Heilpflanzen für gestresste Menschen – Nr. 4: Johanniskraut

Johanniskraut-Präparate sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen ebenso wirksam wie Standard-Antidepressiva, aber ohne Suchtgefahr. Allerdings sollten Sie damit nur ein leichtes Stimmungstief selbst behandeln. Für die innere Anwendung gibt es Fertigarzneimittel (Dragees, Kapseln, Filmtabletten, Saft). Achten Sie auf standardisierte Präparate (Apotheke), die eine bestimmte Menge des Wirkstoffs Hypericin enthalten.

Klinischen Studien zufolge soll die Tagesdosis bei 900 mg Gesamtextrakt liegen. Bei leichteren depressiven Verstimmungen sind 300 bis 600 mg Extrakt ausreichend. Erwarten Sie keinen sofortigen Erfolg. Sollte jedoch nach sechs Wochen kein spürbarer Effekt eintreten, sollten Sie das Präparat wechseln.

Hier ein Rezept für ein mildes Beruhigungsmittel, das nicht ermüdet und somit auch tagsüber eingenommen werden kann:
Hopfenzapfen  20g
Lavendelblätter 20g
Johanniskrautblätter 30g
Melissenblätter 30g
Pomeranzenschale 50g
½ Eßlöffel auf eine Tasse Wasser, 5 min. ziehen lassen und über den Tag verteilt trinken

Hinweis:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim geschulten Fachmann (Arzt, Apotheker, Heilpraktiker) ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Fachmann zu Rate.
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