Abnehmen mit Hilfe von Kräuter und Gewürzen (©F.Schmidt-Fotolia.com)

Abnehmen mit Hilfe von Kräuter und Gewürzen (©F.Schmidt-Fotolia.com)

Irgendwie landen in meinem Newsreader Feedly oder meiner Lese-App Pocket täglich ein dutzend und mehr interessante Artikel rund um das Thema Naturheilkunde, Ernährung und Abnehmen.
Meist poste ich diese interessanten Artikel auf einer meiner Facebook-Seiten, da mir meist die Zeit fehlt alles zu übersetzen bzw. anzupassen. Doch dann gibt es immer mal wieder Artikel, die es lohnen – wie der nachfolgende Artikel, den ich vor kurzem fand und der schon im Mai letzten Jahres auf der Dailyhealthpost.com erschien mit dem Titel: 15 Herbs & Spices That Help You Lose Weight.

Gewürze

(Kurkuma)

Die ist am ehesten vom indischen Essen her bekannt, denn es ist der Hauptbestandteil von Currys. Manchmal glaube ich, dass jeden Tag neue Erkenntnisse zu diesem „Wundergewürz“ entdeckt werden. Es hilft gegen Arthritis des Knies und schlägt

Gelbwurz (Kurkuma) ist für vieles verwendbar (© andriigorulko - Fotolia.com_66750386)

Gelbwurz (Kurkuma) ist für vieles verwendbar (© andriigorulko – Fotolia.com_66750386)

dabei sogar Ibuprofen™. Es schützt offenbar gegen Demenz und das alternde Gehirn. Es wirkt anti-oxidativ, anti-cytotoxisch, anti-entzündlich, bindet bestimmte Metalle wie Eisen und Kupfer.
Ferner erhöht Gelbwurz (Kurkuma) den Stoffwechsel und verbessert die Fähigkeit des Körpers Fett zu verbrennen.

Zimt

Zimt hilft dabei den Blutzucker- und Insulinspiegel zu kontrollieren. Dies vermindert das Risiko von Heißhungerattacken und schützt langfristig natürlich gegen Diabetets.

Cayennepfeffer

Ein Bestandteil der Chilischoten heißt Dihydrocapsiat und hat sich gezeigt, dass es nicht nur gut bei Rückenschmerzen hilft, sondern innerlich genommen auch die Fettverbrennungsrate erhöht und den Stoffwechsel anregt… und anderes dazu 😉

Ingwer ist ähnlich dem Gelbwurz fast ein Universalheiler. Frischer oder getrockneter Ingwer ist in der Lage den Appetit zu zügeln und ungesunde Sehnsüchte nach Schokolade, Zucker, Gummibärchen etc. zu beruhigen. Es wirkt antioxidativ, immunmodulierend, hepatoprotektiv (leberschützend) und reduziert Ängste.

Schwarzer Pfeffer

Der Inhaltsstoff im schwarzen Pfeffer, der ihm sein pfeffriges Aroma liefert, heißt Piperin. Es hat sich erzeigt, dass er dem Körper hilft, durch einen Thermogenese genannten Prozeß mehr Kalorien zu verbrennen. Außerdem hilft er dem Körper Nährstoffe besser aufzunehmen. Und – er ist extrem wichtig bei der effizienten Aufnahme des Cucurmins, eines der Hauptinhaltsstoffe des Gelbwurzes (s. o.)

Schwarzkümmel, lat. Nigella sativa, ist wieder so ein „Universalheiler“. Ein Auto nannte einen Artikel „Back Seed – ‚The Remedy for everything but death‘“ – auf Deutsch: Schwarzkümmel – das Heilmittel für alles ausser dem Tod.
Er bezieht sich darin auf über 450 veröffentliche Studien zum Schwarzkümmel oder dessen öl. Unter anderem macht er folgendes:
* Hemmt die Gluconeogenese (anti-diabetisch)
* Anti-oxidativ
* Anti-entzündlich
* Hepatoprotektiv (die Leber schützend)
* Erhöht die Insulinsensitivität

Ginseng

Viele Tierstudien haben gezeigt, dass Ginseng (lat. Panax ginseng) bei der Gewichtsabnahme helfen kann und sogar die Gewichtszunahme im Rahmen einer ungesunden Ernährung verlangsamen kann.

