Diabetische Nephropathie verhindern mit Koriander (© Andreas Kallmeyer - Kallmeyer Naturheilpraxis)

verhindern mit (© Andreas Kallmeyer – Kallmeyer Naturheilpraxis)

Eine neue spannende Studien zeigt auf, das ein Extrakt aus Koriandersamen vor der Bildung und der Weiterentwicklung der diabetischen Nephropathie schützen kann, indem es die sogenannten AGS (Advanced glycation end products) in ihrer Entstehung Hemd.

Was ist an der Studien zu den Koriandersamen so interessant?

Hier sind zwei Dinge interessant:

  • Erstens es gibt etwas, dass eine voranschreitende Nierenschädigung, die diabetische Nephropathie, hem kann zu bzw aufhalten kann.
  • Zweitens es gibt einen Wirkstoff, der die Bildung der AGEs hemmen kann

Studie: Koriandersamen gegen diabetischen Nierenschaden

In der Studie an Ratten wurde diesen über 45 Tage jeweils 100 200 und 400 mg pro Kilogramm Körpergewicht an Koriander Samen Extrakt (CPE) verabreicht, nachdem sie zuvor künstlich zu Typ 2 Diabetikern gemacht wurden.

Die Verabreichung des Koriandersamen Extraktes hatte deutliche Verbesserung der biochemischen Parameter zur Folge wie [1]:

  • Blutzucker
  • Blutfettwerte
  • Kreatininwerte
  • Superoxid-dismutase (SOD)
  • Glutathion (GSH)
  • Lipid Peroxidation

Koriandertinktur: https://amzn.to/2XxzBvM

Diabetiker sterben scheibchenweise !

Das gefährliche am sind drei Dinge:

  • Zum einen bemerkt man ihn oft zu spät oder man übersieht leider schon die Vorstufen (pre-diabetes)
  • Es gibt fiese Langzeit – Nebenwirkungen
  • Das Ende kommt scheibchenweise, das heißt oft werden bestimmte Teile der Gliedmaßen amputiert, sie aufgrund mangelnder Blutversorgung zur totem Gewebe werden und sonst den gesamten Organismus vergiften würden

Diabetes Mellitus – zuckersüss aber gefährlich!

Diabetes ist eine schleichende Erkrankung mit sxhwerwiegenden Folgeerkrankungen! (©ginasanders-Depositphotos)

Diabetes ist eine schleichende Erkrankung mit schwerwiegenden Folgeerkrankungen! (©ginasanders-Depositphotos)

Diabetes mellitus wird als Zuckerkrankheit bezeichnet. Es handelt sich um eine [chronische Störung des Glukosestoffwechsel][azbierbach] mit in der Regel dauerhaft erhöhtem Blutzuckerspiegel durch Insulinmangel oder verminderte Reaktionsfähigkeit (reduzierte Insulinsensitivität).

Den Namen hat des Diabetes mellitus stammt von dem glukosehaltigen, „honigsüßen“ (mellitus) Urin. Glukose ist osmotisch wirksam, d. h. es kommt dadurch zu einem Anstieg der Wasserausscheidung (osmotische Diurese). Und somit trinken Patienten mit Diabetes mellitus sehr viel, ohne dass es dafür offensichtliche Gründe gibt – ein typischer Verdachtsmoment für den Therapeuten. Gemeinsames Leitsymptom bei unbehandelten Patienten ist die chronische Hyperglykämie (erhöhte Blutzuckerwerte).

Verschiedene Diabetes-Formen

Im wesentlichen werden folgende Diabetes-Formen unterschieden (Duale Reihe Innere Medizin):

  • Type 1 Diabetes (absoluter Insulinmangel)
  • Typ 2 Diabetes (relativer Insulinmangel)
  • andere spezifische Diabetesformen z. B. als Folge von genetischen Defekten, von Infektionen, medikamentös verursacht usw.
  • Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

Ursachen und Verbreitung des Diabetes Type 2

Übergewicht kann nicht zu Diabetes sondern auch zu Krebs führen (©-Kurhan-Fotolia.com)

Übergewicht kann nicht zu Diabetes sondern auch zu Krebs führen (©-Kurhan-Fotolia.com)

In der Bundesrepublik Deutschland schätzt man die Diabeteshäufigkeit auf annähernd 8 %, mit steigender Tendenz. Über 90 % der Diabetiker sind Typ–2-Diabetiker. (Duale Reihe Innere Medizin)

Eine der Hauptursachen für den Typ–2-Diabetes ist die Fettleibigkeit, die mit chronisch erhöhter Insulinausscheidung einhergeht, was dann zu einer zunehmenden Insulinresistenz der Zellen führt, d. h. die Zellen können keiner weiteren Zucker aufnehmen.

