Um jung und schön ausszusehen, kleistern wir uns mit Kosmetika und deren Giftstoffen zu. (@-g_studio-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Um jung und schön ausszusehen, kleistern wir uns mit Kosmetika und deren Giftstoffen zu. (@-g_studio-Depositphotos)

Statistisch gesehen nutzen Frauen einige Kilogramm Parfümerie- und pro Jahr; Männer nutzen das das etwas weniger. Die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was das mit Ihrem Körper anstellt. Denn die Haut ist nicht nur zum Zeigen da oder zum Schwitzen. Die haut nimmt auch wunderbar alles mögliche auf, was Mann oder Frau auf sie aufträgt.

So berichten zum Beispiel Friseure, dass früher keineswegs ungewöhnlich war, dass ihre Kunden nach einer Haarfärbung für einige Stunden einen veränderten Urin hatten. Durch die zunehmende Sensibilisierung der Menschen haben die Hersteller gehandelt – jetzt passiert dies nicht mehr. Besser sind die Produkte für unsere Gesundheit deswegen aber nicht geworden.

Nun habe ich vor kurzem auf Naturalnews.com einen interessanten Artikel zu den 20 gefährlichsten und giftigsten Inhaltsstoffen in Schönheitsprodukten wie , Deo, Kosmetika, Hautpflegeprodukte und so weiter (Skin care expert reveals the 20 most toxic chemical ingredients in beauty products… are you poisoning yourself?).

Top 7 Giftstoffe in der und Pflegeprodukten

Hier die Auflistung der 7 kritischsten und giftigsten Inhaltsstoffe:

  1. Duftstoffe: sie enthalten hunderte einzelne Chemikalien, die Allergien auslösen können oder das Hormonsystem stören können. Wenn Sie Duftstoffe benötigen, nutzen Sie ätherische Öle. Dies sind die aus Pflanzen gewonnen Essenzen wie zum Beispiel Zitronenöl, Rosmarinöl, Lavendelöl und 100 verschiedene andere Öle. Diese ätherische Öle haben hingegen meist sogar bestimmte medizinische Anwendungen.
  2. : Etwa ein fünftel aller Hygiene- und Pflegeprodukte enthalten diese Chemikalie. Formaldehyd ist jedoch Gift und gilt als krebserregend. Es ist bevorzugt in Shampoos und Nagellack zu finden.
  3. Mineralöl: Diese Öle stellen zusammen mit Petroleum einen Hauptinhaltsstoff der Kosmetika dar. Sie sind gerne vertreten in Hautreinigungsmitteln und -befeuchtungsmitteln. Diese Mittel enthalten jedoch Dioxane, welches sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen hat.
  4. Parabene: Parabene werden gerne als Konservierungsmittel in diversen Schönheitsprodukten eingesetzt. Dieser Wirkstoff steht jedoch im Verdacht Brustkrebs bei Frauen zu fördern und bei Männern die Testosteronspiegel und die Fortpflanzungsfähigkeit zu vermindern.
  5. Toluen: diese Chemikalien ist ein potentes Mittel, um das Nervensystem zu schädigen und kann Atemstörungen hervorrufen und Übelkeit verursachen.
  6. Quecksilber ist extrem giftig. Es schädigt Nieren, Nerven, das Hormonsystem und den Magen-Darm-Trakt (©marcel-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

    Quecksilber ist extrem giftig. Es schädigt Nieren, Nerven, das Hormonsystem und den Magen-Darm-Trakt (©marcel-Fotolia.com)

    Steinkohleteer: dieser Teer gilt als krebserregend. Er ist bevorzugt in Seifen, Cremes und Shampoos enthalten.

  7. : Schwermetalle wie Blei, Aluminium, Quecksilber und so weiter können alle mögliche Störungen verursachen. Dies können von Störungen des Gehirns und des Nervensystems sein, aber auch Störungen des sensiblen Hormonsystems sind üblich. Und natürlich gelten Schwermetalle auch als krebserregend.