Nelken

Wie bei vielen anderen Gewürzen dieser Auflistung wirken auch die Nelken dadurch, dass sie den Stoffwechsel anregen und so dafür sorgen, dass mehr Kalorien verbrannt werden.

Sibirischer Ginseng

Nur namentlich verwand mit dem Ginseng ist der sibirische Ginseng, Lat. Eleutheroccus senticosus. Er verbessert u. a. die allgemeine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und lindert Streßfolgen wie Nervosität, innere Unausgeglichenheit, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen. Indirekt wirkt er somit einer stressbedingten Gewichtszunahme entgegen.

Kardamom

Ich liebe den Duft von Kardamom oder meine Anis-Fenchel-Kümmel-Kardamom Teemischung. Tierstudien an Ratten haben gezeigt, dass Kardamom den Blutzuckerspiegel senkt und die Insulinspiegel reguliert und die LDL Cholesterin Fraktion absenkt (also das ‚böse‘ Cholesterin). Ferner regt Kardamom die Verdauung und Stoffwechsel an.

Knoblauch

Knoblauch (© andriigorulko - Fotolia.com)

Knoblauch (© andriigorulko – Fotolia.com)

Knoblauch, Lat. Allium sativum, noch so eine Wunderpflanze! Sie kennen vielleicht den Spruch „Ein Apfel am Tag hält den Doktor in Schach“ (An apple a day keeps the doctor away.) Ersetzen Sie den Apfel durch Knoblauch und es paßt in jedem Fall!
Knoblauch hat so viele Anwendungen… innerlich und äußerlich. Hinsichtlich der Gewichtsabnahme hilft er dem Körper mehr Kalorien zu verbrennen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Knoblauch hemmt die Krebszellentwicklung und verlangsamt das Krebswachstum.
Knoblauch wirkt
* Antioxidatv
* Fördert die Fibrinolyse (auflösen von Blutgerinseln)
* Senkt den Serum-Cholesterinwert
* Anti-Hypertensiv (senkt den Blutdruck)
* Antimikrobiotisch
* Stärkt das Immunsystem
* Anti-Arteriosklerotisch
* Hepatoprotektiv (Leberschützend)

Senf

Senfsamen scheinen einen thermogenen Effekt auf den Körper auszuüben, was dazu führt, dass mehr Kalorien verbrannt werden, während man ißt. Ferner beinhalten Senfsamen viel Selen, welches sowohl ein Antioxidans ist als auch ein Regulator für die Schilddrüse. Auch enthält er nach ersten Untersuchungen antientzündliche und krebsbekämpfende Verbindungen.

Kräuter

Petersilie

Petersilie (© viperagp - Fotolia.com)

Petersilie (© viperagp – Fotolia.com)

Diverse Tierstudien haben gezeigt, dass Petersilie die Menge des freien Blutzuckers verringern kann. Auf diesem Wege würde Petersilie helfen, den Appetit zu kontrollieren.
Ferner wirkt Petersilie auf die Nieren und regt die Ausscheidung von Schlacken an.

Koriander

Koriandersamen (© andriigorulko - Fotolia.com)

Koriandersamen (© andriigorulko – Fotolia.com)

Koriander nimmt in dieser Aufstellung eine Zwitterstellung ein. Es ist sowohl Gewürz (Samen) als auch Kraut, nämliche die Korianderpflanze.
Das Gewürz Koriander regt den Stoffwechsel an und verstärkt den Gewichtsverlust, zumindest in Tierversuchen.
Das Kraut hingegen wirkt entgiftend, insbesondere auf Schwermetalle.

Grüntee

Ähnlich einigen Gewürzen scheint mir auch der grüne Tee eine Art universeller Heiler zu sein. Grüne Tee hat zahllose gut dokumentierte Gesundheitsaspekte. Neben dem Umstand, dass es Krebs verhindert und Diabetes, kann grüner Tee auch den Stoffwechsel anregen. Und statt ihn zu trinken sollten sie ihn versuchen, pulverisiert einzunehmen. Die Wirkstoffdichte ist so erheblich höher.

