Magnesium – Element des Lebens

Magnesium ist an mehr als 300 Enzymen beteiligt.

Magnesium ist an mehr als 300 Enzymen beteiligt.

Magnesium aktiviert mehr als 300 Enzymsysteme und ist an allen Prozessen beteiligt, welche den Zellen Energie bereitsstellen. Es schützt die Zellmembranen und reguliert die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen. Ein Magnesiummangel kann zu einer Unterversorgung der Herzzellen mit Sauerstoff führen. Aufgrund dieser Eigenschaften optimiert Magnesium die Herzfunktion und wirkt gegen ungleichmäßige Herzschläge.

Jede Änderung des Magnesiumgehalts im Blut hat Veränderungen der Gefäßspannung und damit des Blutdrucks zur Folge. Ein Magnesiummangel begünstigt die Entwicklung eines Bluthochdruckes und steigert das Risiko für Verklumpungen des Blutes (sog. Thromben).

Die Funktionen des Magnesium im Stoffwechsels:

  • Aktiviert mehr als 300 Enzyme
  • Energiestoffwechsel jeder Körperzelle (ATP-Produktion)
  • Abbau und energetische Verwertung von energieliefernden Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse)
  • Herz-Kreislauf-System: Optimierung der Herzfunktion wie Pumpfunktion, Stressabschirmung, Gefäßweitung Herzkranzgefäße
  • Steuerung der Gefäßmuskelspannung
  • Erregungsleitung der Nerven
  • Aufbau der Knochen
  • Regulation des Kalzium- und Kaliumstoffwechsels,
  • Vitaminstoffwechsel (z.B. Vitamin D und B1),
  • Hormon- und Eiweiss-Bildung.

Die empfohlene Zufuhr:

Der Magnesiumbedarf liegt bei etwa 3-4,5 mg/kg Körpergewicht/Tag
Das ergibt für:

  • Jugendliche und Erwachsene 300-400mg/Tag
  • Schwangere 310-350 mg/Tag
  • Stillende 390 mg/Tag

Die Magnesiumwerte Ihres (Blut)Laborbefundes sollten idealerweise in diesen Normbereichen liegen -  Serum: 0,8-1,1 mmol/l (1,95-2,68mg/dl)
Ein Magnesiummangel liegt vor, wenn im Serum weniger als 0,8 mmol/l Magnesium angezeigt werden.
Hinweis: Eine Magnesiummangel kann zusätzlich mit einem Mangel an Kalium und Kalzium verknüpft sein.

Woran kann man einen Magnesiummangel erkennen?

  • Allgemeine Symptome: Angst, Depressionen, schmerzhafte Regel, Überaktivt, Kopfschmerzen, Lärmempfindlichkeit, geringe Stresstoleranz, Schlafstörungen
  • Muskulatur: isolierte Muskelzuckungen, z.B. Augen-, Mundwinkel, Wadenkrämpfe
  • Nerven: Migräne, Nervosität, Überaktivität, Taubheit an bestimmten Stellen des Körper (meist Hände oder Füße), Zittern
  • Verdauungstrakt: Verstopfung
  • Herz-Kreislauf-System: Unregelmäßiger Herzschlag, Bluthochdruck, Gefäßkrämpfe
  • Stoffwechsel: Risiko für metabolisches Syndrom,  Störungen des Knochen- und Vitamin-D-Stoffwechsels, wiederkehrende Steine
  • Schwangerschaftskomplikationen (z.B. Abbruch, vorzeitige Wehen)

Folgendes kann den Magnesiumbedarf erhöhen

Wenn Sie schon ohne Blutuntersuchung das Gefühl haben, zu wenig Magnesium zu haben, so kann es auch sein, dass sich Ihr Bedarf erhöht hat.

  • Stress
  • Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport
  • Aluminiumbelastung
  • Ernährung: magnesiumarme Diäten
  • Alkoholmissbrauch
  • Erhöhte Verluste: Erbrechen, Durchfälle, Diabetes, Nierenerkrankungen;
  • Hormonale Störungen: Überfunktion der Hirnanhangdrüse (Hyperaldosteronismus oder –parathyreoidismus), Überfunktion der Schilddrüse
  • Medikamente (Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker)

Eigenbehandlung

Bevor Sie sich selbst mit Magnesiumpräparaten behandeln fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker, da eine zusätzliche Magnesiumzufuhr nicht jedem gut bekommt! Auch lassen Sie sich über die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten informieren.

Im übrigen ist die Einnahme des Schüsslersalzes Nr. 7 eine schöne Ergänzung, da es die Aufnahme des Magnsiums verbessert.

Hinweis:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim geschulten Fachmann (Arzt, Apotheker, Heilpraktiker) ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Fachmann zu Rate.
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2 Antworten auf Magnesium – Element des Lebens

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