Naturheilkundliche Behandlung von Migräne: Homöopathie

Homöopathie kann bei Migräne helfen

Homöopathie kann bei Migräne helfen

Auch die Homöopathie sieht immer den ganzen Menschen und die Ganzheit seiner Symptome. Eine schulmedizinische Zuordnung tritt nicht oder nur sehr selten auf. Es ist immens wichtig, die Art des Schmerzes genauestens zu erfassen und die Begleitsymptome und Auslöser anzuschauen.

Das Symptomenverzeichnis des Karl Stauffer führt an die 100 homöopathische Mittel für halbseitigen Kopfschmerz auf – je nach dem, ob …

  • Dieser nur links über dem Auge auftritt und das täglich: Acidum Muriaticum
  • Dieser links auftritt und mit grosser Schwäche, Angst und Unruhe einhergeht: Arsenicum album
  • Dieser rechts auftritt und zum Nacken zieht und mit Erbrechen und Schwindel verbandelt ist: Chelidonium
  • Dieser Schmerz klopfend ist und Nasenbluten den Schmerz lindert: Melilotus
  • Dieser links auftritt und krampfig ist und mit Magen und Gallestörungen einhergeht: Nux vomica
  • Dieser rechts über dem Auge ist und blitzartig auftritt und im nachhinein mit zeitweiliger Blindheit einhergeht: Silicea

Usw.

Dies macht deutlich wie fein der Therapeut das an Ihnen herangetragene Krankheitsbild der Migräne differenzieren muss, um ein passendes – also im Sinne der Homöopathie: ein ähnliches – Mittel zu finden. Denn: Ähnliches heilt Ähnliches – so wurde es von Hahnemann begründet und vielfach bestätigt.

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4 Antworten auf Naturheilkundliche Behandlung von Migräne: Homöopathie

  1. Homöopathie fand ich schon immer recht seltsam. Denn wie etwas wirken soll, wenn aufgrund starker Verdünnung des angeblichen Wirkstoffes von diesem in dem Mittelchen nichts mehr drin ist, ist mir schleierhaft. Absolut schleierhaft.

  2. Andreas Kallmeyer sagt:

    Ja, das kann ich nachvollziehen!

    Doch Medizin ist auch immer noch eine Erfahrungswissenschaft. Und die Erfahrung zeigt, Homöopathie vollbringt manchmal wahre Wunder. Ob dies nun am so oft herbeizitierten Placebo Effekt liegt oder an einem Wirkmechanismus, der noch nicht bekannt ist – mir ist das egal. Das Wohlergehen und die Gesundheit meiner Patienten liegt mir am Herzen – ob ich nun eine schulmedizinisch begründete Mtehode oder eine erfahrunsgemäß begründete Methode verwende ist mir egal. Wichtig ist: meinem Patienten/in geht es besser im Sinne von Hahnemann – also nicht (Beispiele):
    * Hautauschlag weg, aber dafür jetzt Lungenprobleme oder
    * Schmerzen weg, dafür jetzt aber depressiv
    * usw.

    Viele Patienten kommen ja erst zum Heilpraktiker, nachdem alle möglichen schulmedizinisch begründeten Therapien versagt haben… Schulmedizin existiert seit ca. 200 – 400 Jahren. Bezogen auf den Schatz der jahrtausende alten Erfahrungsheilkunde, geht die Schulmedizin eigentlich erst in die Grundschule. Dafür, daß sie erst dort ist, hat sie jedoch schon unglaublich tolle Dinge vollbracht. Doch tut auch ein wenig Demut, Moral und Selbstkritik hier gut.

  3. Birger sagt:

    Hallo,
    ich wollte auch einmal ein ganz großes Lob für diese tolle Website aussprechen. Nun aber zum Thema: worauf die Wirkung der Homöopathie beruht, kann ich leider auch nicht sagen. Wahrscheinlich wird es schon eine Art Placebo Effekt sein. Selbst wenn dem so ist, ist es dennoch eine tolle Sache für die Menschen, bei denen es hilft. Und wie Herr Kallmeyer in dem oberen Post schon angedeutet hat, arbeitet die Homöopathie (im Gegensatz zur Schulmedizin) ohne Nebenwirkungen. In der Schulmedizin wird durch die Verabreichung von Medikamenten häufig ein größeres Übel gegen ein geringeres eingetauscht.

  4. Andreas Kallmeyer sagt:

    Vielen Dank für die Blumen. :-)

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