Eigenblut: eine einfache Methode für schwierige Fälle

Eigenblut ist eine sehr wirkungsvolle Methode

Eigenblut ist eine sehr wirkungsvolle Methode

Die Eigenblutherapie ist eine vergleichsweise junge Therapieform. Sie ist ca. 150 Jahre  alt. Damals eine Wundarzt, dass Brüche besser und schneller verheilen, wenn etwas Eigenblut in bzw. an die Bruchstelle injiziert wird.

Doch die Eigenbluttherapie kann noch viel mehr. Lesen hier:

Heutzutage geht man wie folgt vor: Der  Therapeut entnimmt dem Patienten aus der Armvene etwa ein bis zehn oder mehr Milliliter Blut und spritzt sie in den Gesäßmuskel (oder wieder zurück in die Vene) .

Es gibt verschiedene Formen der Eigenblutbehandlung:

  • unbehandelt
  • mit Medikamenten versetzt
  • Licht-aktiviert (UVE / UVB)
  • Sauerstoff und Licht aktiviert (HOT)
  • Ozonisiert
  • ‚Zerbröselt‘ (Foamake ® von Spenglersan)

Was passiert bei der Eigenblutbehandlung?

Die Injektion führt zu einem örtlich begrenzten Bluterguß mit nachfolgenden Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Erwärmung, ev. Schmerz). In der Folge geht die lokale Reaktion über in eine allgemeine, systemische Reaktion. Dabei können folgende Phänomene beobachtet werden:

  • eine Leukozytose, also ein Anstieg der weißen Blutkörper
  • die Anregung des gesamten StoffwechselsArndt-Schulz
  • die Auslösung unspezifischer Immunreaktionen
  • eine Temperaturerhöhung
  • Antikörperbildung
  • Das Auftreten subjektiver Phänomene
  • Herdreaktionen (Achtung!)

Die Eigenbluttherapie ist eine klassische Reiztherapie. Man setzt mit dem abgenommenen Blut einen Reiz im Körper des Patienten und aktiviert bzw verstärkt die Regulationsfähigkeit des Organismus. Viele Erkrankungen können auf eine mangelnde Regulationsfähigkeit oder eine einseitige Regulation zurückgeführt werden. Eigenblutbehandlungen heben diese Starre auf. Zu achten ist dabei immer auf die Arndt-Schulze’sche Regel: kleine Reize stärken, starke Reize schwächen!

Trotz entsprechender Erfolge wird diese Therapieform von vielen Schulmedizinern kritisch beäugt. Dies ist insofern verständlich als die wenigsten Schulmediziner den Körper als einen selbstregulierenden Organismus ansehen, der er nun aber mal ist.

Wofür könnte man eine Eigenblutbehandlung einsetzen?

Aus naturheilkundlicher Sicht lassen mit der Eigenblutherapie hier positive Ergebnisse erzielen:

  • Besserung des Allgemeinbefindens (physisch und psychisch)
  • allgemeine Rekonvaleszenzförderung (z. B. Erholung nach langen Krankheiten oder einen Burn-Out)
  • Depressionen, Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Entzündungshemmung
  • Steigerung der Immunabwehr
  • Allergien, Hauterkrankungen
  • Krankheitsanfälligkeit
  • Arthrosen (Gelenkverschleiß)
  • Asthma
  • Akute und chronisch entzündliche Erkrankungen (insbesondere Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis)
  • chronische Schmerzzustände
  • Tumorbegleitung
  • Reduzierung stark wirkender Arzneigaben
  • Auffinden von Herderkrankungen
  • klimakterische Beschwerden

Wie schon erwähnt, entspricht dies natürlich nicht der schulmedizinischen Sichtweise und ist auch nicht als solche anzusehen. Es sind einfach Erfahrungswerte aus der naturheilkundlichen Praxis.

Hinweis:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim geschulten Fachmann (Arzt, Apotheker, Heilpraktiker) ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Fachmann zu Rate.
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3 Antworten auf Eigenblut: eine einfache Methode für schwierige Fälle

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