Bluthochdruck gehört zu den sehr trickreichen, weil unauffälligen Erkrankungen. Die meisten Menschen bemerken den Bluthochdruck (genauer Arterielle Hypertonie) erst sehr spät. Und das kann frühzeitig tödlich enden oder in die Pflegebedürftigkeit (Schlaganfall, Herzinfarkt) führen!
Wenn man mit der Behandlung der Hypertonie zu lange wartet, können das Herz, die Nieren, die Augen und auch Gehirn geschädigt werden . Oft sind das leider auch die ersten Symptome. Erste Frühwarnzeichen sollte man daher ernst nehmen.
Die Frühwarnzeichen wären z. B.:
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Sehstörungen
- Nasenbluten
- Sehstörungen
- Schlafstörungen
Natürlich kann man auch erst einmal selbst versuchen etwas dagegen zu tun. Die Mehrzahl der Fälle von Bluthochdruck sind essentiell, d. h. es gibt keine organisch nachweisbare Störung, die zum Bluthochdruck. Die Ursache ist daher nicht eindeutig zu bestimmen.
Ganz oft stelle ich meiner Praxis fest, dass Stress der Auslöser ist. Hier können Naturheilmittel eine ganze Weile gut helfen und vielleicht wird man den Bluthochdruck auch wieder los.
Vielleicht helfen die Naturheilmittel im do-it-yourself Verfahren irgendwann nicht mehr. Dann sollte man mal einen Heilpraktiker aufsuchen, der sich für einen Zeit nimmt.
Eine hervorragende Methode hierbei ist die (Körper-)Akupunktur und die Ohrakupunktur. Diese setzen jedoch eine gründliche Anamnese voraus.
Die Ohrakupunktur basiert auf der Erfahrung, dass sich bestimmte Regionen des Körpers im Ohr abbilden UND auch über das Ohr beeinflussen lassen! Und vice versa. Auf diese Weise lassen sich Raucherentwöhnungen, Rückenschmerzen, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne etc. behandeln. Natürlich hängt der Erfolg vom Einzelfall ab.
Warum sollte sowas möglich sein?
Hier wird (fast) jeder Heilpraktiker auf die Forschungen von Dr. Pischinger (Das System der Grundregulation, von: Alfred Pischinger, Hartmut Heine, Karl F. Haug Fachbuchverlag) und Professor Heine verweisen. Vor Dr. Pischinger ging man davon aus, dass die Organe und Zellen direkt versorgt werden mit dem nötigen. Dr. Pischinger stellte bei seinen Forschungen fest, dass dem nicht so ist. Vielmehr müssen die Nährstoffe, Hormone, Mineralien etc. eine Transitstrecke durchlaufen bevor sie die Zellen erreichen. Nach Dr. Pischinger wurde dieser Raum in dem Bindegewebe, kapillaren, Nervenenden, Extrazelluläre Flüssigkeit usw. zusammentreffen, der Pischinger-Raum oder die Pischinger-Matrix genannt.
Diese Matrix durchzieht den ganzen Körper und verbindet alles mit allem. Und diese Matrix ist letztlich, die die gesetzten Reize in Millisekunden oder schneller weiterleitet! Hiermit lässt sich auf organischem Wege auch de Wirkung der Körper-Akupunktur als Ganzes erklären. Allerdings hilft einem diese Erklärung nicht beim Finden einer Therapie.
Ablauf einer Akupunkturbehandlung
Für das Entwickeln einer Therapie sind sehr viele Dinge zu berücksichtigen, die auf den ersten Blick seltsam erscheinen könnten. Die Chinesische Medizin baut auf mehreren Säulen auf, wobei die Diagnostik und Anamnese den höchsten Stellenwert haben. Die Akupunktur ist dann eine von mehreren möglichen Vorgehensweisen wie auch Pflanzenheilkunde, Ernährung, Tuina oder Tai Chi.
Der Therapeut entwickelt auf Basis der Anamnese und der Untersuchung eine chinesische Diagnose und darauf zugeschnitten eine Therapie. Die Behandlung wird je nach Zustand des Patienten in der ersten Zeit 2 – 3 x pro Woche erfolgen. Danach wird das Behandlungsintervall auf 1 – 2 x pro Woche gestreckt. Die Behandlungsdauer liegt bei im Minimum 10 Behandlungen. Und meist gilt: je akuter die Zustände sind, umso schneller wird man eine Veränderung merken. Je chronischer, desto länger dauert alles. Und: je älter der Mensch, desto länger dauert ebenfalls. Allerdings sind die Erkrankungen der älteren Menschen sowieso meist sehr chronisch.
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