Zimt hat nur einen angenehmen Duft, sondern wirkt auch antibakteriell (@-oksixx-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

hat nicht nur einen angenehmen Duft, sondern wirkt auch antibakteriell (@-oksixx-Depositphotos)

Zimt ist weit mehr als das Gewürz, dass Sie auf Ihr Essen streuen oder auf Ihrem Urlaub Drink sehen. Zimt wird als Gewürz normalerweise in Backwaren und Kuchen verwendet, meist deshalb, weil es sehr gut riecht und schmeckt.

Doch seine Eigenschaften gehen weit über den reinen Geschmack hinaus. Zimt, ob als Stab oder in Pulverform, kommt von der inneren Rinde eines immergrünen Baumes der Zimt Gattung. Wenn die innere Rinde getrocknet wird, rollt sie sich automatisch zu zu den bekannten Stäben auf, die dann klein geschnitten oder gemahlen werden. Hauptproduzenten Zimt sind Sri Lanka, Indonesien, China, Vietnam und Burma.

9 spannende Eigenschaften von Zimt

Abgesehen von dem herrlichem Geschmack kann Zimt folgende 9 interessante Gesundheitseigenschaften vorweisen:

    1. Zimt ist reich an Antioxidantien: insbesondere ist Zimt reich an Polyphenolen, Phenolsäuren und Flavonoiden, welche alle den Schaden vermindern können, den freie Radikale erzeugen; das heißt, sie können Alterungsprozesse verlangsamen und Krankheiten verbessern, lindern oder heilen. Die Menge an Antioxidantien im Zimt kann in einzelnen Fällen sogar höher sein als die in beliebten „Superfoods“ wie Knoblauch, Oregano, Rosmarin oder Thymian.
    2. Es wirkt antientzündlich: die Antioxidantien im Zimt führen auch dazu, dass Entzündungen im Körper, Schwellungen oder Muskelkater gelindert wird.
    3. Zimt kann bei Diabetes helfen und den Blutzucker in Schach halten. (©-Andrey-Popov-Fotolia)

      Zimt kann bei Diabetes helfen und den in Schach halten. (©-Andrey-Popov-Fotolia)

      Es verbessert die Herz--Tätigkeit: Zimt hat die Fähigkeit, den Spiegel des guten Cholesterin im Blut (HDL)  zu stabilisieren und zu erhöhen und den Cholesterinwert des schlechten Cholesterins (LDL) zu senken. Auch verhindert es die Bildung von Blutklumpen und verbessert den Blutfluss. Somit verringert es das Risiko für Schlaganfälle und Herzkrankheiten.

    4. Es hält Diabetes in Schach: Zimt verbessert die Insulinsensitivität des Körpers und für so zu geringen Blutzuckerspiegeln im Blut. Somit senkt sich auch der kritische Hb1Ac Wert, der bei Diabetikern regelmäßig kontrolliert wird.
    5. Zimt kann die Gehirnfunktion verbessern und schützen. (©bubutu-Fotolia)

      Zimt kann die Gehirnfunktion verbessern und schützen. (©bubutu-Fotolia)

      Zimt kann die Gehirnfunktion verbessern: es gibt Hinweise darauf, dass Zimt gegen neurodegenerativer Erkrankungen schützen kann, wie zum Beispiel Parkinson oder Alzheimer. Es scheint auch, dass die Gehirnzellen vor Schaden durch Stress oder freie Radikale geschützt werden.

    6. Es hilft dabei Krebs zu verhindern: dies Gewürz enthält ein Wirkstoff Namens Cinnamaldehyd, der den Körpern gegen Krebszellwachstum und Zellmutation schützt, insbesondere im Hinblick auf Darmkrebs.
    7. Dieses Gewürz schützt den Körper vor verschiedenen Viren: einige Studien haben herausgefunden, dass Zimtöl ein sehr effizientes Mittel bei Atemwegserkrankungen sein kann, sofern diese durch Pilze ausgelöst wurden. Es verhindert ebenfalls das Wachstum von Bakterien wie zum Beispiel Listerien oder Salmonellen.
    8. Es verbessert die Gesundheit der Zähne: obgleich Zimt in vielen Süssigkeiten vorzufinden ist, was natürlich seine tollen Eigenschaften für den Zahnschutz aufhebt, kann reines Zimt oder Zimtöl kleine Wunder für die Zähne bewirken. Es tötet Bakterien ab, die den Zahnverfall fördern.
    9. Es verbessert die Haut: Zimt hat bestimmte antibakterielle Eigenschaften[1], die die Haut gegen Ekzeme und Allergien schützen können.

    Wie können Sie Zimt für Ihre Gesundheit nutzen?

    Um den größten Nutzen aus dem Zimt ziehen zu können, sollten Sie ihn in Ihre tägliche Ernährung mit einbauen. Natürlich sollte dies nicht über Süßigkeiten, die Zimt enthalten, geschehen!

    Vielmehr versuchen Zimt in Smoothies oder andere Mixgetränke einzubauen. Sollten Sie Schlaganfall gefährtdet sein, Diabetiker oder Raucher sein, dann würde ich die Zufuhr von Zimt als Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel in Form von Zimtkapseln empfehlen.

    Ich nutze Zimt zum Beispiel hier:

    • Im Kaffee – nachträglich draufgetreut oder auch gleich mit Zimt aufgebrüht. So verstärken Sie die gesundheitsfördernde Wirkung des Kaffee noch.
    • Im Müsli
    • In Pfannkuchen
    • In mein tägliches LaVita Vitalstoffkonzentrat mit eingerührt
    • Zusammen mit Kokosfett und / oder Olivenöl zum Ölziehen zur Gesundheitsvorsorge und als Schutz gegen Karies, schlechten Mundgeruch und Entzündungen im Mundraum
    • Zimt im Smoothies - lecker. Und dann noch Beeren dazu: eine echte Antioxidantien-Boost! (@-anabgd-Depositphotos)

      Zimt im Smoothies – lecker. Und dann noch Beeren dazu: eine echte Antioxidantien-Boost! (@-anabgd-Depositphotos)

      In meinem Starter-Smoothies am morgen. Er besteht aus:

      • 1 – 2 ganzen Zitronen
      • 1 kleinen Ingwerstück
      • Etwas Knoblauch
      • 1 Esslöffel LaVita Vitalstoffkonzentrat
      • 1 Esslöffel Zimtpulver
      • 1 Esslöffel Whey Eiweisspulver
      • Etwas gefrorene Blaubeeren
      • 1 Esslöffel SanOmega Omega 3 Fettsäuren
      • 1 EL Kokosfett
      • Eine Handvoll Kakaobohnen oder 90% dunkle Schokolade
      • Kokoswasser zum Auffüllen
      • Das Ganze mixe ich dann mit meinem geliebten Vitamix zusammen bis es cremig ist. Das Ganze hält bis frühen Nachmittag auch bei körperlicher Anstrengung.

    Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen mit Zimt?
    Welche Tipps haben Sie noch zu Zimt?
    Schreiben Sie mir!

    Quellen:

    10 Surprising health benefits of cinnamon
    Magetsari, R. (2013). “Effectiveness of Cinnamon Oil Coating on K-wire as an Antimicrobial Agent against Staphylococcus Epidermidis.” Malays Orthop J 7(3): 10–14
    Kim, Y. G., J. H. Lee, S. I. Kim, K. H. Baek and J. Lee (2015). “Cinnamon bark oil and its components inhibit biofilm formation and toxin production” Int J Food Microbiol 195: 30–39

Verwandte Artikel