Immer mehr Erreger werden resistent gegen Antibiotika (@-alexraths-Depositphotos)

Immer mehr Erreger werden resistent gegen (@-alexraths-Depositphotos)

In letzter Zeit scheint Sally Davies, Professorin für Medizin und Beraterin der britischen Regierung, mit Ihrer Warnung die Runde zu machen, dass Antibiotika ihre Wirkung verlieren und binnen einer Generation total ihre Wirkung verlieren könnten!
In den USA geht man mittlerweile davon aus, dass Menschen an resistenten Erregern sterben als an Frauen an Brustkrebs. Und das will etwas heissen, denn Brustkrebs gehört mit zu den häufigsten Krebsarten.

Und weite Teile Chinas sollen Bakterien enthalten, welche ein gefährliches Gen für Antibiotikaresistenzen enthält, das sogenannte MCR–1 Gen. Dieses macht Bakterien auch die letzte (künstliche) Verteidigungslinie immun.

Resistente Keime bilden sich am schnellsten in der heraus

Auch wenn ich Antibiotika für ein umstrittenes Mittel halte, wäre ich nicht mehr unter den Lebenden, hätte ich es nicht in meiner Kindheit verabreicht bekommen. Ich finde sie, die Antibiotika, haben ihren unbestrittenen Wert – WENN sie richtig und in Maßen eingesetzt werden. Doch leider ist das nicht der Fall. Neue Antibiotika finden oft als allererstes ihren Weg in die Tiermast. Vermutlich würde 90% der armen Tiere ihre Schlachtung nicht erleben, wenn sie nicht täglich ihren Hormon-Antibiotika-Sonstwas Cocktail bekommen bzw. Sie würden nicht so gut an Gewicht zulegen.

Erbärmlich und unwürdig! Noch schlimmer – wir essen diesen Mist!

Naja, jedenfalls weiß man, dass es nach ca. 3–9 Monaten erste resistente Bakterien gegen die neuesten Antibiotika gibt. Und wen wundert’s? So eine Massentierhaltung ist eben die beste „Schule für Bakterien“. Und von dort gelangen dann einige resistente Stämme über Menschen, Fäkalien oder das Fleisch zu uns.

Ich stimme Stephen Buhner, Autor des Buch Healing Lyme[1], zu, dass man Antibiotika nur dann einsetzen sollte, wenn ein Leben auf dem Spiel steht. Davon sind wir weit entfernt!

Störungen der Darmflora können das Immunsystem schwächen und Krankheiten begünstigen (©-crevis-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Störungen der Darmflora können das Immunsystem schwächen und Krankheiten begünstigen (©-crevis-Fotolia.com)

Auch rückt nur langsam in die Schwerpunkt der Forschung, dass einerseits der Darm eine immens wichtige Stellung einnimmt in der Abwehr von Erkrankungen wie auch die Psyche (Stichwort Psychoneuroimmunologie). Antibiotika machen jedoch auch den „guten“ Darmbakterien nicht halt, womit das sensible Gleichgewicht der zig hundert verschiedenen Darmbakterien empfindlich durcheinander kommt. Oft ist die Schädigung der Darmflora unumkehrbar und auch die Schädigung des Immunsystems halt an. Auch mit bester Ernährung, Probiotika, Nahrungsergänzungsmitteln etc. Bleibt eine Art „Narbe“ zurück.

Manche Kollegen vertreten sogar die Ansicht, dass jede Antibiotikagabe den Menschen eine Schritt näher an die Krebsentstehung bringt! – Aktuelle Forschungen stehen dieser Idee oder These zumindest nicht entgegen.

Neue Apokalypse steht an?

Ja, könnte sein. Und damit meine ich keine Pandemie eines Grippevirus. Ich denke da eher an Dinge wie Tuberkulose, Diphtherie, Pest, Pocken usw. Es gibt fiese Erreger da draußen!

Oder denken Sie an die zunehmende Zahl Borrelioseerkrankungen und deren Ko-Infektionen, also oftmals parallel stattfindenden Infektionen, mit Erregern wie Bartonella, Mykoplasmen[2], Anasplasmose, Chlamydien, Babesien oder Ehrlichien[3]. Erreger, die bis vor 10 Jahren fast unbekannt waren, rücken jetzt langsam in unser Bewusstsein.
Im Mittelalter hat der schwarze Tot teilweise weit mehr als 50% der Einwohner einzelner Dörfer oder Städte dahingerafft…

Kann Naturheilkunde da noch helfen?

Ja, das definitiv!

Obgleich ich gestehen muß, dass ich noch nie einen Pest- oder Pockenkranken behandelt habe. Das dürfte ich aufgrund der Gesetzgebung (Infektionsschutzgesetz) auch nicht. Dennoch bin ich mir sicher, dass die meisten infektiösen Erkrankungen mit pflanzlichen Mitteln besser behandelt werden könnten, ohne dabei Resistenzen zu erzeugen. Aus Sicht der Allgemeinheit ist dies in jedem Fall sinnvoll.

