Das beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia, engl. Ragweed) breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Ambrosia besitzt das Stärkste aller Pollen-Allergene; diese können schwerste Allergie- und vor allem auch Asthma-Attacken auslösen.
Auch für Nicht-Allergiker gefährlich
Auch Menschen, die sonst keine Allergien kennen, können betroffen sein. Die Hauptblütezeit ist Mitte August bis September; die Beschwerden können sich entsprechend bis Oktober/November hinziehen. Hauptverursacher für die Ausbreitung von Ambrosia sind Sonnenblumensamen aus Osteuropa, die als Vogelfutter verwendet werden. Auch in Frankreich und Italien reagiert bereits ein Teil der Bevölkerung allergisch auf Ambrosia. Um die Ausbreitung von Ambrosia einzudämmen, entfernen so genannte „Ambrosia-Scouts” mit Mundschutz und Handschuhen das Unkraut. Zudem sollten keine Grünabfälle in der freien Landschaft entsorgt werden.
Ein Zink-Mangel begünstigt Allergien
Bei Allergien sollte auch immer Zinkmangel in Erwägung gezogen werden. Deutschland gilt als ein Zinkmangelgebiet: Etwa die Hälfte aller Deutschen nimmt zu wenig
Zink auf. 10 bis 20 mg pro Tag sind ausreichend, um den Bedarf zu decken. Zink ist bei Allergikern oder allergisch vorbelasteten Patienten eine sinnvolle
Zink Prophylaxe.
Meteorologie-Institut der FU Berlin, www.fu-berlin .de, 2009
Köhler Pharma – Dr. Kaske Medizintelegramm August 2010