Typische Diabetes Symptome

Häufig wird ein Diabetes Typ 2 eher als Zufalldiagnose entdeckt. Typische Symptome, die darauf hindeuten können, sind:

Diabetes Labordiagnostik

Es gibt diverse Blutwerte, die einen Diabetes bestätigen oder auch vor einem drohenden Diabetes warnen (Ein Diabetes, vor allem Typ 2, hat fast seinen Grund: zuviel raffinierte Zucker wie z.B. in Softdrinks (©Eisenhans-Fotolia.com)

Es gibt diverse Blutwerte, die einen Diabetes bestätigen oder auch vor einem drohenden Diabetes warnen (Ein Diabetes, vor allem Typ 2, hat fast seinen Grund: zuviel raffinierte Zucker wie z.B. in Softdrinks (©Eisenhans-Fotolia.com)

Im Labor werden beim Diabetes verschiedene Laborwerte aus Urin und Blut untersucht und bei einem manifesten (ausgeprägten) Diabetes werden einige dieser Werte über die Zeit hin immer wieder kontrolliert:

  • Nüchternblutzucker
  • Insulin im Blut
  • C-Peptid Bestimmung (als Maß für die noch vorhandene Insulinproduktion)
  • Hb1Ac (hervorragender Masstab für die durchschnittliche Glukosekonzentration)

Kurzfristige Diabetes Komplikationen

Ein Diabetes kann diverse äusserst gefährlich Komplikationen mit sich bringen. Akut und lebensbedrohend können zwei Komplikationen werden:

  • Coma diabeticum (diabetisches Koma): hier sind die Blutzuckerwerte immer deutlich erhöht
  • hypoglykämischer Schock: hier sinken die Blutzuckerwerte unter einen kritischen Grenzwert und die

Betroffenen verlieren das Bewusstsein

Langfristige Diabetes Komplikationen

Langristig kann es jedoch zu ebenso gefährlich wie „unangenehmen“ Nebenwirkungen kommen. Diese sind dem Diabetes Kranken meist in den Anfangsjahren nicht so präsent und werden ignoriert auf Kosten eines späteren Wohlbefinden. Zu diesen gravierenden Nebenwirkungen zählen:

  • diabetische Retino- / Makulopathie (Krankhafte Veränderung des Augeninneren, führt zur Erblindung)
  • diabetische Nephropathie (Nierenschädigung bis hin zur Dialysepflicht)
  • Diabetische Neuropathie mit den betroffenen Organen:
    • Herz-Kreislauf z. B. mit stummen Herzinfarkten, Herzrhytmusstörungen usw.
    • Verdauungstrakt z. B. Völle-/Druckgefühl, Schluckstörungen
    • Urogenitalsystem mit erektiler Dysfunktion (keine Erektion), Blasenschwäche
    • Augen
    • Haut
    • Knochen
  • diabetische Fuss-Syndrom (Wunden an den Füssen arten in schwerste Infektionen aus=
  • Herzinfarkte
  • Schlaganfall
  • periphere arterielle Gefässverschluss (Schaufensterkrankheit)

Koriander

Koriander ist nicht nur ein leckeres Gewürz, sondern auch ein super wirksame Heilpflanze! (©-Elena-Schweitzer-Fotolia)

Koriander ist nicht nur ein leckeres Gewürz, sondern auch ein super wirksame Heilpflanze! (©-Elena-Schweitzer-Fotolia)

Der Koriander ist eine Mittelmeerpflanze, die verwandt mit Kümmel, Fenchel und Anis ist. Siehst eine der Hauptbestandteile eines Curry und in der indischen Küche seit Jahrtausenden verwendet. Heutzutage ist Koriander ein typisches Küchenkraut, dass auch bei uns seinen Einzug gehalten hat.

Das Aroma frischer Blätter und Samen ist jedoch nicht Jedermanns Sache. Getrocknet duftet und schmeckt der Koriander aber deutlich milder und für die meisten Menschen angenehmer.

