Behandlung der Depression mit Astaxanthin und 5 weitere Mittel

Die Behandlung der Depression ist eine schwierige Sache. Lesen Sie, was Astaxanthin ist und wie es bei Depressionen hilft plus 5 weitere Tipps (@-evgenyataman-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Die Behandlung der Depression ist eine schwierige Sache. Lesen Sie, was Astaxanthin ist und wie es bei Depressionen hilft plus 5 weitere Tipps (@-evgenyataman-Depositphotos)

Typischerweise werden Depressionen mit einem ganzen Satz von Psychopharmaka behandelt. Allen voran werden natürlich Antidepressiva verschrieben, die alle heftige Nebenwirkungen haben wie Müdigkeit und Schlafstörungen, fast immer Gewichtszunahme und sexuelle Funktionsstörungen wie Erektionsprobleme oder Orgasmusschwierigkeiten. Sie sollen positiv auf eine (vermutete) Veränderung der Gehirnchemie einwirken. Dies ist jedoch umstritten. Und die Nebenwirkungen zeigen an, dass zumindest durch die Antidepressiva etwas verändert. Fragt sich nur, ob das zur Heilung führen kann?

Deswegen finde ich naturheilkundliche Alternativen immer so interessant. Denn naturheilkundliche Methoden haben seltenst irgendwelche dauerhaften, negativen Nebenwirkungen. Und dennoch können Sie mitunter sehr effektiv sein – ohne das man daran glauben muss! (Es schadet aber nie, den Glauben an die Selbstheilung auf seiner Seite zu haben.)

Und auch die aktuelle vorliegende Studie ist sehr interessant und vielversprechend. Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich Ihnen etwas über die Depression und sein (mögliches) Heilmittel, das Astaxanthin, erzählen.

Das Wesen einer Depression

Eine Depression kann sich hinter Symptomen wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Appetitstörung, Wahnideen oder Energielosigkeit verbergen. (@-focuspocusltd-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Eine Depression kann sich hinter Symptomen wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Appetitstörung, Wahnideen oder Energielosigkeit verbergen. (@-focuspocusltd-Depositphotos)

Die Bezeichnung Depression (Melancholie, nach ICD?10 depressive Episode) hat seinen Ursprung im lateinischen Wort deprimere, was soviel bedeutet wie herunter- oder niederdrücken. Es handelt sich um eine sog. affektive Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung. Depressionen können sich in einer Vielzahl psychosozialer, psychischer und körperlich-vegetativer Symptome zum Vorschein kommen. Typisch ist das Missverhältnis zwischen Traurigkeit und dem vermeintlichen oder echten Auslöser.

Man unterscheidet drei Depressionsarten[1]:

  • Somatogene Depressionen sind organisch bedingte Depressionen z. B. Als Folge einer Schilddrüsenunterfunktion, Testosteronmangel oder einer Hirnerkrankung
  • Endogene Depressionen haben keine konkrete Ursache. Verschiedene Aspekte können eine Rolle spiele Umweltfaktoren, erbliche Aspekte, Mikrogifte etc. Können diese Depression auslösen
  • Psychogene Depressionen treten als „erworbene“ depressive Störung auf. Es gibt eine Vorgeschichte dazu, die dazu geführt hat.

Vielfältige Symptome bei einer Depression

Charakteristische Merkmale der Depression  sind eine gedrückte und traurige Grundstimmung sowie die Hemmung von Antrieb und Denken gepaart mit Schlafstörungen. Die häufigsten Symptome der Depression[2] in absteigender Häufigkeit sind:

  • Schlafstörungen (100%)
  • Gedrückte Stimmung
  • Konzentrationsstörungen
  • Suizidgedanken
  • Müdigkeit
  • Appetitstörung
  • Hoffnungslosigkeit
  • Wahnideen
  • Suizidversuch (20% der Fälle)

Daneben finden sich bei einer Depression oft weitere Symptome wie

  • Appetitlosigkeit,
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Mangelnder Sexualtrieb (Libidomangel)
  • körperliche Missempfindungen
  • Druck- und Schweregefühl im Brust- oder Bauchraum
  • Druck- und Schweregefühl Extremitäten sowie
  • Schmerzsensationen
  • Erschöpftheit
  • Energielosigkeit

Bevor man jemandem jedoch die Diagnose Depression stellt, sollte man erst einmal organische Ursachen ausschließen. Eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Testosteronmangel oder ein Burnout oder Nährstoffmangel können ähnliche Symptome erzeugen, nur mal als Beispiel.

