Brombeeren reifen kaum nach, daher sollte man sie nur völlig ausgereift kaufen. Bei null Grad halten sie maximal vier Tage, tiefgefroren bis zu einem Jahr.
Die blauschwarzen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden: Jede ihrer kleinen Einzelbeeren ist im Aufbau einer Steinfrucht (zum Beispiel Kirsche) gleich und hat wie diese eine dünne Außenhaut.
Die Brombeerblätter sind reich an Gerbstoffen, sie enthalten Flavone, Anthocyanidine, Spuren von ätherischem Öl und organische Substanzen. Die Früchte enthalten Vitamin A und C. Auch kleinere Mengen Ellagsäure sind in der Frucht enthalten.
Diese Pflanzenstoffe sind im Fruchtfleisch und weniger im Saft enthalten. Brombeeren sollen das Bindegewebe und die Gefäßwände kräftigen. Sie beugen Alterungsprozessen und Venenleiden vor.
Sehr gerne werden auch die Brombeerblätter genommen: Man kann den Brombeerteeaufguss auch als Mundspülung nutzen, wenn kleinere Entzündungen im Mund- und Rachenbereich auftreten. Als so genannter Frühstücks-Tee ist der Brombeertee allerdings kaum noch aufzuhalten, die fermentierten Blätter dienen sogar als Ersatz für schwarzen Tee.
Übrigens: Brombeersaft hilft bei Heiserkeit.