Pflegeprodukte und Kosmetika mit natürlichen Alternativen ersetzen

Man kann Kosmetika sehr gut durch echte Narurstoffe ersetzen wie zum Beispiel ätherische Öle. (©-L.F.otography-Fotolia.com) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Man kann Kosmetika sehr gut durch echte Narurstoffe ersetzen wie zum Beispiel ätherische Öle. (©-L.F.otography-Fotolia.com)

Nun stellt sich Ihnen vielleicht die Frage, wie Sie die Giftstoffflut verhindern können. Vielleicht sind Sie chronisch krank und glauben, dass es auch den Kosmetika liegen kann?

Die gute Nachricht ist: die meisten Kosmetika bilden die Natur nach, jedoch in einer Art, die man via Massenproduktion herstellen kann. Was liegt also näher wieder natürliche Mittel – oder gar keine Kosmetika zu nehmen.

Ich persönlich nutze zum Beispiel lediglich

  • Seife zum Händewaschen
  • Eine selbstgemachte Zahnpasta mit ätherische Ölen, Kokosfett, Kohlepulver etc.

Und das war es. Ich nutze schon seit Jahren weder ein Shampoo, noch ein Deo, Aftershave, Sonnenschutzmittel im Sommer, Hautcreme oder gar Haarfärbemittel (Herr behüte!). Ich empfinde es eher als Folter durch die Duftabteilung der Kaufhäuser zu gehen, was ich so gut wie nie muss. Ein Graus sind mir auch Menschen in meiner Nähe, die zu grosszügig mit ihren Kosmetika umgehen, im besonderen Duftstoffe.

Hingegen liebe ich es mir zum Arbeiten einige Tropfen Rosmarinöl, Zitronenöl, Grapefruit und Eukalyptusöl in meine Duftlampe zu tun, um meine Konzentration und Produktivität zu verbessern.

Bio-Pflegeprodukte und naturbelassene Mittel als Alternative

Wenn Sie nicht gleich einen kalten Entzug von Ihren Kosmetika machen können, empfehle ich Ihnen entweder das was sie brauchen, selbst herzustellen (perfekt!) oder aber mal im Bioladen oder Reformhaus nach gesunden Alternativen, sogenannter Naturkosmetika, umzuschauen.

Sehr bekannte und gute Marken in diesem Bereich sind die Mittel von:

Entgiften nach jahrelangem Kometikamissbrauch: 3 Tipps

Wie Sie gesehen haben, verursachen viele Inhaltsstoffe Allergien, Krebs oder Hormonstörungen (denken Sie mal Menstruationsschmerzen, unerfülltem Kinderwunsch, Hashimoto…) verursachen. Der einzige Weg, diesen Prozess zu stoppen oder zu verlangsamen, geht nur über eine Entgiftung Ihres Körpers.

1. Entgiften mit Vitalpilzen – die heilenden Helfer

Der Cordyceps Pilz hilft sehr gut bei Stress und zum Entgiften! (@-ddukang-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Der Cordyceps Pilz hilft sehr gut bei Stress und zum Entgiften! (@-ddukang-Depositphotos)

Nehmen Sie Heilpilze oder Vitalpilze zur Entgiftung ein. Diese bereits seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin eingesetzten Mittel gelangen immer mehr in den Fokus der modernen klinischen Forschung, sei es als Mittel bei Krebs, bei Diabetes, zur Immunstärkung, bei Autoimmunerkrankungen und viele Anwendungen mehr. Zur Entgiftung könnte zum Beispiel:

  • der Reishi[1]: wirkt stark auf die Leber, wirkt stark immunmodulierend und kann zu hoch dosiert zu „interessanten Entgiftungsreaktionen[2] führen (Reishi: hier)
  • der Cordyceps[3]: der Cordyceps wirkt auf die Leber, die Lunge und das Herz-Kreislauf-System sowie auf das „Stress-System“ (hier: Cordyceps)
  • der Hericium[4]: dieser wirkt hervorragend auf die Nerven und den Darm, von dem man mittlerweile weiss, wie eng sie zusammenhängen (Bezugsquelle Hericium)
  • der Polyporus: dieser wirkt stark auf das Lymphsystem
  • der Chaga[5]: dieser wirkt stark auf das Immunsystem und ist als Adaptogen sehr interessant (Amazon: Chaga)
    (Allgemein: Bezugsquelle Pilzkapseln oder Pilzpulver bei Amazon)

2. Entgiften Sie sanft mit homöopathischen Komplexmitteln

Man kann homöopathischen Komplexmittel sehr gut entgiften und die Selbstheilungsprozesse anregen. (@-Katyjay-Depositphotos) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover

