn.to/2fxGc87
  5. Bühring, U., Girsch, M., & Karl F. Haug Verlag. (2016). Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde: Grundlagen, Anwendung, Therapie ; 22 Tabellen. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag. http://amzn.to/1E7TVlT
  6. Chacko, S. M., Thambi, P. T., Kuttan, R., & Nishigaki, I. (2010). Beneficial effects of green tea: a literature review. Chin Med, 5, 13. doi:10.1186/1749–8546–5–13 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2855614/
  7. Suzuki, Y., Miyoshi, N., & Isemura, M. (2012). Health-promoting effects of green tea. Proc Jpn Acad Ser B Phys Biol Sci, 88(3), 88–101. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3365247/pdf/pjab-88-088.pdf
  8. Suzuki, T., Pervin, M., Goto, S., Isemura, M., & Nakamura, Y. (2016). Beneficial Effects of Tea and the Green Tea Catechin Epigallocatechin–3-gallate on Obesity. Molecules, 21(10). doi:10.3390/molecules21101305 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27689985
  9. Mostafalou, S., & Abdollahi, M. (2017). Pesticides: an update of human exposure and toxicity. Arch Toxicol, 91(2), 549–599. doi:10.1007/s00204–016–1849-x https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27722929
  10. Baltazar, M. T., Dinis-Oliveira, R. J., de Lourdes Bastos, M., Tsatsakis, A. M., Duarte, J. A., & Carvalho, F. (2014). Pesticides exposure as etiological factors of Parkinson’s disease and other neurodegenerative diseases–a mechanistic approach. Toxicol Lett, 230(2), 85–103. doi:10.1016/j.toxlet.2014.01.039 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24503016
  11. Owagboriaye, F. O., Dedeke, G. A., Ademolu, K. O., Olujimi, O. O., Ashidi, J. S., & Adeyinka, A. A. (2017). Reproductive toxicity of Roundup herbicide exposure in male albino rat. Exp Toxicol Pathol. doi:10.1016/j.etp.2017.04.007 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28473188

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