Die lieben Zähne …
„Zahnärzte müßten von allen Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und anderen Gesundheitsanbietern Provisionen bekommen für die Patienten, die durch Ihre Arbeit generiert werden.“ – so im O-Ton die provokante These des ehemaligen Zahnarztes Dr. Lehmann auf dem 15. Symposium der UBK. Dem Auditorium wurde auf spannende Weise dargelegt, dass die Zähne entgegen der landläufigen schulmedizinischen Auffassung ein Teil des Ganzen sind! Und was so alles schief gehen kann bei einer Behandlung wurde uns erläutert. Lesen Sie selbst:
Amalgam – die schleichende Vergiftung
Der gröbste Schnitzer ist natürlich der Einsatz von Amalgam! Lesen dazu mehr hier. Die optimale Lösung: langsam raus damit mit entsprechenden Schutzmaßnahmen und entgiften mit der Chelattherapie vor allem, wenn in der Familiengeschichte Herz-Krreiislauf-Erkrankungen zu finden sind!
Ihr Auf-Biß – falsch eingestellt: ein Abo für chronische Beschwerden
Der zweite große Punkt ist das Bohren: „Das beißt sich schon ein“ – so oder einen ähnlichen Satz haben Sie vielleicht schon einmal von Ihrem Doc gehört, nachdem er eine neue Füllung eingesetzt hatte und es sich für Sie nicht passend anfühlte. Schlechte Nachricht: da beißt sich gar nix ein. Der Körper wird dieses ‚Störfeld‘ versuchen zu kompensieren. Wenn Sie also in einem Jahr eine Beinverkürzung haben oder chronische Rückenschmerzen – denken sie mal an Ihre Zahnbehandlung.
Kleiner Tipp: wenn Ihr Doc zum Test diese bunten Plastikstreifen in Ihren Mund einführt und sie bittet zuzubeißen, kontrolliert er damit den Biß. Bitte lassen Sie das nur in einer aufrechten Sitzhaltung oder im Stehen machen!
Bohren die Zweite

© Andrea Danti - Fotolia
Unser Zahn besteht aus mehreren Schichten (s. Bild). Die äußere Schicht ist der Zahnschmelz, der problemlos ist. Problematisch wird, wenn durch den Zahnschmelz hindurch gebohrt wird. Denn die heutigen Bohrer arbeiten mit 30.000 Umdrehungen/Minute. Die erzeugt im Zahn eine Art Mikrosog auf tiefer liegende Schichten, vor allem auf die dünne Schutzschicht um die Pulpa, also den Teil, der die Nerven und Blutgefäße enthält. Hier entstehen Mikrotraumata durch mechanische Einwirkung oder durch Hitze. So kann es durchaus sein, dass der Nerv durch diesen Eingriff langsam abstirbt. Vielleicht haben Sie Schmerzen o. ä.. Mir ist es so gegangen. Und nun weiß ich auch wieso!
Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Doc, dass er die Drehzahl deutlich runterfährt, sobald er den Schmelz passiert hat. Wenn er mehr Geld dafür haben will: OK!! Denn es wird länger dauern. Am besten wäre es natürlich, Sie fänden einen Zahnarzt mit diesen ganz alten ‚Tretbohrern‘.
Tote Zähne: so vergiften Sie sich selbst
Die Katastrophe schlechthin sind meiner Ansicht nach tote = wurzelbehandelte Zähne. Hier kann ich nur jedem das Buch von Dr. Rau: „Biologische Medizin“ empfehlen. Er stellt sehr eindrücklich den Zusammenhang zwischen Erkrankungen wie Krebs, MS, ALS, Demenz aber auch Unfruchtbarkeit etc. und zahnwurzelbehandelten Zähnen her. Kurz zur Begründung: Keiner von Ihnen wird ein verwesendes Tier essen wollen, da er instinktiv weiß: „Giftig!“ – Doch nach einer Zahnwurzelbehandlung passiert genau das. Unser Zahn ist von mehreren großen Nerven-/Blutbahn-Kanälen und von einem Netz winziger Röhren und von zahlreichen Querkanälen. NUR die großen Kanäle werden gereinigt. Die winzigen Röhren sind nicht zugänglich. Und genau das ist das Problem! Hier kommt es zur Bildung von Fäulnismolekülen.
Mein Tipp: Die Optimallösung wäre es den Zahn zu ziehen. Dann stößt allerding irgendwann auf das nächste Problem: Zahnersatz. Lassen Sie die Zähne kinesiologisch austesten, inwieweit sie ein Störfeld sind. Und begleitend entgiften Sie, was das Zeug hält.
Resumee
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreich Vortrag. Der Referent stellte auch dar, dass die Zähne mit allem im Körper verbunden seien. Es gibt hierzu schöne Darstellungen, bei der manche Zähne einen Bezug zu den Schulter, dem Magen, dem Darm usw. haben. Wenn jemand also dort Beschwerden hat, einfach mal nachsehen.
‘falsche Behandlung’ = kein Behandlungsfehler!
Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, dass mit einer ‘falschen Behandlung’ kein Arzt- oder Behandlungsfehler gemeint ist. Vielmehr entsteht das Problem aus dem Dogma der universeritären Zahnheilkunde und dem Gefühl der Zeit: “schnell, schnell…”. Ich hoffe, ich konnte Ihnen interessante Informationen vermitteln.
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Was macht einen guten Heilpraktiker aus? Das Potenzial im Verteufeln von universitären Dogmen? Da ist es kein Wunder, wenn diese Zunft bei den Schulmedizinern einen denkbar schlechten Ruf genießt.
So lange derart populistisch formulierte Behauptungen aufgestellt und verbreitet werden, wird sich nie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Heilprktikern und Ärzten/ Zahnärzten ergeben können.
Ich wünsche mir fachlich untermauerte Beiträge, auf die dann auch aus fachkundiger Sicht geantwortet werden kann, dieser Beitrag hat – mit Verlaub – das Niveau der Regenbogenpresse.
Warum kommt es denn überhaupt zum zahnärztlichen Behandlungsbedarf? Karies ist eine Erkrankung, die zu 99,5% vermieden werden kann (und das ganz ohne Medikamente). Würde man hier ansetzen und den allgemein zugänglichen Informationen darüber Glauben schenken und sie umsetzen, wäre eine Diskussion über Füllungsmaterialien und deren Auswirkungen obsolet. Aber offensichtlich ist die breite Masse dazu nicht bereit, denn dann hätte man ja einen Prügelknaben weniger.
Wie viele Heilpraktiker bieten zu diesem Thema fundierte Aufklärung an?
Hallo Fr. Dr. Forschner!
Vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinem Artikel.
Zu Ihren Punkten:
Sie haben natürlich Recht, daß Karies und viele andere Zahnerkrankungen nur durch unseren Lebenswandel provoziert werden! Ja, auf jeden Fall!!
Nun haben wir aber den Zustand, dass viele Menschen Karies haben und versorgt werden wollen. Und hier setzt mein Artikel an. Mir ging es darum, vermeidbare Probleme aufzuzeigen: Amalgam, hochtouriges Bohren etc.
Und hier muß ich Ihren Kommentar leider meinerseits kritisieren: außer einer allgemeinen Schelte und Frust lese ich keine Gegenargumente. Vermutlich fehlte Ihnen der Platz.
Gerne biete ich Ihnen an, einen entsprechenden ‘Gegenartikel’, quasi eine Aufklärung zu meinen Punkten, zu schreiben. Allerdings – und da haben Sie auch Recht: der Artikel sollte allgemein verständlich sein.
MfG
Andreas Kallmeyer