Koriander gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ursprünglich stammt das Kraut aus dem Mittelmeerraum und dem Mittleren Osten, wo es schon vor 2.000 Jahren verwendet wurde – so wurden bereits im Grab von Tutanchamun (1325 v. Chr.) Koriandersamen gefunden.

Koriander ist eine einjährige Pflanzen die 30–70 cm hoch wird und einen gerillten Stängel hat. Aus den verästelten Zweigen bilden sich zwei Blattformen:

  • Grundständige Blätter, die ein- bis zweifach gefiedert sind. Und
  • die obere Blätter, die Blätter mit zipfelförmigen Fiederabschnitten vorweisen und mehrfach gefiedert sind

In der Regel erscheinen im Zeitraum Juni bis Juli tauchen an den Stängelenden flache, weiße bis rosafarbene Blutendolden auf. Das schöne an den Blüten: sie sind ein Magnet für zahlreiche Nützliche wie zum Beispiel Schwebfliegen.

Interessanterweise haben Samen und Blätter unterschiedliche Eigenschaften.

Inhalsstoffe des Koriander (Coriandrum sativum)

Koriander[2] enthält neben Faserstoffen, Kohlenhydraten und Eiweiss auch Mineralien und Vitamine:

  • Calcium
  • Eisen
  • Phosphor
  • Magnesium
  • Kalium
  • Natrium
  • Zink
  • Vitamin C
  • Vitamin A

Ferner enthält Koriander (Coriandrum sativum) zahlreiche wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe[2] [3]:

  • Ätherische Öle
  • Tannine
  • Terpenoide
  • Alkaloide
  • Phenole
  • Flavonoide
  • Fettsäuren
  • Sterole und
  • Glycoside

Wirkungen und Anwendungen des Koriander (Coriandrum sativum)

Gefährliche Schwermetalle wie Quecksilber im Amalgam können mit Koriander entgiftet (©-jimbycat-iStockphoto.com)v

Gefährliche Schwermetalle wie Quecksilber im Amalgam können mit Koriander entgiftet (©-jimbycat-iStockphoto.com)

Koriander wirkt unter anderem[4] [5]:

  • antimykotisch (gegen Pilze)
  • angstlösend / antidepriv
  • krampflösned
  • Gedächtnisfördernd
  • Neuroprotektiv
  • Antibakteriell
  • Anthelmintisch
  • Antioxidativ[6]
  • hypolipidemisch (Blutfettwerte senkend)
  • Antientzündlich
  • Analgesisch (schmerzstillend)
  • Antidiabetisch
  • krebshemmend
  • Diuretisch
  • leberschützend
  • Entgiftend

Koriander kann / wird angewandt bei[4] [5] [7]:

  • lokale Schwellung und Schmerzen
  • Schwermetalle ausleihen (Quecksilber, Blei, Aluminium)
  • Kopfschmerzen
  • Brennen
  • Lymphadenopathie
  • Stomatitis (Aphten)
  • Halsschmerzen
  • Konjunktivitis (Saft oder Abkochung von grünem Koriander)
  • Blutstillend bei Wunden
  • ZNS (zentrale Nervensystem)-Tonikum
  • Schwindel
  • Synkope
  • Diabetes[8]
  • Gedächtnisverlust
  • Anti-Dyseptikum
  • Appeptizer
  • Verdauungsmittel
  • Adstringens
  • Leber-Stimulans
  • Anthelmentikum (gegen Parasiten)
  • Blutungsstörungen
  • Husten
  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Diuretikum (entwässernd)
  • Erysipel
  • Epistaxis (Nasentropfen aus grünem Koriander)
  • Schwellungen und Furunkeln
  • Darmreizungen,
  • Sodbrennen
  • Schwindel
  • Synkope
  • Schlangenbiss und Skorpionstich
  • Fußpilz, Nagelpilz (ätherisches Öl)

Was können Sie noch tun, wenn Ihnen ein Diabetes Typ 2 droht?

