Mit einem Tee die Leber unterstützen

Mit einem Tee die Leber unterstützen (© LianeM - Fotolia.com)

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Die Leber ist das zentrale Organ der Entgiftung in unserem Körper. Wann immer wir Alkohol oder andere Gifte zu uns nehmen, muß sie ‘ran’. Oft produzieren wir die Gifte (Toxine) auch selbst, z. B. im Darm. Oder wer hat nicht schon mal faulig riechende Gase gelassen…? Die Leber synthetisiert auch unglaublich viele Stoffe, baut Hormone um oder ab.

Der folgende Tee stützt die Leber und fördert Ihre Funktion:

Lebertee (in Anlehnung aus dem Buch Tee-Rezepte von Günther Lindemann)
Boldo Blätter 30,0
Bitterholz 10,0
Schöllkrautblätter 15,0
Fenchelsamen 15,0
Löwenzahnblätter 20,0
Anissamen 20,0
Aloe 10,0
Lassen Sie sich den Tee anmischen.

Tee Zubereitung und Anwendung

Die Zubereitung ist etwas aufwendiger, da hier Bestandteile enthalten sind, die fester sind (Hölzer) oder weicher sind. Blätter geben Ihre Wirkstoffe in der Regel schneller Preis als Hölzer, welche deswegen länger gekocht werden müssen. Die Zubereitung erfolgt nach dem sog. kombinierten Verfahren statt:
Sie nehmen 3 – 4 Teelöffel der Teemischung und setzen ihn abends kalt mit einem 3/4 l Wasser an. Am Morgends seihen Sie alles ab und heben es auf. Dann gießen Sie wieder einen 3/4 Liter aber diesmal kochendes Wasser über das ganze und lassen es 10 Minuten ziehen. Dann seihen wieder alles durch ein Sieb ab und vermischen es mit dem Kaltansatz. Fertig ist der Tee!
Trinken Sie ca. 1/2 bis 1 Liter dieses Tees pro Tag.

Den ganzen Tee sollten Sie mindestens für die Dauer von 6 Wochen verwenden. Natürlich macht eine Ernährungsumstellung an dieser Stelle sehr viel Sinn. Eine erste Leitidee frei nach dem Autor John Robbins in seinem Buch “Food Revolution” wäre zum Beispiel: nichts essen, was eine Zutatenliste oder eine Mutter und einen Vater hat.

Einige Pflanzeninformationen

Boldoblätter (Peumus boldus) enthalten Alkaloide mit Boldin als Hauptkomponente, ätherisches Öl und Flavonoide. Boldin soll krampflösend auf den Magen wirken und Gallen- und Magensaftsekretion fördern. Die leichte harntreibende Wirkung führt man auf den Anteil an ätherischem Öl zurück. Das ätherische Öl enthält Ascaridol, ein wurmabtötendes Mittel. Da Askaridol jedoch zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann, gilt diese Anwendung heute überholt. Bei der Anwendung von Boldopräparaten sollte daher darauf geachtet werden, askaridolfreie Zubereitungen zu wählen.

Das Schöllkraut (Chelidonium majus) wird erfolgreich bei Leber- und Galleleiden eingesetzt, vor allem wenn der Gallenfluß durch Stauungen für Krankheit sorgt. In der Praxis eignet es sich zur Behandlung von Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht. Wegen seiner entkrampfenden Wirkung wird es auch gerne bei Menstruationskrämpfen, Magenschmerzen, Asthma, Reiz- und Krampfhusten verwendet.
Zu all diesen Zwecken kann es als Tinktur des blühenden Krauts verabreicht werden. Etwas schwächer wirkt das getrocknete Kraut als Tee. Besonders stark wirkt der Pressaft, von dem man jedoch nur geringe Mengen verwenden soll (max. ca. 20 Tropfen)

Aloe vera als Saft innerlich genommen wirkt sie stärkend und belebend und ergänzt die tägliche Ernährung. In manchen Fällen wird Aloe vera auch als Heilmittel bei Hepatitis, Asthma und Hautkrankheiten wie Akne und Schuppenflechte angewandt. Man setzt Aloe auch gerne zur Pilzbehandlung und bei Giftbelastungen sowie Strahlenschäden ein.
Nebenbei: äußerlich angewandt hilft das aus dem Mark der Blätter stammende Gel bei vielen kleinen Leiden des täglichen Lebens wie Insektenstichen, Brand- und Schnittwunden, Verdauungsstörungen, Hautausschlägen.

Kennen Sie den Tee?
Haben Sie einen andere Tipp, um die Leber zu unterstützen?
Schreiben Sie mir!

 

 

Hinweis:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim geschulten Fachmann (Arzt, Apotheker, Heilpraktiker) ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Fachmann zu Rate.
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