Durchblutungsstörungen können im ganzen Körper auftreten. Sie führen zu einer Minderversorgung des betroffenen Gewebes. Insbesondere die Minderversorgung mit Sauerstoff ist kritisch, aber auch die Versorgung mit Mineralien, Vitaminen, Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten.
Doch Ebenso wie die Versorgung ist die Entsorgung gestört. Stoffwechselendprodukte, sog. Schlacken, die teilweise auch für den Körper giftig sind, werden nur schlecht abtransportiert und müssen eingelagert werden. Das Gewebe und der ganze Körper übersäuern. Dies verschärft natürlich die Situation des betroffenen Gewebes weiter. Es ist ein Teufelskreis.
Ursachen für Durchblutungsstörungen vielfältig
Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein langfristig erhöhter Blutzucker kann diesen Zustand ebenso erzeugen wie zum Beispiel Rauchen, falsche Ernährung oder Schwermetalle.
Häufigste Ursache ist jedoch das jahrelange Rauchen. Nikotin ist ein Zellgift, dass die Zellen zerstört und damit auch die Arterien. De Facto bedeutet eine Durchblutungsstörung, dass die Zufuhrmöglichkeiten des Körper durch jahrelange Ablagerungen eingeschränkt oder versiegt sind.
Klinische Stadien
Die Durchblutungsstörungen können überall auftreten. Zu ca. 90 % treten Sie in den Beinen auf. Die klinisch unterscheidbaren Stadien orientieren sich daher primar an dem Zustand der Beine. 4 Stadien werden unterschieden:
- Stadium I Durchblutungsstörung ohne Beschwerden:
Die Durchblutung ist vermindert jedoch ohne oder nur mit leichten Beschwerden. Aufgrund der fehlenden Symptome wird die Erkrankung meist nicht erkannt und ist nur durch eine gezielte Untersuchung zu diagnostizieren
- Stadium II Schmerzen beim Gehen (Claudicatio intermittens)
Beim Gehen nach einer bestimmten Wegstrecke treten krampfartige Schmerzen oder ein Kribbeln in den Waden auf. Nach einer kleinen Ruhepause kommt es schnell zu einem völligen Verschwinden der Beschwerden. Klinisch wird dies als Claudicatio intermittens (= unterbrochenes Hinken) bezechnet. Im Volksmund wird auch von der Schaufensterkrankheit gesprochen. Die Körperregionen, speziell die Muskeln, hinter der Gefäßverengung werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Daher die Schmerzen.
- Stadium III Schmerzen in Ruhe
Wird die Sauerstoffversorgung der Muskulatur und der Haut weiter eingeschränkt, treten auch in Ruhe Schmerzen auf, was sich besonders nachts störend bemerkbar macht. Die Haut der betroffenen Beine und Füße verändert sich sichtbar und fühlbar. Als Zeichen der verminderten Durchblutung wird die Haut weiß, farblos und es entstehen teilweise landkartenartige, glänzende Rötungen.
- Stadium IV Geschwüre
In diesem Stadium ist der betroffene Fuß, Vorfuß oder Unterschenkel amputationsgefährdet. Durch die Mangeldurchblutung ist auch die Wundheilung gestört. Es entstehen schlecht abheilende Geschwüre. Der Patient hat in den betreffenden Körperregionen kaum Schmerzen, seine Empfindungen sind stark reduziert, was auf die verminderte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Nerven zurückzuführen ist.
Naturheilmittel bieten gute Alternative
Das ganze ist ein fortschreitender Prozess. Schulmedizinisch versucht man eine zeitlang die Gefäße zu weiten mit Ballonkathetern. Doch aufgrund des fortschreitenden Wesens dieser Erkrankung wirkt das nur eine – oftmals – kurze Zeit.
Die Naturheilkunde hat hier sehr gute Verfahren, die der Schulmedizin – meiner persönlichen Meinung nach – deutlich überlegen sind; speziell dann wenn Sie miteinander kombiniert werden. Natürlich lässt sich das nicht verallgemeinern und ist immer individuell zu begutachten!
Was tun Sie für bzw. gegen Ihre Durchblutungsstörungen?
Schreiben Sie mir!


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