Pfefferminze

Eine Studie aus 2009 stellte fest, dass der Geruch von Pfefferminze helfen kann, den Appetit zu verringern. Ferner regt die Pfefferminze die Leber und Galle-Tätigkeit an. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt bei der Gewichtsabnahme.

Löwenzahn

Der Löwenzahn (Taraxacum offizinale) gehört neben anderen sog. Unkräutern wie Brennnesseln zu meinen Lieblingspflanzen. Jeder Teil des Löwenzahns kann gegessen werden oder als Tee aufbereitet werden. Löwenzahn soll die Verdauung verlangsamen und so zu einem anhaltenden Sättigungsgefühl führen und somit die Kalorienaufnahme drosseln. Doch darüber hinaus wirkt der Löwenzahn auf Leber, Galle und Nieren und fördert so die Entgiftung und Ausscheidung von Wasseransammlungen und Giften.
Leider bekommt man nicht so einfach Löwenzahn zu kaufen. Wer dennoch in die Vorzüge dieser Pflanzen kommen möchte kann sich z. B. die Löwenzahn-Urtinktur von Ceres besorgen und jeden Tag einige Tropfen einnehmen.

Ausreichend Nährstoffe zuführen

Ein ganz wichtiger Punkt bei der jeder Gewichtsabnahme ist die Ernährung und die damit verbundene Zufuhr von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien usw.
Meist empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten ergänzend das Vitalstoffkonzentrat .

Warum LaVita?

  • Zum einen essen die meisten Menschen, unsere Senioren/innen ebenso wie die Junioren/innen, nicht mehr die Mengen, die sie früher einmal aßen. Wir versorgen alleine über die Art unseres Essens (Fastfood, Convinience Food) nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen.
  • Viele Menschen haben aufgrund einer gestörten Darmflora noch dazu das Problem die geringeren Mengen an Vitaminen aufnehmen zu können.
  • Selbst bei vorbildlicher Ernährung laufen wir immer stärker in einen Nährstoffmangel, da unsere Nahrungsmittel, das Obst und Gemüse, oft nur noch Bruchteile der Nährstoffe enthalten, die sie vor 30 Jahren hatten. Natürlich könnten Sie das mit frisch gepreßten (oder gemixten) Obst und/oder Gemüsesäften versuchen zu umgehen. Ja, es ginge…Allerdings sollten Sie sich dann einen richtigen Entsafter oder einen leistungsfähigen Mixer zulegen.
  • Gleichzeitig nimmt auch noch die Giftstoffbelastung zu – sei es durch Konservierungsstoffe, Medikamente, Abgase, Textilausdünstungen etc. – von den freiwillig zugeführten Giften wie beim rauchen gar nicht zu sprechen.
  • Ferner ist die Zufuhr von natürlichen Nährstoffen, also pflanzlich gebundener Nährstoffe, den künstlichen immer überlegen. Z.B. ist die anti-oxidative Wirkung von 100 g Apfel 200 fach so groß wie 2 g künstliches Vitamin C! Ja richtig gelesen: 200 fach.

Und das Vitalstoffkonzentrat LaVita beinhaltet in konzentrierter Form 70 verschiedenen Obst- und Gemüsearten, vergorenes und Kräuter. Da würden sie es sich auch mit dem Entsaften schwer tun…
Man nimmt am besten 2 ? 3 mal täglich etwa 10 ml in einem Glas Wasser zu sich. Auch hier werden Sie die Wirkungen spüren…

Weiterführende Quellen:
http://www.webmd.com/food-recipes/features/spices-and-herbs-health-benefits
http://health.howstuffworks.com/wellness/food-nutrition/natural-foods/natural-weight-loss-food-herbs-and-spices-ga.htm
http://www.webmd.com/diet/news/20050126/green-tea-fights-fat
Lesley Brom Marc Cohen: Herbs & Natural Supplements – An Evidence-based Guide

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