Astaxanthin: ein Super-Antioxidans

Astaxanthin kommt in einer Rotalge vor und ist ein starkes Antioxidans (@ cynoclub-Depositphotos) - Astaxanthin kommt in einer Rotalge vor und ist ein starkes Antioxidans (@ cynoclub-Depositphotos)

Astaxanthin kommt in einer Rotalge vor und ist ein starkes Antioxidans (@ cynoclub-Depositphotos)

Astaxanthin ist eine tief rot gefärbter Phytonährstoff, der von der Mikroalge Haematococcus gebildet wird. Sie wächst in frischen Wasser und bildet das Astaxanthin als Schutz gegen UV Strahlung und andere Umweltstressoren. Es gehört zur Wirkstoffgruppe der Carotinoide. (Bezugsquelle Astaxanthin)

Astaxanthin gehört zur Gruppe der Carotinoide. In der Natur gibt es an die 600 verschiedene Carotinoide. Sie alle zeichnen sich durch eine orangene oder rote Farbe aus zum Beispiel die Karotten. Astaxanthin gehört zu den eher unbekannten Carotinoiden. Es ist eines der wichtigsten Farbstoffe in Wassertieren wie Lachs, Forelle, Garne, Krabbe und so weiter. Aber auch in einigen Vögel kommt dies Pigment vor.

Viele Wirkungen des Astaxanthins lassen sich damit erklären, dass es auf zellulärer Ebene die Zellmembranen schützt vor Oxidation schützt.

Es wirkt wie unter anderem wie folgt:

Hervorragende Anwenderurteile über Astaxanthin

Astaxanthin ist extrem reich an Antioxidation (Radikalen-Fänger) (@-phasinphoto-Depositphotos)

Astaxanthin ist extrem reich an Antioxidation (Radikalen-Fänger) (@-phasinphoto-Depositphotos)

Als ich das erste Mal Astaxanthin bei Amazon bestellte, wurde eine Broschüre mitgeliefert „Astaxanthin Erfahrungsberichte“[6], in der diverse Anwender Ihre Erfahrungen mit Astaxanthin schilderten. Natürlich sind diese Erfahrungen Einzeldarstellungen und stelle keine Indikation für eine bestimmte Krankheit dar. Vielmehr finde ich interessant, wieviel sich bei den Menschen durch die Einnahme dieses Antioxidans Astaxanthin veränderte wie zum Beispiel

  • Weniger Sonnenbrand
  • Stimmungsaufhellend
  • Reduktion von Antidepressiva
  • Rückgang von Pickeln
  • Rückentwicklung einer Hautkrebs-Vorstufe
  • Ernergiegewinn
  • und vieles mehr

(Astaxanthin bei Amazon)

Behandlung der Depression mit Astaxanthin

Die Forscher um Prof. Zhou untersuchten in der Studie eine durch Diabetes hervorgerufene Depression [7]. Der kritische Faktor, der bei dieser Depression zu berücksichtigen ist, ist die Entzündung im Gehirn, die in verschiedene Arealen wie dem Hippocampus, der Amygdala und dem Thalamus Nervenverletzungen hervorruft.
Entsprechend kann eine Verringerung der Entzündung und damit der Nervenverletzung die Depression lindern.

Die Gabe von Astaxanthin wurde bereits bei emotionalen Störungen und diabetischen Komplikationen erfolgreich getestet, da dies Carotinoid antidepressiv, entzündungshemmend und anti-apoptotisch Funktionen wirkt.

