Im Grunde ist es das Grundhandwerkszeug eines Heilpraktikers: die klassische Entgiftung oder Ausleitung.

Zu Anfang fragte ich mich immer: „Wozu soll ich mich denn entgiften; ich hab‘ doch nix giftiges gegessen?“

Mittlerweile weiß ich natürlich, dass es einerseits akute Vergiftungen geben kann, wenn man z. B. etwas giftiges/ungesundes gegessen oder sonstwie aufgenommen hat. Die Krankheitssymptome entwickeln sich hier meist rasant schnell und können dramatische Folgen haben bis hin zum Tod. Ein Beispiel hierfür aus unseren Breitengraden ist eine Knollenblätterpilzvergiftung, die sich binnen Stunden zum Vollbild des Leberversagens entwickelt. Einzige Gegenmaßnahme ist die sofortige Gabe von Silymarin, einem Hauptwirkstoff der Mariendistel, als Infusion.

Demgegenüber stehen chronische Vergiftungen, z. B. mit Quecksilber, Blei, Kupfer, Weichmachern etc.. Diese sind das genaue Gegenteil der akuten Vergiftung. Sie verlaufen langsam und Ihre Symptome entwickeln sich schleichend, oft unbemerkt. Im Spätstadium hat man dann das, was man einen chronisch Kranken nennt. Dessen Krankheit, die im Grunde auf einer chronischen Vergiftung beruht, wird nun mit ‚chemischen Keulen‘ gehegt und gepflegt. Dies macht es natürlich nicht besser.

Der Körper lagert dann im sog. -Raum oder der Zwischenzellmatrix, also dem Raum zwischen den Zellen, all das ab, was er nicht benötigt und nicht entsorgen kann. Dieser Pischingerraum ist aber dummerweise gleichzeitig die Transferstrecke für Nährstoffe und Stoffwechselendprodukte. Also je mehr abgelagert wird, desto schlechter werden die Zellen versorgt.

Besser wird es in der Sekunde, wo der chronisch Kranke die Verantwortung für sich und sein Leiden übernimmt und selbst etwas tut, z. B. eine Entgiftungskur zu beginnen oder den Körper zu entsäuern.

In den nachfolgenden Artikeln werde ich verschiedene Entgiftungs-/Entsäuerungskuren von verschiedenen Herstellern vorstellen und zum Teil diskutieren. Ich persönlich finde es interessant, was sich die Hersteller dazu ausdenken. Denn hinter jedem Vorschlag steckt ein interessanter Ansatz.
Die Grundidee ist fast immer dieselbe:
Anregung der Ausscheidungsorgane , , Lunge, , Lymphe und
plus
ausreichende Flüssigkeitszufuhr
plus
leichte Bewegung.

Auch wenn wir unserem Körper jederzeit die Möglichkeit bieten sollten, optimal zu entgiften, so sind Entgiftungskuren als Kur, also zeitlich begrenzt zu verstehen. Und optimal dafür ist das Frühjahr und der Herbst.

Schreiben Sie mir!

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Haben Sie schon mal eine Entgiftungs-/Entschlackungskur durchgeführt?

Wie sind Ihre Erfahrungen?

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