Man kann homöopathischen Komplexmittel sehr gut entgiften und die Selbstheilungsprozesse anregen. (@-Katyjay-Depositphotos)

Komplexhomöopathische Mittel wirken immer tiefer als nur an der Oberfläche.  Machen Sie ab und zu mal eine homöopathische basierte Entgiftungskur. Es gibt schöne und gut wirkende Mittel,  z. B. von den Firmen

3. Machen Sie eine Entgiftungskur mit frisch gepressten Pflanzensäften.

Green Smoothie: gesund, einfach und lecker - und hilft bei der Entgiftung ( ©Andreas Kallmeyer - Kallmeyer-Naturheilpraxis.de) - Heilpraktiker Hannover - Naturheilpraxis Hannover - https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de

Green Smoothie: gesund, einfach und lecker – und hilft bei der Entgiftung ( ©Andreas Kallmeyer – Kallmeyer-Naturheilpraxis.de)

Das kann man sich mit einer guten Saftpresse wie der Omega Saftpresse (Omega-Saftpresse bei Amazon) und dem entsprechenden Garten oder sonstigen Bezugsquellen auch sehr gut selbst machen. Manches kann man sich auch nur selbst machen wie z. B. Petersiliensaft, Zwiebelsaft, Koriandersaft. So etwas bekommt man in keinem Geschäft zu kaufen.

Wem das zu aufwendig ist, der kann sich auch von der Firma Schoenenberger frisch gepresste Pflanzensäfte holen und damit eine Art Kur betreiben (Schoenenberger Frischpflanzensäfte bei Amazon). Ich würde folgende Säfte wählen: Zinnkraut, Birke, Brennnessel, Löwenzahn und Wermut (Achtung bitter!). Man diese Säfte nun einfach jeden Tag einnehmen oder man nutzt ein revolvierendes Verfahren.

Bei einem revolvierenden Verfahren nehmen Sie die Säfte wie folgt ein:
1. Tag: Brennessel
2. Tag: Zinnkraut
3. Tag: Birke
4. Tag: Wermut
5. Tag: Löwenzahn
6. Tag: wie 1. Tag

Parallel würde ich allerdings noch Kohletabletten und/oder Flohsamenhülsen einnehmen, um Ausscheidungen über den Darm zu fördern. (Bezugsquelle Pflanzensäfte)

Welche Erfahrungen haben Sie gewonnen bei Kosmetik?
Welche Tipps haben Sie noch zu Kosmetik?
Schreiben Sie mir!


Giftige Inhaltsstofe in Kosmetika: Literaturquellen – Forschungsquellen – Fussnoten

  1. Sliva, D. (2004). Cellular and physiological effects of Ganoderma lucidum (Reishi). Mini Rev Med Chem, 4(8), 873–879.  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15544548
  2. Cherian, E., Sudheesh, N. P., Janardhanan, K. K., & Patani, G. (2009). Free-radical scavenging and mitochondrial antioxidant activities of Reishi-Ganoderma lucidum (Curt: Fr) P. Karst and Arogyapacha-Trichopus zeylanicus Gaertn extracts. J Basic Clin Physiol Pharmacol, 20(4), 289–307.  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20214017
  3. Yue, K., Ye, M., Zhou, Z., Sun, W., & Lin, X. (2013). The genus Cordyceps: a chemical and pharmacological review. J Pharm Pharmacol, 65(4), 474–493. doi:10.1111/j.2042–7158.2012.01601.x  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23488776
  4. Mori, K., Ouchi, K., & Hirasawa, N. (2015). The Anti-Inflammatory Effects of Lion’s Mane Culinary-Medicinal Mushroom, Hericium erinaceus (Higher Basidiomycetes) in a Coculture System of 3T3-L1 Adipocytes and RAW264 Macrophages. Int J Med Mushrooms, 17(7), 609–618.
  5. Zheng, W., Zhang, M., Zhao, Y., Miao, K., Pan, S., Cao, F., & Dai, Y. (2011). Analysis of antioxidant metabolites by solvent extraction from sclerotia of Inonotus obliquus (Chaga). Phytochem Anal, 22(2), 95–102. doi:10.1002/pca.1225

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