Die ganze Pflanze ist (fast immer) wirksamer als einzelne Inhaltsstoffe pur. (@-PixelsAway-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Die ganze Pflanze ist (fast immer) wirksamer als einzelne Inhaltsstoffe pur. (@-PixelsAway-Depositphotos)

Stephen Buhner, ein Mathematiker von Haus aus, beschreibt in seinem Buch anhand von Studien sehr gut, warum es einen erheblichen Unterschied macht, ob ich einen einzelnen Pflanzenwirkstoff einsetze oder die gesamte Pflanze[2]. Oft haben Pflanzen über Jahrtausende gelernt mit den Resistenz-Mechanismen der Bakterien umzugehen. So funktionieren einige Pflanzen dergestalt, dass ein Wirkstoff antibakteriell wirkt und ein zweiter die Schutzmechanismen der Bakterien ausschaltet.
Auch dies ist einer der Gründe, warum das Vitalstoffkonzentrat LaVita, welches für mich fast schon den Stellenwert eines Heilmittels hat, so gut wirkt…

Hier eine kleine Auflistung möglicher Hilfsmittel gegen resistente Keime und auch hier findet man einige Anregungen:

  • Kolloidales Silber Generator (Medionic ipPRO) - ©Andreas Kallmeyer - Kallmeyer-Naturheilpraxis.de

    Kolloidales Silber Generator (Medionic ipPRO) – ©Andreas Kallmeyer – Kallmeyer-Naturheilpraxis.de

    Kolloidales Silber: dies so einfache Mittel hat einen sehr weiten Anwendungsbereich gegen fast alle Bakterien und ist darüberhinaus sehr einfach selbst herzustellen. Die gängigste Methode für die eigene Produktion von Kolloidalem Silber ist die Elektrolyse mit Silberstäben. Ich nutze hierfür bei mir den Medionic ipPRO Silbergenerator. Laut Hersteller sollen die Partikelgrössen im Bereich um 10 nm liegen. Zwei Silberstäbe aus reinem Silber werden mitgeliefert. Die Herstellung ist simpel:

    • Sauberes Glas mit destilliertem Wasser füllen
    • Silberstäbe in das Gerät stecken
    • Silberstäbe ins Wasser tauchen und das Gerät auf den Glasrand stellen
    • Strom an und einige Minuten warten
    • fertig ist das hausgemachte Kolloidale Silber als Antibiotikum.
  • Ätherische Öle, also aus Pflanzen gewonnene Öle, haben eine so vielfältigen und konzentrierten Wirkstoffmix, das es fast immer ein ätherisches Öl gegen eine bestimmte Infektion gibt. Z. B. kann Frau bei Scheideninfektionen einen Abstrich machen lassen und verschiedene ätherische Öle dagegen testen lassen. Das wirkt meist besser als Antibiotika mit ihren künstlichen Monowirkstoffen. Ein Klassiker ist das Teebaumöl (Amazon), Melissenöl (Amazon) bei Herpes oder Lemongrasöl (Amazon) bei Scheideninfektionen.
  • LaVita würde in jedem Fall bei einer kritischen Erkrankungen für mich zu einem der ersten Mittel gehören, die ich aufschreiben würde. Manchmal kann ich von Patienten dann hören, dass Ihre Erkältung oder Grippe nach einem Tag vorbei war, weil sie alle 2 Stunde einen Esslöffel LaVita zu sich nahmen.
  • Ferner sehr effektiv sind diverse Pilze wie zum Beispiel der (hier) oder der  (Bezugsquelle)
  • Vitamin C, am besten in natürlicher Form eingenommen, hat eine beinahe universelle Anwendung bei fast allen Erkrankungen(@-Subbotina-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

    , am besten in natürlicher Form eingenommen, hat eine beinahe universelle Anwendung bei fast allen Erkrankungen(@-Subbotina-Depositphotos)

    Vitamin C Hochdosis Infusionen wirken nicht bei Krebserkrankungen, sondern auch bei schweren Infektionen. Manchmal tun es auch gaben von 1 – 5 g Ascorbinsäure. Besser sind jedoch stets Mittel mit natürlichen Vitamin C Lieferanten. Mein grosser Favorit ist das Tisso Pro Vita C.

Was meinen Sie dazu?
Schreiben Sie mir!

 


Antibiotikar-Resistenz: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Buhner, S. H. (2016). Healing Lyme: Natural Healing of Lyme Borelliosis and the Coinfections Chlamydia and Spotted Fever Rickettsioses: Raven Press. http://amzn.to/2kfNfTn
  2. Buhner, S. H. (2015). Natural treatments for lyme coinfections : anaplasma, babesia, and ehrlichia. Rochester, Vermont: Healing Arts Press. http://amzn.to/2l7KaGE
  3. Buhner, S. H. (2013). Healing lyme disease coinfections : complementary and holistic treatments for Bartonella and Mycoplasma. Rochester, Vermont: Healing Arts Press.

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