Schwindelgefühle sind sehr sehr häufig: jeder zehnte Patient beim Hausarzt klagt darüber Mit dem Alter nehmen Störungen im Gleichgewichtssystem dann noch einmal deutlich zu.

Schwindel kann beängstigende Ausmaße annehmen. Manche nehmen Scheinbewegungen wahr oder fühlen sich allgemein unsicher oder benommen. Andere fühlen sich als, als ob etwas in ihnen oder die Umgebung um sie herum dreht (Drehschwindel). Andere glauben, zu schwanken, vor allem, wenn sie stehen, oder die Umgebung scheint zu schwanken (Schwankschwindel).

Die Betroffenen beschreiben ihre Beschwerden sehr unterschiedlich.

Eine weitere Variante ist die Empfindung, nach unten gezogen zu werden (Liftschwindel) oder auch nach vorne beziehungsweise zur Seite umzukippen (Fallneigung). Die Empfindungen können in bestimmten Situationen anfallsartig einsetzen, etwa ein akuter Drehschwindel, oder dauerhaft bestehen, wie Benommenheit und Taumeligkeit (Benommenheitsschwindel).
Schwindel, in der Fachsprache Vertigo genannt, kann vielfältige Ursachen haben. Je nach Auslöser, Dauer, Rückbildung, Art und weiteren Merkmalen werden verschiedene Formen von Schwindel unterschieden.

verschiedene Ursachen und Quellen

Die Ursachen für Schwindel können an prinzipiell an 5 Stellen vorliegen:

  • Den Augen
  • den sogenannte Tiefenrezeptoren in den Muskeln (somatosensorisches System)
  • das Gleichgewichtsorgan im Innenohr (vestibuläres System)
  • dem Reizleitungssystem, also den Nervenverbindungen
  • dem Gehirn als zentraler Verarbeitungsinstanz

Manche Schwindelformen gehen auf Durchblutungsstörungen des Gleichgewichtsorgans oder des Gehirns zurück. Bei diesem durchblutungsbedingten Schwindel können meist noch andere Symptome hinzu, wie z. B.

  • Sehstörungen
  • Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit)
  • Ohrgeräusche
  • Gedächtnis-Störungen (z.B. Vergeßlichkeit)

Oft besteht auch eine anderweitig festgestellte Durchblutungsstörung wie am Herzen (Angina Pectoris – Herzenge) oder in den Beinen (Claudicatio intermittens – Schaufensterkrankheit bzw. offene Beine).

Naturheilkundliche Lösungsansätze

Bei dieser Konstellation läßt sich den Betroffenen – meist sind des ältere Menschen - besonders gut mit verschiedenen naturheilkundlichen Therapien helfen:

  • Sauerstofftherapie / Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger

Hierbei wird in Mini-Dosierungen medizinischer Sauerstoff in die Vene geleitet. Das Verfahren wird kurmäßig über 2 – 4 Wochen angewandt.
Die Erfolge stellen sich meist recht schnell ein. Es kommt zu einer Anhebung der Sauerstoffkonzentration im Blut und damit natürlich auch im Gehirn.

  • Ozontherapie

Je nach Verfahren wird das Blut mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt. Die Wirkung ähnelt der Oxyvenierung.

  • Enzymtherapie

Durchblutungsstörungen bauen meist auf einem entzündlichen Umbau der Gefäße auf, der Arteriosklerose. Um diesen Entzündungsprozeß zu unterbinden bzw. zu verlangsamen, lassen sich Enzyme einsetzen z. B. die der Ananas oder/und der Papaya.

  • Chelattherapie

Der Hit bei Arteriosklerose! Keine andere Therapie kommt gegen eine manifeste, bestehende Arteriosklerose besser an als die Chelattherapie.

  • Akupunktur

Der Allrounder unter den Therapieformen. Hiermit lassen sich ganz viele verschiedene Kranklheiten und Symptome erfolgreich behandeln – nicht nur durchblutungsbedingter Schwindel…

  • Mikronährstoffversorgung

Ganz entscheidend ist natürlich auch die Versorgung mit Mikronährstoffen und Vitaminen – aus folgenden Gründen:

  • Im Alter nimmt der Körper weniger davon auf.
  • Im Alter essen die meisten weniger und nehmen dadurch weniger Vitamine und andere zu sich.
  • Bestimmte Krankheiten verbrauchen vermehrt Vitamine und Spurenelemente.
  • Der „Medikamenten-Cocktail“, den manche ältere Menschen zu sich nehmen verstärkt das Nährstoffdefizit zusätzlich!

Zu bevorzugen sind natürliche Nährstoffe und Vitamine. Sehr effektiv und geschmacklich angenehm ist das Nährstoffkonzentrat der Firma LaVita oder Sanddornsäfte für eine ausreichende Vitamin C Versorgung.
Reicht dies nicht aus, sollte künstlich ergänzt werden. Vor allem die B-Vitamine und Folsäure aber auch Zink, Magnesium und Eiweiß sind oft Mangelware im Alter.

Darüberhinaus helfen auch noch folgende Therapien:

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Andreas Kallmeyer, Heilpraktiker und Dipl.-Phys. Dipl.-Kfm.
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