Chele = Krebsschere

Chele = Krebsschere

Eine lang ersehnte Fortbildung fand nun endlich statt: die Fortbildung zum Chelat-Therapeuten DACT.

Chelattherapie weit besser als Ihr Ruf

Der erste Teil bestand in der sicheren Anwendung der Chelat-Therapie. Leider steht die Chelattherapie immer noch im Ruf, gefährlich zu sein. Umfrageergebnisse bei mehreren hundert Kollegen mit bis zu 25.000 Chelat-Infusionen konnten diese negativen Ruf nur widerlegen. Vereinzelt gab es durchaus erwünschte Heilreaktionen des Körpers wie Müdigkeit, Übelkeit, u.ä..
Hingegen überragte der  Nutzen und der Erfolg beim Patienten, so dass es manchen Therapeuten passierte, dass die Patienten von sich aus eine Fortsetzung oder Wiederaufnahme einer abgeschlossenen Behandlungsreihe wünschten!

Anwendung bei Durchblutungsstörungen - zum einen…

Die Chelattherapie eignet sich – insbesondere in Verbindung mit der Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) nach Dr. Regelsberger – ganz hervorragend für alle Formen der Gefäßverkalkung und damit einhergehende Durchblutungsstörungen, wobei es sich auch bei diabetischen Durchblutungsstörungen und offenen Geschwüren hervorragend anwenden läßt. Die Kollegen, die mit der Chelat-Therapie schon zum Teil 10 Jahre arbeiteten, berichten von beinahe unglaublichen Heilungserfolgen.

Ein Chelat ist ein Molekül, dass ähnlich einer einer Krabbe mit Ihren Scheren in seiner Mitte Bindungen vor allem mit freien Metallionen eingehen kann. Das Wort Chelat ist abgeleitet von dem griechischen Wort “chele” was mit “Krebsschere” oder “Klaue” übersetzt werden kann.

Hierunter fallen neben Quecksilber, Cadmium oder Blei auch Calcium. Calcium ist jedoch das, was bei der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) die Plaques an den Gefäßinnenwänden verursacht. Diese Plaques können überall auftreten: im Gehirn, am Herzen, in den Beinen oder irgendwo anders.

Die meisten Menschen, die einen Herz- oder Gehirninfarkt erlitten, haben erfahrungsgemäß an mehr als einer Stelle im Körper Plaques. Deswegen ist das Risiko einen weiteren Vorfall binnen kurzer Zeit zu erleiden sehr. Statitisch sterben die meisten Schlaganfallpatienten an einem Herzinfarkt innerhalb der ersten 10 Jahre nach Ihrem Schlaganfall.

Das Risiko einen überhaupt einen solchen Verschluß zu  entwickeln, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Rauchen, Geschlecht, Familiäre Veranlagung, Rauchen, Gewicht, Cholesterinwerte (Verhältnis) etc.

Diabetiker haben es hierbei doppelt schlecht: das Risiko eines Diabetespatienten an einem Herzinfarkt zu erleiden, ist genauso hoch wie das Risiko eines ‚normalen‘ Menschen, welcher bereits einen Infarkt erlitten hatte. Daher betrachten vielen Kollegen Diabetiker als Hochrisikopatienten für für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Anwendung zur Schwermetallentgiftung - zum zweiten!

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde klar, dass Durchblutungsstörungen nur einen Teil des Behandlungsspektrums der Chelattherapie darstellt. Herr Dr. Karduck stellte klar, dass die Chelattherapie aus seiner Erfahrung heraus bei allen degenerativen Erkrankungen angewendet werden sollte. Der Leitgedanke ist dabei, dass die meisten chronisch-degenerativen Erkrankungen einen Bezug zu Schwermetallbelastungen haben. Über einen Urin-Provokationstest kann dies vor einer Behandlung bestimmt. Dazu kommt ein umfangreiches Blut-Labor, um evtl. Risiken der Chelattherapie für den Patienten abzuschätzen; vor allem die Niere muss gut arbeiten, da die Chelate zusammen mit den gebundenen Metallen hierüber ausgeschieden werden.

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Kommentare

2 Kommentare zu “Behandlung chronischer Krankheiten – ein Fortbildungsbericht”

  1. tania am 17. November 2009 um 09:14 Uhr

    Danke für den Fortbildungsbericht und für die Information. War sehr wichtig für mich mehr über die Vorteile und die Risikos zu erfahren.

  2. Schwindel: Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten | Kallmeyer Naturheilpraxis Hannover am 17. Dezember 2009 um 15:34 Uhr

    [...] Behandlung chronischer Krankheiten – ein Fortbildungsbericht [...]

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Andreas Kallmeyer, Heilpraktiker und Dipl.-Phys. Dipl.-Kfm.
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