In diese Studie wurde nun ein erstes Mal auf seine Wirkung bei Diabetes-bedingten depressionsähnlichem Verhalten in Tieren (Mäusen) erforscht.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass Astaxanthin Depression verhindert, indem es die im Gehirn  hemmt und so die Neuronen in den kritischen Bereichen wie dem Hippocampus, der Amygdala und dem Thalamus schützt.

Wie können Sie Ihre Depression noch behandeln?

Es wäre unverantwortlich und vermessen anzunehmen, dass einer Pille Astaxanthin alles weggeht. Das wäre etwas naiv. Fast jede Erkrankung hat mehr als eine Ursache. Natürlich würde ich jemand mit einer Depression anraten, hochdosiert Astaxanthin zu nehmen, aber gleichzeitig seine Medikamente zu nehmen. Und dann sie/er beobachten wie es ihm/ihr geht und ggf. In Absprache mit dem die Dosis reduzieren.

Zusätzlich zum Astaxanthin würde ich zum Beispiel noch folgendes hinzu nehmen:

1. Vitamin D3 („Sonnenhormon oder -vitamin): Auch wenn man den Wert erstmal messen lassen sollte, würde ich davon ausgehen, dass die meisten Betroffenen mit einer Depression auch einen Vitamin D3 Mangel haben. Wichtig ist, sich mit ausreichend Vitamin D3 (plus Vitamin K2) einzudecken. Über alles unter 5.000 I.E. brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren. Zielwert sollten 76 ng/ml sein. Das ist das doppelte des typischen unteren Grenzwertes vom Labor. Übrigens liegt die DGE Empfehlung (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)  bei mickrigen 800 I.E.. Damit wird man nix gewinnen, aussen Sie wohnen als Nordeuropäer in Afrika…

Vitamin D3 kann auch bei Depressionen helfen (©-Smileus-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Vitamin D3 kann auch bei Depressionen helfen (©-Smileus-Fotolia.com)

In Studien hat sich gezeigt, dass ein Vitamin D3 Mangel in engem Zusammenhang mit Depressionen steht[8]. Und eine Ergänzung von Vitamin D3 vermindert die typischen Symptome einer Depression.

Nun wir sich vielleicht noch die Frage stellen, welches Präparat man nehmen sollte. Also ich bin ein Freund des flüssig und geschmacksneutralen Vitamin D3 Öl forte von Tisso. Und früher habe ich die Vitamin D3 Kapseln von Fairvital benutzt oder die Vitamin D3 Kapseln von Hevert.

2. Omega 3 Fettsäuren („Fischöl“): Omega 3 Fettsäuren wirken ebenfalls entzündungshemmend wie das Astaxanthin. Doch darüber hinaus haben sie auch eine insgesamt positive Wirkung auf das Gehirn und die Nerven. Sie stabilisieren die Zellmembranen der Nervenzellen und schützen sie so vorm Untergang. Auch die Studienlage ist hier recht gut[9] [10]. Immer mehr Studien zeigen auf, dass eine Ergänzung von Omega 3 Fettsäuren die Symptome einer Depression reduziert[11]

Aber auch stellt sich Frage nach einem guten Produkt. Denn viele Anbieter Omega 3 Fettsäure bieten häufig minderwertige oder schon ranzige Produkte an, was der Gesundheit natürlich nicht förderlich ist! Deswegen bin ich froh endlich mit SanOmega einen hervorragenden Lieferanten gefunden zu haben.

Sport und körperliche Bewegung können wir ein Antidepressivum wirken. (@ BrianAJackson-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Sport und körperliche Bewegung können wir ein Antidepressivum wirken. (@ BrianAJackson-Depositphotos)

3. Bewegung: Es ist medizinisch nachgewiesen, dass Bewegung (kein Leistungssport) ähnliche Effekte haben kann, wie Antidepressiva. Also legen Sie sich einen Hund zu (wenn möglich) oder treffen Sie sich regelmäßig zum Walken und bewegen sich!