Ein anstehender Diabetes ist ein langer Prozess, auf dessen Weg sie viele Möglichkeiten dem Schicksal zu entgehen. Hier einige Anregungen:

  • : ich hatte eine Patientin in einem ehrbaren Alter, die zur Sanguinum Kur kam und die frisch auf antidiabtische Mittel eingestellt wurde. Im Rahmen der Sanguinum Kur, welche die Kohlenhydratzufuhr drastisch reduziert, verlor sie nicht nur 20 kg Fettmasse, sondern konnte auch schon nach zwei Wochen ihre Diabetes und Blutdruckmittel weglassen.
    Was soll Ihnen das sagen? – Mit der richtigen Ernährung alleine können Sie das drohende Schicksal eventuell schon abwenden!
    Und nun fragen Sie sich, was eine gesunde Ernährung ist? – Schauen Sie mal hier.
  • Sehr gerne arbeite ich auch mit Heilpilzen, also medizinisch wirksamen Pilzen, die oft eine jahrtausend alte Tradition haben. Hier hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Mischungen Auricularia + Reishi und Coprinus + Maitake in Ihrer Kombination hervorragend wirken und manchmal sogar eine Diabetes Medikation überflüssig machen können.
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  • Nutzen Sie Zimtkapseln. Diese senken den Blutzucker, wirken antioxidativ und fördern das Gedächtnis. (Zimtkapseln: https://amzn.to/2VVZW68)
  • Omega 3 Fettsäuren haben sehr vielseitige Wirkungen. Eine ist die Entzündungshemmung, eine andere ist, das Blut zu verdünnen sowie die Darmflora günstig zu beeinflussen – ein nicht zu unterschätzender Aspekt!
    Ausserdem regulieren Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl die Blutfettwerte und führen in der Regel zu einer Erhöhung des HDL-Cholesterins und zu einer Senkung des LDL-Cholesterins und der Triglyzeride.
    Meine super Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl hole ich mir immer hier: http://www.san-omega.de
  • Ferner unterstütze ich das Ganze immer gerne durch komplexhomöopathische oder spagyrische Mittel. Eine schöne Basiskombination der Firma Regenaplex sind die Regenaplexe Nr. 6, 33/5, 50a, 62a und 510a. Man gibt diese Tropfen in ein oder mehrere Gläser Wasser und trinkt sie langsam, schluckweise aus: http://www.mediskaufen.de oder https://amzn.to/2VeOQfj

Fragen oder Erfahrungen zu Diabetes?

Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen mit/bei Diabetes?
Welche Tipps haben Sie noch zu Diabetes?
Schreiben Sie mir!


Quellen (@-Pakhnyushchyy-Depositphotos)

Diabetes: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten (@-Pakhnyushchyy-Depositphotos)

Diabetes: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Kajal, A. and R. Singh (2019). “Coriandrum sativum seeds extract mitigate progression of diabetic nephropathy in experimental rats via AGEs inhibition.” PLoS One 14(3): e0213147.PMC6405 – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30845182
  2. Al-Snafi, A. E. (2016). “ A review on chemical constituents and pharmacological activities of Coriandrum sativum.” IOSR Journal of Pharmacy and Biological Sciences (IOSR-JPBS) 6(7) – http://www.iosrphr.org/papers/v6i7V3/D067031742.pdf
  3. S. Bhat, P. K., M. Kaur, H. K. Sharma (2014). “Coriander (Coriandrum sativum L.): Processing, nutritional and functional aspects.” Academic Journals 8(1 – https://www.researchgate.net/publication/269678318_Coriander_Coriandrum_sativum_LProcessing_nutritional_and_functional_aspectsAfr
  4. Abidhusen, H. M., Sawapnil, S. A., Amit, V. G. (2012). “Coriandrum Sativum- Review Of Advances In Phytopharmacology.” IJPSR International Journal of Pharmaceutical Sciences and Research 3(5) – http://ijpsr.com/?action=download_pdf&postid;=11287
  5. Shivanand, P. (2010). “Coriandrum sativum: A biological description and its uses in the treatment of various diseases.”, International Journal Of Pharmacy & Life Sciences 1(3): 7 – http://www.ijplsjournal.com/issues%20PDF%20files/july2010/2..pdf
  6. Chithra, V. and S. Leelamma (1999). “Coriandrum sativum changes the levels of lipid peroxides and activity of antioxidant enzymes in experimental animals.” Indian J Biochem Biophys 36(1): 5 – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10549163
  7. Sahib, N. G., F. Anwar, A. H. Gilani, A. A. Hamid, N. Saari and K. M. Alkharfy (2013). “Coriander (Coriandrum sativum L.): a potential source of high-value components for functional foods and nutraceuticals–a review.” Phytother Res 27(10): 1439- – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23281145
  8. Kajal, A. and R. Singh (2019). “Coriandrum sativum seeds extract mitigate progression of diabetic nephropathy in experimental rats via AGEs inhibition.” PLoS One 14(3): e0213147.PMC6405 – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30845182

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