Manche Krankheiten schleichen sich wie ein geübter Jäger langsam an sein Opfer an, hinterlassen kaum Spuren und stehen plötzlich vor einem.
In diese Kategorie fallen bestimmte Nierenerkrankungen wie eine Eiweissverlustniere oder der Diabetes (Zuckerkrankheit) im Alter. Bei ersterer Erkrankung scheidet die Niere Eiweisse in ‘rauhen Mengen’ aus, was natürlich nicht gut für den Körper ist. Erkennt man dies nicht rechtzeitig, so kann diese Erkrankung zum Nierenversagen und somit in die Dialyse führen. Welche Konsequenzen ein unerkannter Diabetes haben kann, ist sicherlich bekannt…
Vor meiner Heilpraktiker-Ausbildung waren mir solche Konsequenzen unbekannt. Auch das es ein solch einfaches Untersuchungsverfahren wie dem Urin-Stick gab und gibt, war mir unbekannt. Seitdem nutze ich ihn für mich selbst immer mal wieder.
Beim Urin-Stick oder Urin-Streifen-Schnelltest sind auf dem Teststreifen verschiedene chemische Mittel (Reagenzien) aufgebracht. Diese reagieren auf verschiedene krankhafte (pathologische) Veränderungen im Urin wie z. B. Zucker, Eiweiss, Blut und anderes.
Wie immer bedeutet ein Zahlenwert per se absolut nichts und schon gar nicht für sich alleine. Es ist immer die sachkundige Interpretation der Ergebnisse die den eigentlichen Wert einer Untersuchung darstellt:
Und so bedeutet natürlich nicht jede Veränderung auf dem Teststreifen gleich etwas schlimmes. Manche Veränderungen können je nach den Lebensumständen auch normal sein. Wenn Sie mal so einen Test probieren wollen und es zeigt eine Veränderung, so befragen Sie dazu am besten Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Natürlich können Sie auch im Internet z. B. auf der Seite http://www.laborlexikon.de/ nachschlagen.
Es gibt Urin-Streifen-Schnelltests mit bis zu 10 Feldern, d. h. es können bis zu 10 verschiedene krankhafte Veränderungen des Urins erkannt werden!