4. Lassen mal Fruktose und / oder Gluten weg. Eine Fruktoseunverträglichkeit kann durchaus auch zu einer Depression führen.

Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen bei Depressionen?
Welche Tipps haben Sie noch zu Depressionen?
Schreiben Sie mir!


Behandlung der Depression & Astaxanthin: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Möller, H.-J., Laux, G., Deister, A., Schulte-Körne, G., & Braun-Scharm, H. (2015). Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (6., aktualisierte Aufl. ed.). [s.l.]: Georg Thieme Verlag KG.  http://amzn.to/2fLIgHI
  2. Bierbach, E. (2013). Naturheilpraxis heute Lehrbuch und Atlas (5. Aufl. ed.). München: Elsevier Urban & Fischer.  http://amzn.to/2golPpt
  3. Kuedo, Z., Sangsuriyawong, A., Klaypradit, W., Tipmanee, V., & Chonpathompikunlert, P. (2016). Effects of Astaxanthin from Litopenaeus Vannamei on Carrageenan-Induced Edema and Pain Behavior in Mice. Molecules, 21(3), 382. doi:10.3390/molecules21030382  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27007359
  4. Park, C. H., Xu, F. H., Roh, S., Song, Y. O., Uebaba, K., Noh, J. S., & Yokozawa, T. (2015). Astaxanthin and Corni Fructus Protect Against Diabetes-Induced Oxidative Stress, Inflammation, and Advanced Glycation End Product in Livers of Streptozotocin-Induced Diabetic Rats. J Med Food. doi:10.1089/jmf.2014.3174  http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/jmf.2014.3174
  5. Typische Symptome einer Dyspepsie bzw dyspeptische Beschwerden sind Völlegfühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Nahrungsverweigerung, Durchfall, Erbrechen, Aufstoßen, Sodbrennen, retrosternalen Schmerz, Meteorismus und vorzeitiges Sättigungsgefühl.
    Diese Verdauungsstörung wird mitunter auch als Reizmagen bezeichnet. Ausgelöst wird sie durch eine krankhafte Veränderung des Magensaftes oder verstärkte Bewegungen des Magens. Auch psychische Ursachen kommen in Frage wie Geschwüre oder Krebs.  ?
  6. Bob Capelli, G. R. C. Astaxanthin Erfahrugsberichte  Retrieved from http://www.jim-humble-mms.de/_downloads/astaxanthin_ebook.pdf
  7. Zhou, X. Y., Zhang, F., Hu, X. T., Chen, J., Tang, R. X., Zheng, K. Y., & Song, Y. J. (2017). Depression can be prevented by astaxanthin through inhibition of hippocampal inflammation in diabetic mice. Brain Res, 1657, 262–268. doi:10.1016/j.brainres.2016.12.018  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28017669
  8. Moy, F. M., Hoe, V. C., Hairi, N. N., Vethakkan, S. R., & Bulgiba, A. (2016). Vitamin D deficiency and depression among women from an urban community in a tropical country. Public Health Nutr, 1–7. doi:10.1017/S1368980016000811  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27086558
  9. Deacon, G., Kettle, C., Hayes, D., Dennis, C., & Tucci, J. (2017). Omega 3 polyunsaturated fatty acids and the treatment of depression. Crit Rev Food Sci Nutr, 57(1), 212–223. doi:10.1080/10408398.2013.876959  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25830700
  10. Appleton, K. M., Sallis, H. M., Perry, R., Ness, A. R., & Churchill, R. (2015). Omega–3 fatty acids for depression in adults. Cochrane Database Syst Rev(11), CD004692. doi:10.1002/14651858.CD004692.pub4  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26537796
  11. Simon, G. (2016). Review: Omega–3 HUFAs added to antidepressant therapy may reduce depression symptoms. Ann Intern Med, 165(6), JC28. doi:10.7326/ACPJC–2016–165–6–028  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27653725

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Natürliche Nähr­stoffe zuführen zwingend erforderlich!

Es mag sein sein, dass sich dies wie eine gesprungene Schallplatte
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