Ebola Virus em (von CDC Dr. Frederick A. Murphy, CDC PHIL)

Virus im Elektronenmikroskop (von CDC Dr. Frederick A. Murphy, CDC PHIL)

Es scheint noch nicht so ganz zu uns vorgedrungen zu sein. Ich bin kein Infektions-/Tropenspezialist – doch meine Intuition sagt mir, dass da eine Ebola-Epedimie auch auf zu uns zurollt.
theeconomiccollapseblog.com erschien heute der Artikel „Ebola Among Health Workers: More Than 240 Sick, More Than 120 Dead“, indem der Autor darauf hinweist, dass von den bis dato 1400 Ebola-Toten und 2400 Ebola-infizierten alleine 120 medizinisches Personal an Ebola gestorben, darunter einige führende Wissenschaftler und westliche Ärzte. Selbst der WHO ist erscheint diese Ansteckungsrate unter medizinischen Personal, so hoch, dass Sie ihre Leute aus Sierra Leone abziehen.

Grund zur Panik: nein. Grund zur Sorge: ja!

Das Ebola Virus brach bisher eher in entlegenen Gegenden aus und konnte so gut unter Kontrolle gebracht werden. Doch das ist jetzt nicht der Fall. Das Virus ist nun schon in Millionenstädte vorgedrungen und könnte sich nun exponentiell verbreiten. Auch wenn der Tod oft schon nach wenigen Tagen eintritt, können bis zu 21 Tagen vergehen, bis erste Symptome auftreten!

Wie steckt man sich mit Ebola an?

Zur aus einem „Ebola Fieber Merkblatt“ der Dienststelle Schiffssicherheit (pdf):

„Durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Erbrochenes,
Urin, Stuhl, Brustmilch, Samen) eines lebenden oder toten infizierten
Menschen ist eine Ansteckung möglich. Zum Kontakt mit Körperflüssigkeiten
gehört auch ungeschützter Geschlechtsverkehr mit Infizierten bis zu sieben
Wochen nach ihrer Genesung.
Bei flüchtigem Kontakt in der Öffentlichkeit mit Menschen, die symptomfrei
sind, wird Ebola nicht übertragen. Ebenso wenig bei der Berührung von Geld,
Lebensmitteln oder beim Baden im Schwimmbad. Auch Mücken übertragen
das Ebola?Virus nicht.

Man kann sich auch durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen
Körperflüssigkeiten von ?lebenden oder toten ?wilden Tieren anstecken,
beispielsweise von Affen, Waldantilopen oder Fledermäusen/Flughunden.“

Was sind die typischen Symptome eines Ebola Ausbruchs?

Das Ebola Virus zeigt folgende Symptome (Bewerdebilder) laut dem RKI (Robert Koch Institut in Berlin):

„Die Erkrankung beginnt plötzlich mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, , , und Durchfall. Bei einigen Patienten kommt es zusätzlich u.a. zum Auftreten einer Pharyngitis und eines makulo-papulösen Exanthems.
Ab dem 5.–7. Krankheitstag sind bei einer Mehrzahl von Patienten Schleimhautblutungen (u.a. aus dem Gastrointestinal- und Genitaltrakt), bisweilen auch Ekchymosen zu beobachten. Relativ häufig sind Oligurie oder Anurie bis zum drohenden Nierenversagen. Auch Zeichen einer Enzephalitis können auftreten. Häufige Laborbefunde sind Thrombozytopenie, Lymphozytopenie und Transaminasenerhöhungen als Zeichen der Leberbeteiligung.
Die Letalität beträgt je nach Virusart zwischen 30–90%. In der Vergangenheit war sie in Ausbrüchen der Ebola-Zaire-Virusspezies besonders ausgeprägt, 70–90% der Patienten starben unter dem Bild eines kardiopulmonalen Schocks.“

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