Maca – die Potenzpflanze oder die Pflanze bei unerfülltem Kinderwunsch?

Maca stärkt die Leistungsfähigkeit (© Oscar Pinto Sánchez - Fotolia.com)

Maca stärkt die Leistungsfähigkeit (© Oscar Pinto Sánchez - Fotolia.com)

In der Natur und Heilen 11/2010 fand ich einen Artikel über die Maca Pflanze. Dies Inspirierte mich auch etwas dazu zu schreiben, zumal die Anwendung von Maca in eines meiner Spezialgebiete fällt: die naturheikundliche Kinderwunschbehandlung. 
Maca wird schon seit jahrtausenden von Indianerstämmen in den Hochlagen Perus angebaut.Gerne wird diese Pflanze auch als Anden-Ginseng oder Peruanischer Ginseng betitelt. Sein lateinischer Name lautet Lepidium peruvianum oder meyenii.

Maca  (Lepidium peruvianum) enthält alle essentiellen Aminosäuren

Geschichten zufolge sollen 2/3 der Inka-Krieger-Nahrung aus Maca bestanden haben! Wie bei allen Pflanzen ist es das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe, welche die Wirkung ausmacht. Maca enthält:

  • Vitamine B1, B2, C und E
  • alle essentiellen Aminosäuren (!)
  • Proteine
  • Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Phosphor und weitere Mineralstoffe
  • Pflanzeninhaltsstoffe wie Saponine, Sterole, Alkaloide, Tannine etc.

Maca hilft bei sexueller Schwäche

Studien zeigen, dass Maca bei physischer, psychischer und sexueller Schwäche hilft. Die Menge und Qualität des Spermas stieg bei regelmäßiger Einnahme. Auch regte Maca die Produktion des männliches Sexualhormons Testoron an.   Studien finden sich hier.

Von Alters her galt diese Pflanze als Volksheilmittel, die ‘stark macht für das Leben und die Liebe’. Unterstützend läßt sich sie sich nicht nur bei Sexualproblemen einsetzen, sondern auch bei Blutarmut (ähnlich unserem europäischen Viagra: Brennessel), Wechseljahrsbeschwerden, Osteoporose, chronische Erschöpfung, Burn-out u. a.

Maca läßt sich gut verwenden

Maca läßt sich sehr gut verarbeiten in der Küche. Man kann getrocknetes Maca sehr Suppen oder Pudding hinzugeben oder in den Joghurt einrühren. Der Rohkost – Triathlet Brendan Brazier schreibt in seinem Buch “Thrive: The Vegan Nutrition Guide to Optimal Performance in Sports and Life”, dass ihm ca.  2 – 3 Teelöffel Macapulver, eingerührt in einen Shake, hervoragend in der Regeneration uterstützen. Bei darüber hinaus gehenden Mengen konnte er jedoch keine Wirkungssteigerungen feststellen.

In der Literatur findet man oft Angaben von 1 – 3 g täglicher Dosis. Ich persönlich würde ruhig etwas höher dosieren, wenn Probleme bestehen z. B. mit Fruchtbarkeit. Also durchaus bis zu 20 g. Soweit sind keine Nebenwirkungen oder Überdosierungen bekannt. Maca erhält an darüber hinaus auch als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform.

Haben Sie Maca schon einmal angewendet?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
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